EOS SAF - Titulierte Forderung

9. Juni 2015 Thema abonnieren
 Von 
Tumos
Status:
Beginner
(122 Beiträge, 74x hilfreich)
EOS SAF - Titulierte Forderung

Liebe Community,
seit Mai 2014 versuche ich von der EOS zu einer titulierten Forderung der Deutschen Telekom AG eine Kostenaufstellung sowie einen Nachweis der Bevollmächtigung zu erhalten. Heute erhielt ich folgendes Schreiben:

Zitat:
... Die Forderung wurde bereits rechtskräftig tituliert. Der Titel wurde durch das Mahngericht am xx.xx.1999 zugestellt. Bei Vorliegen eines rechtskräftigen Titels sind die von Ihnen gemachten Einwendungen ausgeschlossen, weshalb eine Überlassung der Unterlagen nicht erfolgt. Der Titel verjährt nach frühestens 30 Jahren. ...
Eine Kopie vom Titel habe ich somit nicht erhalten. Lediglich eine Kopie einer Inkassovollmacht. Dazu gab es eine Kostenaufstellung:
Zitat:
- Hauptforderung: 156, 15 €
- Bisherige Mahnkosten der Auftraggeberin: 18,41 €
- Inkassovergütung: 13,21 €
- Anwaltsgebühren / Verfahrensvergütung: 60,33 €
- Gerichts-/Vollstreckungskosten: 27,78 €
- Zinsen bis 04.06.2015: 172,38 €
Gesamt: 448,26 €


Darf ich eine Kopie des Titels verlangen? Welche der o. g. Kosten sind unzulässig? Da bereits 2014 versucht wurde eine Kostenaufstellung und Vollmacht zu erhalten, darf ich diese Zinsen dann ebenfalls zurückweisen?

Danke und viele Grüße
Tumos

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16169x hilfreich)

Ja, du darfst eine Kopie des Titels verlangen. Oder zumindest das Aktenzeichen, um ggf. beim ausstellenden Gericht Akteneinsicht zu nehmen.

Eine Kopie einer Vollmacht muss auch nicht akzeptiert werden. Man kann auf einem Original bestehen, auf dem zudem dein Name notiert ist.

Zinsen verjähren doch sowieso. Nun in 2015 sind die aus 2011 verjährt. Nächstes Jahr die aus 2012. Insofern ändert sich ja bei Berücksichtigung der Zinsverjährung an der Forderungssumme vorläufig quasi nichts mehr.

Ich würde der EOS eine letzte Frist stellen und ankündigen, dass man bei Weigerung die Titelkopie oder die Original-Vollmacht vorzulegen A) das zuständige Aufsichtsgericht informiert, B) negative Feststellungsklage erhebt.

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

2x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Tumos
Status:
Beginner
(122 Beiträge, 74x hilfreich)

... okay, bei den Zinsen weiß ich aber nicht, ob die von 1999 an gerechnet wurden? Welche der o. g. Kosten sind in­dis­ku­ta­bel?

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16169x hilfreich)

Ohne den blick in den titel kann man das nicht genau sage. Die zinsen sind aber viel zu hoch.

Wieso nicht ein "ich fordere erneut eine titelkopie, eine um verjährte zinsen bereinigte forderungsaufstellung im detail und eine villmach im original. Gern erhebe ich negative feststellungsklage.

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