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DIG Mal wieder

 Von 
Maline
Status:
Beginner
(114 Beiträge, 4x hilfreich)
DIG Mal wieder

Folgende Mail bekam eine alleinstehende Bekannte. Sie hatte die Überweisung eines fälligen Abos durch längeren heftigen Krankenhausaufenthalt verpasst und in Abwesenheit kamen die Mahnungen des Verlages und Post der DIG zu ihr nach Hause, wo sich die Post stapelte um die sich niemand kümmern könnte..

Vor 2 Monaten hat sie dann die Post sichten können, da sie aus der Klinik wieder daheim war und sofort an den Verlag zweckgebunden die HF plus Mahngebühren überwiesen. Der Verlag beliefert seither wieder regelmäßig und hat die anderen Hefte, die sie wegen der Nichtzahlung zunächst nicht mehr rausgaben auch in einem Umschlag nachgeliefert.
Das IKB hat sie komplett ignoriert und aussen vorgelassen.

Nun folgende Mail. Was sollte sie antworten? Da längst gezahlt ( über 8 Wochen her, belegbar via Kontoauszug ).

Zitat:



Debitor




Datum: 24.11.2020
Email: info@debitor.de
Telefon: 0451-160897-400
Telefax: 0451-2009222
Mo.-Fr.: 8.00 - 20.00 Uhr
Sa.: 9.00 - 15.00 Uhr
Debitor
Aktenzeichen:
0815 xxxxxx yyyyy yyyy
Forderungssache
Verlag Dingsda

Abonnement
Zeitungs- / Zeitschriftenbezug

Vertragsabschlussdatum: 05.07.2018
Gläubiger-Az: yxcyxcyxc

Gläubiger-Nr: xxxx
Gläubiger-Id: zzzzz

ZEITUNG
Sehr geehrte Frau Dingsbumms

wir haben zur oben genannten Angelegenheit bisher noch keinen Zahlungseingang feststellen können.

Eine weitere Verzögerung wird und kann hier nicht länger hingenommen werden.

Falls der Ausgleich der Forderung bereits erfolgt sein sollte, bitten wir um Mitteilung, wann die Zahlung erfolgte, und um Vorlage eines Beleges.

Ansonsten zahlen Sie unverzüglich die Gesamtsumme gemäß unten aufgeführter Forderungsaufstellung ein.

Nutzen Sie dafür entweder die oben angegebene Bankverbindung oder eine unserer unten aufgeführten Zahlungsmodalitäten.

Können Sie die Forderung nicht fristgerecht ausgleichen, dann melden Sie sich gern bei uns.

Rufen Sie an
Telefon 0451-160897-400

oder gerne auch


via WhatsApp
Whatsapp 0451 160897 900
Mit freundlichen Grüßen

Debitor-Inkasso GmbH

Informationen gemäß DS-GVO unter: http://datenschutz.debitor.de






Forderungsaufstellung
Nebenforderung

8,00 EUR

Rückst. Bezugsgebühr

69,00 EUR

Bisherige Kosten

129,60 EUR



Gesamtbetrag

206.60 EUR




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Sofort
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Debitor-Inkasso Gesellschaft mbH / Markttwiete 2 / 23611 Bad Schwartau
Commerzbank Lübeck / IBAN: DE35 2304 0022 0071 4345 04 / BIC: COBADEFFXXX
Telefon 0451 - 20 09 399 / Telefax 0451 - 20 09 222 / E-Mail debitor@debitor.de
Geschäftsführer: Andreas Stock (Sprecher), Torsten Pagel

Registriertes Inkassodienstleistungsunternehmen nach § 10 Abs. 1 Nr. 1 RDG
Mitglied im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V., 10117 Berlin
Handelsregister: Amtsgericht Lübeck HRB 339BS / USt-IdNr. DE 135121976
www.debitor.de / Serviceportal: https://serviceportal.debitor.de



Wie gesagt HF plus Mahngebühren wurden zweckgebunden bereits im September gezahlt direkt an den Gläubiger und die Zeitung wird wieder geliefert.
Die 129,60 erscheinen mir sehr hoch und nicht näher erläutert und aufgeschlüsselt. Die geforderten 8 Euro sind wohl nicht die Mahngebühren und Rücklast gab's keine.
Die fordern ja auch noch die bereits gezahlte Bezugsgebühr ein. Kommunizieren Verlag und IKB nicht? Das bereits längst bezahlt ist und keine Forderung mehr existiert?



-- Editiert von Maline am 26.11.2020 10:14

Signatur:

Ich danke von Herzen Mepeisen, DStein, Albarion, Harry von Sell und Anami für ihre mega tolle Hilfe

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Forderung bezahlt Post bereits


7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(84795 Beiträge, 34570x hilfreich)

Ich würde dem Inkasso schreiben, das ich keine Anhnung habe was die von mir wollen, ich diese Forderung nicht mal im Ansatz nachvollziehen kann und das sie doch mal bitte eine detaillierte Forderungsaufstellung bis zum 15.12.2020 zusenden mögen.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
Maline
Status:
Beginner
(114 Beiträge, 4x hilfreich)

Danke für das Feedback Harry

Signatur:Ich danke von Herzen Mepeisen, DStein, Albarion, Harry von Sell und Anami für ihre mega tolle Hilfe
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#3
 Von 
Maline
Status:
Beginner
(114 Beiträge, 4x hilfreich)

Und wieder Mail
Die Frau hatte auf die letzte nicht reagiert, da HF bereits bezahlt und sie die Zeitung regelmäßig erhält seit Zahlung.


Der Ton wird schärfer und drohender

Aktenzeichen:
Xxxyyyzzzz
Forderungssache
Dingenskirchen Verlag

Abonnement


Vertragsabschlussdatum: xx.xx.xxxx
Gläubiger-Az: ccccc

Gläubiger-Nr: xxxxxxcx
Gläubiger-Id: yyyyyyy

G/Geschichte
Sehr geehrte Frau Dingsda

wir können uns nicht vorstellen, dass Sie es bis zum Äußersten kommen lassen wollen.

Durch unnötige gerichtliche Maßnahmen setzen Sie sich dem Risiko aus, Ihre Kreditwürdigkeit zu verlieren und so ganz persönliche Nachteile, wie z. B. bei Vertragsabschlüssen von Mobilfunkverträgen oder Bankkrediten, hinnehmen zu müssen.

Zur Vermeidung dessen sollten Sie noch heute handeln.

Durch eine unverzügliche Zahlung können die für Sie daraus resultierenden negativen Konsequenzen noch abgewandt werden.

Unsere grundsätzliche Kompromissbereitschaft sei Ihnen gewiss.

Sie haben noch Rückfragen oder wollen uns einen Lösungsvorschlag unterbreiten?

Dann setzen Sie sich umgehend mit uns wie folgt in Verbindung:


- Bitte rufen Sie uns an

Telefon 0451-160897-400

- Kontaktieren Sie uns via WhatsApp

Whatsapp 0451 160897 900

- Gerne können Sie uns auch Ihre Telefonnummer mitteilen. Wir rufen Sie umgehend zurück.
Mit freundlichen Grüßen

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Nebenforderung

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Rückst. Bezugsgebühr

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Die HF nebst Mahngebühr wurde schon vor Wochen direkt zweckgebunden direkt an der Verlag entrichtet und das IKB will die trotzdem zusätzlich bzu den nicht aufgeschlüsselten Gebühren einfordern?

Signatur:Ich danke von Herzen Mepeisen, DStein, Albarion, Harry von Sell und Anami für ihre mega tolle Hilfe
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#4
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24314 Beiträge, 15708x hilfreich)

Ich würde das ignorieren.

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(84795 Beiträge, 34570x hilfreich)

Meine Antwort wäre jetzt eine Anzeige wegen Betruges und Meldung an das Aufsichtsgericht.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#6
 Von 
cirius32832
Status:
Student
(2889 Beiträge, 857x hilfreich)

Zitat:
Durch unnötige gerichtliche Maßnahmen setzen Sie sich dem Risiko aus, Ihre Kreditwürdigkeit zu verlieren und so ganz persönliche Nachteile, wie z. B. bei Vertragsabschlüssen von Mobilfunkverträgen oder Bankkrediten, hinnehmen zu müssen.

Ahja - Schufa-Drohung durch die Blume. Ich würde nicht reagieren. Erst wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid kommt würde ich reagieren und diesem wiedersprechen mit Vorlage des Bankbeleges.

Signatur:https://www.antispam-ev.de
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#7
 Von 
Maline
Status:
Beginner
(114 Beiträge, 4x hilfreich)

Die Frau hat das weiterhin ignoriert, die Zeitung wird weiterhin geliefert, sie ist mitnichten im Rückstand und das IKB droht und fordert erneut bereits gezahltes nebst bezahlter Mahngebühren und deren überhöhten eigenen Gebühren.

Vor Weihnachten via Mail eingetrudelt


Zitat:


Datum: 22.12.2020
Email: info@debitor.de
Telefon: 0451-160897-400
Telefax: 0451-2009222
Mo.-Fr.: 8.00 - 20.00 Uhr
Sa.: 9.00 - 15.00 Uhr
Debitor
Aktenzeichen:
08/15/666
Forderungssache
Dingenskirchen Verlag

Abonnement


Vertragsabschlussdatum: xxx
Gläubiger-Az: xyz

Gläubiger-Nr: zyx
Gläubiger-Id pppffft

Zeitung Dings News
Sehr geehrte Frau Melkkuh

auf unsere bisherigen Zahlungsaufforderungen haben Sie keinerlei Reaktion gezeigt, unsere Geduld neigt sich dem Ende entgegen.

Es konnte hier weder der Ausgleich Ihres Kundenkontos festgestellt werden noch erfolgte eine Kontaktaufnahme mit uns. Aufgrund Ihrer fehlenden Zahlungsbereitschaft bleibt uns nun nichts weiter übrig, als den nächsten Schritt zu gehen.

Das gerichtliche Mahnverfahren wird nunmehr eingeleitet.

Die dadurch entstehenden und für Sie nicht unerheblichen Verfahrenskosten werden sich nicht mehr vermeiden lassen.
Eine Festsetzung der oben genannten Forderung durch Erwirken eines Vollstreckungsbescheides wird die unmittelbare Folge sein und anschließende Zwangsmaßnahmen nach sich ziehen, ggf. verbunden mit der daraus resultierenden Eintragung in das öffentliche Schuldnerverzeichnis.

Es liegt immer noch bei Ihnen, wie weit und wie schnell wir diesen Weg beschreiten werden.

Rufen Sie an
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Zitat:
Es konnte hier weder der Ausgleich Ihres Kundenkontos festgestellt werden noch erfolgte eine Kontaktaufnahme mit uns. Aufgrund Ihrer fehlenden Zahlungsbereitschaft bleibt uns nun nichts weiter übrig, als den nächsten Schritt zu gehen.

Zitat:
soso die Konten keinen Ausgleich feststellen? Die Frau hat direkt an den Gläubiger zweckbestimmt gezahlt, der überwies nichts zurück, leitete auch nix weiter, weder Geld noch Mitteilung, dass Bezugsgebühr und Mahnspesen längstens gezahlt ist und das man bereits seit Wochen die Abonnentin deshalb wieder beliefert nebst der Zusendung der zurückgehaltenen Ausgaben.


Zitat:
Kontaktaufnahme mit denen, nö. Nicht erfolgt, da keine Forderung mehr offen und wenn der Vertrieb nichts weiterleitet an Info, das gezahlt wurde?
Fehlende Zahlungsbereitschaft? Für die Abogebühr und Mahnkosten nicht, sonst hätte sie nicht gezahlt. Für die überhöhten Inkassogebühren definitiv ja



Zitat:

Das gerichtliche Mahnverfahren wird nunmehr eingeleitet.
Zitat:
wird? Aha???!!!


Die dadurch entstehenden und für Sie nicht unerheblichen Verfahrenskosten werden sich nicht mehr vermeiden lassen.
Zitat:
werden sich nicht? Drohung durch die Blume oder doch offen?



Eine Festsetzung der oben genannten Forderung durch Erwirken eines Vollstreckungsbescheides wird die unmittelbare Folge sein und anschließende Zwangsmaßnahmen nach sich ziehen, ggf. verbunden mit der daraus resultierenden Eintragung in das öffentliche Schuldnerverzeichnis.

Zitat:
hahnebüchen. *Wird* Aha, die sind sich also sehr sicher, dass eine Vollstreckung unmittelbar erwirkt würde und bereits obligat sei. Kommt der Mahnbescheid, wird die Frau definitiv komplett widersprechen! Die Drohung der Zwangsmaßnahmen sind ihr lästig wie ein Pickel am Allerwertesten



Zitat:

Es liegt immer noch bei Ihnen, wie weit und wie schnell wir diesen Weg beschreiten werden.

Zitat:
der Ball wird zurückgespielt und versucht zu verwandeln. Eigentor? Den schwarzen Peter will man ihr untermogeln und suggeriert ihr es sei ihr Unvermögen und nur sie habe es zu vertreten.


Ausdauer haben die ja und legen ein Mordstempo vor. Alle 14 Tage eine dreiste Mail.

Geduld hat die Frau auch nicht mehr so langsam, auch schmerzbedingt durch die heftigen OPs. Damit hat sie genug zu tun. Den faulen Zahn IKB würde sie gern extrahieren.






-- Editiert von Maline am 28.12.2020 11:26

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