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Euroinkasso Köln

4.11.2018 Thema abonnieren
 Von 
20Zwickau15
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Euroinkasso Köln

War im Jahre 2017 am Comersee Italien dort bin angeblich eine gesperrt Straße hinein gefahren.
Etwa 6 Monate später habe ich einen Brief von einer Italienischen erhalten ich , sollte 90 € bezahlen
.Darauf hin antwortet ich ob es beweise gibt . Keine Antwort jetzt soll ich 360 € zahlen und mir wird gedroht das ich bei der nächsten nach Italien sofort verhaftet werden kann

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12309.11.2018 09:43:45
Status:
Lehrling
(1618 Beiträge, 562x hilfreich)

Inkassokosten zurückweisen und nochmals Beweise fordern. Per Einschreiben. Gleichzeitig die Nötigungen verbitten.

https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/themen/kaufen-reklamieren/inkasso-mautrechnungen-aus-italien-von-nivi-credit-srl

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(68930 Beiträge, 31966x hilfreich)

Zitat (von 20Zwickau15):
mir wird gedroht das ich bei der nächsten nach Italien sofort verhaftet werden kann

Das kann tatsächlich passieren. Alternativ die Beschlagnahme des Kfz mit anschließender Versteigerung. Oder Sofortige Bezahlung der offen Summe.

Die meisten wählen übrigens Möglichkeit Nr. 3 ...



PS: hier noch ein nützlicher Link wenn einem die Worte fehlen: http://duden.de


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#3
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(22509 Beiträge, 14870x hilfreich)

Textvorschlag:
"Wertes Inkasso. Sie haben offenbar nicht verstanden. Ich hatte deutlich nach Beweisen verlangt, dass der Vorfall sich so ereignet hat. Sie werden mir unverzüglich diese Beweise vorlegen, andernfalls gehe ich von einem Betrugsversuch aus, den ich zur Anzeige bringen werde. Davon abgesehen werden sie mir mal erläutern, wie aus 90€ ganze 360€ werden können. Ich behalte mir vor, bei nicht ausreichender Erklärung Strafanzeige wegen versuchten Betrugs zu erstatten. Auch hinsichtlich der Nötigung zu der Drohung, verhaftet zu werden, werde ich mir Strafanzeige vorbehalten. ich verweise insbesondere auf §11a RDG. Bei Nicht-Vorlage von Beweisen und Erläuterungen zum Zustandekommen der Forderung ergeht Bußgeldantrag beim zuständigen Aufsichtsgericht. Ich diskutiere nicht und lasse mich nicht einschüchtern."

Was man auf jeden Fall dazu sagen muss: Bußgelder müssen NICHT per Inkasso eingetrieben werden. Stattdessen kann man sie behördlich eintreiben. Das ist deutlich billiger und verursacht sicher keine Kosten von 270€.

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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