Darf bei der ersten Mahnung tituliert werden?

30. Oktober 2009 Thema abonnieren
 Von 
Bölödmann
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 1x hilfreich)
Darf bei der ersten Mahnung tituliert werden?

Hallo miteinander!

Ich hab heute eine Mahnung von einem Inkassounternehmen bekommen in dem es heißt:

"Aufgrund der Fälligkeit der Gesamtschuld kann auf Vorlage eines gerichtlichen Vollstreckungstitels nicht verzichtet werden. Die Zwangsvollstreckung unterbleibt aber, wenn Ratenzahlung vereinbart wird."

Heißt das, dass so oder so Vollstreckungsbvescheid beantragt werden wird, obwohl ich zahle? Und weiß jemand was passieren würde, wenn ich dem Mahnbescheid bzw. Vollstreckungsbescheid widersprechen würde, wenn ich vorher ein Schuldanerkenntnis abgegeben hätte und das Inkassounternehmen Ratenzahlung gestattet hat?

Es kann ja nicht sein, dass ich nach der ersten Mahnung sofort die Ratenzahlung beginne und trotzdem vollstreckt wird.

Wäre über jede Information dankbar!

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9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Jonathon
Status:
Praktikant
(854 Beiträge, 289x hilfreich)

Sry,
aber deine Infos sind was dürftig.
Über was für eine Summe reden wir (Hauptforderung).
Ist diese gerechtfertigt.
wie hoch sind die Inkassokosten.


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""

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#2
 Von 
guest-12327.06.2010 20:05:23
Status:
Senior-Partner
(6301 Beiträge, 2469x hilfreich)

Was willst du widersprechen, in folgenden Verfahren gibts dann den Totel eben mit weiteren Kosten für dich. Das bringt nur einen Zeitgewinn von ein paar Wochen oder Monaten.

quote:
Es kann ja nicht sein, dass ich nach der ersten Mahnung sofort die Ratenzahlung beginne und trotzdem vollstreckt wird.


Es kann nicht sein das du deinen Verpflichtungen nicht nachkommst.

Der Schreiben ist so zu verstehen das Sie auf jeden Fall die Forderung titulieren werden. Wenn du jedoch Raten zahlst unterbleibt Zwangsvollstreckung, Lohnpfändung oder eid. Versicherungsanträge.

Du kannst aber jederzeit alles zahlen.

K.


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"Ich hab keine Ahnung, davon aber mehr als genug."

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#3
 Von 
Max.Power
Status:
Beginner
(89 Beiträge, 60x hilfreich)

Theoretisch kann der Gläubiger die Forderung titulieren lassen, obwohl eine Ratenzahlung vereinbart wurde. Aber was nützt das dem Gläubiger, wenn die Ratenzahlung tatsächlich vereinbart und aufgenommen wurde, verstösst er dann doch gegen die Schadensminderungspflicht und bleibt auf den Kosten für den Vollstreckungsbescheid sitzen?

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"Im Land der Denker und Dichter sind die Amtsstuben Orte verbaler Exzesse."

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
guest-12302.11.2009 08:12:23
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 11x hilfreich)

quote:
verstösst er dann doch gegen die Schadensminderungspflicht und bleibt auf den Kosten für den Vollstreckungsbescheid sitzen?


nein

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""

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#5
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6414x hilfreich)

quote:
nein



پنير پنير پنير پنير پنير ......



:sweat:

lg




-- Editiert am 31.10.2009 11:59

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Stefan 5
Status:
Bachelor
(3905 Beiträge, 1298x hilfreich)

Gegen welche "Schadensminderungspflicht" soll hier verstoßen werden?




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" "

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#7
 Von 
guest-12327.06.2010 20:05:23
Status:
Senior-Partner
(6301 Beiträge, 2469x hilfreich)

Klar der Schuldne muss nur "ich zahle 1 Cent Raten" sagen und beendet damit jede weitere Vollstreckungsmassnahmen. :_)))

Kommt sicher auch noch.

K.

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"Ich hab keine Ahnung, davon aber mehr als genug."

-- Editiert am 31.10.2009 15:02

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121751 Beiträge, 40057x hilfreich)

quote:
Und weiß jemand was passieren würde, wenn ich dem Mahnbescheid bzw. Vollstreckungsbescheid widersprechen würde, wenn ich vorher ein Schuldanerkenntnis abgegeben hätte und das Inkassounternehmen Ratenzahlung gestattet hat?

Ja, es wird noch teurer.

Denn durch das Schuldanerkenntnis wurde die berechtigung der Schuld anerkannt.
Das Inkasso legt bei Widerspruch das Schuldanerkenntnis vor und dann gibts in der Regel den Titel / Vollstreckungsbescheid.




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"Die Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung dar !"

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#9
 Von 
Stefan 5
Status:
Bachelor
(3905 Beiträge, 1298x hilfreich)

Wenn man Widerspruch einlegt kann es keinen VB geben.

Ein Anerkenntnis würde aber im Falle einer Klage zu einem Titel (Urteil) führen.


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