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Email widersprechen

9.7.2019 Thema abonnieren Zum Thema: Mahnung email Tag
 Von 
Montblanc2607
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Email widersprechen

Guten Tag,
leider finde ich die Vorlage im Netz nicht mehr.
Es geht darum das ich vom Inkasso eine Email mit der Mahnung bekommen habe. Ich habe es aber einen Tag vorher schon bezahlt. Zwei Tage später hatte ich diese Mahnung schriftlich im Briefkasten. Wie kann ich diese Email widersprechen als verbrauche bin ich nicht verpflichtet die Email aufzumachen bzw. Müssen die mir doch beweisen das ich die Email bekommen habe und geöffnet habe. Es gab darüber eine super Vorlage. Vielleicht kann mir ja einer den link geben oder hat diese sogar selbst als Vorlage abgespeichert.

Besten Dank!

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Mahnung email Tag


6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hausfrau66
Status:
Praktikant
(910 Beiträge, 641x hilfreich)

Hallo,

den Zugang der Email muss das Inkasso beweisen.
Eine allgemeingültige Vorlage gibt es nicht. Der Text wird auf den entsprechenden Vorgang angepasst.
Da Dir der Zugang der Nachricht an das Inkasso wichtig ist, schicke die Nachricht mittels Einwurfeinschreiben oder Einschreiben.




-- Editiert von hausfrau66 am 09.07.2019 10:31

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#2
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(22421 Beiträge, 14837x hilfreich)

Beispiel: Wertes Inkasso. Ich weise die Forderung vollumfänglich zurück. Das ganze wurde bezahlt, bevor sie tätig wurden. Ich untersage die Speicherung meiner personenbezogenen Daten und die Meldung an Auskunfteien.

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#3
 Von 
Montblanc2607
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von hausfrau66):
Hallo,

den Zugang der Email muss das Inkasso beweisen.
Eine allgemeingültige Vorlage gibt es nicht. Der Text wird auf den entsprechenden Vorgang angepasst.
Da Dir der Zugang der Nachricht an das Inkasso wichtig ist, schicke die Nachricht mittels Einwurfeinschreiben oder Einschreiben.




-- Editiert von hausfrau66 am 09.07.2019 10:31




Hallo vielen Dank für deine Antwort.
Doch es gab eine Vorlage mit Aktenzeichen das verbraucher Emails nicht öffnen müssen. Und das Inkasso müsste nachweisen das sie die Email geschickt haben und ich sie geöffnet habe. Mit Paragraphen vom Gericht. Ich finde den Text nur nicht mehr

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#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(68208 Beiträge, 31820x hilfreich)

Zitat (von Montblanc2607):
Doch es gab eine Vorlage mit Aktenzeichen das verbraucher Emails nicht öffnen müssen.

Glaube kaum, das es dazu ein Aktenzeichen gibt.
Schlicht weil es für Verbraucher gar keine Pflicht gibt, seine Post überhaupt zu öffnen.

Das einzige was er dann muss, ist mit den daraus resultierenden Folgen zu leben.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#5
 Von 
Montblanc2607
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Montblanc2607):
Doch es gab eine Vorlage mit Aktenzeichen das verbraucher Emails nicht öffnen müssen.

Glaube kaum, das es dazu ein Aktenzeichen gibt.
Schlicht weil es für Verbraucher gar keine Pflicht gibt, seine Post überhaupt zu öffnen.

Das einzige was er dann muss, ist mit den daraus resultierenden Folgen zu leben.

Vielen Dank für deine Antwort.

Ich meine sowas. Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

zwar ist es eine per per e-mail ausgesprochene Mahnung grundsätzlich wirksam, wenn der Empfänger seine e-mail-Adresse dem Absender der Mahnung mitgeteilt hatte.

Auch besteht jedenfalls im Geschäftsverkehr die tägliche Verpflichtung, den Spamordner auf versehentlich nach dort verschobene e-mail zu prüfen (so z. B. LG Bonn, Urteil vom 10.01.2014 - 5 O 189/13), Verbraucher trifft diese Obliegenheit allerdings nicht.

Der Absender der Mahnung muß außerdem nicht nur die Absendung, sondern auch den Zugang auf auf dem Mailserver des Empfängers beweisen. Die vom Gegenanwalt ausgedruckten e-mails sind kein Zugangsbeweis.

Ich empfehle also, die Rechnung des Gegenanwalts nicht zu bezahlen. Sie können ihn kurz darauf hinweisen, daß Ihnen die Mahn-e-mails nicht zugegangen sind.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, daß diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie im Zweifelsfall gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Das man als verbraucher die Email nicht zwingend kontrollieren muss ob was eingegangen ist.

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#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(68208 Beiträge, 31820x hilfreich)

Aus dem

Zitat (von Montblanc2607):
Auch besteht jedenfalls im Geschäftsverkehr die tägliche Verpflichtung, den Spamordner auf versehentlich nach dort verschobene e-mail zu prüfen (so z. B. LG Bonn, Urteil vom 10.01.2014 - 5 O 189/13), Verbraucher trifft diese Obliegenheit allerdings nicht.

dann
Zitat (von Montblanc2607):
Das man als verbraucher die Email nicht zwingend kontrollieren muss ob was eingegangen ist.

zu machen zeugt von einem etwas eigenwilligen Verständnis der Deutschen Sprache.

Vor Gericht wird man damit nicht jedenfalls durchkommen.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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