Fairmountforderung unberechtigt

5. Juni 2023 Thema abonnieren
 Von 
go635710-13
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
Fairmountforderung unberechtigt

Hallo, ich habe ein Problem mit Fairmount bzw. Mit dessen Auftraggeber Qualidates AG.

Ich hatte Anfang Januar ein 3 monatiges Abo abgeschlossen. Dies wurde 2 mal mit lastschrift abgebucht, einer lastschrift wurde berechtigter weise widersprochen. Dann kam die Sperrung des Accounts, mit der Begründung ich hätte nicht gezahlt.

Da ich nicht wusste, dass sich das Abo alle 3 Monate erneuert wäre Anfang April der nächste Betrag fällig gewesen.

Mitte Mai bekam ich Post von Fairmount den fälligen Betrag für April + Inkassogebühren zu zahlen.

Daraufhin schrieb ich Qualidates an und fragte nach warum ich ein Inkassobrief und nicht zuerst eine rechnung o.ä. bekam. Von Qualidates bekam ich die Aufstellung das ich eine unbezahlte Rechnung aus April habe und verwiesen auf den spamordner, dass dort die Rechnung/Zahlungserinnerung gelandet ist (Der bereits bezahlte Betrag aus Anfang Januar war ebenfalls noch in der Aufstellung mit drinn).

Eine Rechnung oder Zahlungserinnerung ist in meinen Emails nicht auffindbar.

Daraufhin schrieb ich Qualidates nochmal an und fragte ob sie mir einen Nachweis o.ä. zusenden können damit ich die Kosten nachvollziehen kann.
Bis jetzt bekam ich keine Antwort auf die Frage nur dass sie auf die vorherige korrespondenz verweisen. Auch nach mehrmaligem Nachfragen mir einen Nachweis zuzusenden bekam ich diesen nicht.

Sie schickten mir aber zwei Daten wo sie mir eine zahlungserinnerung geschickt haben sollen.

Zudem hätten Sie den Betrag für April auch von meinem Konto hätten abbuchen können, da Sie ein Lastschriftmandat haben was sie aber nicht getan haben (war auch genug auf dem Konto drauf).

Fairmount schrieb ich ebenfalls an, dass diese sich mit den Auftraggeber in Verbindung setzten, da die Forderung aus meiner sicht nicht berechtigt ist bzw. mir einen Nachweis zusenden das die Forderung berechtigt ist.

Ich sehe es nicht ein für einen gesperrten Account zu zahlen, geschweige denn die inkassokosten. Sowie dass mir erst garkeine Rechnung oder ähnlich zugeschickt wird.

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13 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Ex Inkassomitarbeiter
Status:
Student
(2376 Beiträge, 710x hilfreich)

Bei einem Abo erfolgt üblicherweise keine Rechnung. Insofern dürfte die Forderung nach dem Nachweis sinnbefreit sein.

Zitat (von go635710-13):
Da ich nicht wusste, dass sich das Abo alle 3 Monate erneuert wäre Anfang April der nächste Betrag fällig gewesen.

Wer ist dafür verantwortlich, dass du nicht weißt was du abschließt.

Zitat (von go635710-13):
Dies wurde 2 mal mit lastschrift abgebucht, einer lastschrift wurde berechtigter weise widersprochen

Zitat (von go635710-13):
Zudem hätten Sie den Betrag für April auch von meinem Konto hätten abbuchen können, da Sie ein Lastschriftmandat haben was sie aber nicht getan haben (war auch genug auf dem Konto drauf).

Finde den Fehler selber

Zitat (von go635710-13):
Daraufhin schrieb ich Qualidates nochmal an und fragte ob sie mir einen Nachweis o.ä. zusenden können damit ich die Kosten nachvollziehen kann.
Bis jetzt bekam ich keine Antwort auf die Frage nur dass sie auf die vorherige korrespondenz verweisen. Auch nach mehrmaligem Nachfragen mir einen Nachweis zuzusenden bekam ich diesen nicht.

Sie schickten mir aber zwei Daten wo sie mir eine zahlungserinnerung geschickt haben sollen.

Ja was denn nun? Wurden die Zahlungserinnerungen an die korrekte Mail-Adresse oder die von dir angegebene Adresse versandt?

Zitat (von go635710-13):
Ich sehe es nicht ein für einen gesperrten Account zu zahlen, geschweige denn die inkassokosten.


Irrelevant was du einsiehst oder nicht.

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
go635710-13
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Ex Inkassomitarbeiter):
Finde den Fehler selber

Der Betrag für Januar wurde von meinem Konto doppelt abgebucht, daher einmal zurückgebucht

Zitat (von Ex Inkassomitarbeiter):
Ja was denn nun? Wurden die Zahlungserinnerungen an die korrekte Mail-Adresse oder die von dir angegebene Adresse versandt?

Laut Aussage von Qualidates wurden zwei Zahlungserinnerungen an meine Email Adresse geschickt. Briefe bekam ich keine.

Dadurch das der Vertrag mit Lastschrift läuft und diese den auch einziehen hätten können, was sie nicht haben, sehe ich keinen Zahlungsverzug und somit ist eine Weitergabe an ein Inkasso nicht berechtigt.

Desweiteren war der Account schon Seite Mitte Januar gesperrt trotz zahlung.

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#3
 Von 
Ex Inkassomitarbeiter
Status:
Student
(2376 Beiträge, 710x hilfreich)

Du widersprichst einer Lastschrift und erwartest dass der Vertrag fortgeführt wird? Komisches Rechtsverständnis.

Zitat (von go635710-13):
Desweiteren war der Account schon Seite Mitte Januar gesperrt trotz zahlung.

Der hast du widersprochen. Da du offenbar nicht weißt was du abgeschlossen hast, macht es für dich vielleicht Sinn die Vertragsbedingungen zu lesen. Man hat sicher nicht aus Spaß "doppelt" abgebucht.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
go635710-13
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Ex Inkassomitarbeiter):
Der hast du widersprochen. Da du offenbar nicht weißt was du abgeschlossen hast, macht es für dich vielleicht Sinn die Vertragsbedingungen zu lesen. Man hat sicher nicht aus Spaß "doppelt" abgebucht.


Die vertragslaufzeit ist immer 3 Monate für die 3 Monate wird immer alles auf einmal abgebucht. Falls man in der Kündigungsfrist nicht fristgemäß kündigt verlängert sich der Vertrag um weitere 3 Monate, wo der gleiche Betrag fällig ist.

Zitat (von Ex Inkassomitarbeiter):
Du widersprichst einer Lastschrift und erwartest dass der Vertrag fortgeführt wird? Komisches Rechtsverständnis.

Wenn du etwas online bestells z.B. eine Kommode und der Onlineshop bucht die Kommode zweimal ab, lässt du das dann so im Raum stehen und denkst, das es so richtig sein wird?

Oder du bezahlst per Vorkasse, aber der Onlineshop sagt du hättest nicht bezahlt bzw. verschickt die ware nicht. Überweist du den Betrag dann nochmal?

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Marius938549
Status:
Beginner
(75 Beiträge, 8x hilfreich)

Zitat (von go635710-13):
lässt du das dann so im Raum stehen und denkst, das es so richtig sein wird?

Nachfragen bzw normal versuchen mit dem Anbieter zu klären.
Notfalls Rücklastschrift über die Bank, sofern der Anbieter nicht reagiert und die Zahlung nicht zugeordnet werden kann.

Zitat (von go635710-13):
Oder du bezahlst per Vorkasse, aber der Onlineshop sagt du hättest nicht bezahlt bzw. verschickt die ware nicht. Überweist du den Betrag dann nochmal?

Nachforschungsauftrag beauftragen.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
go635710-13
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Marius938549):
Nachforschungsauftrag beauftragen.


Ich glaube das es alles in eine falsche Richtung geht.
Also ich hatte ein Abo, was sich stillschweigend verlängert hat (was ich nicht wusste, ist aber irrelevant).

Dienstleister hatte ein Lastschriftmandat hat den Betrag nicht eingezogen von mir.
1,5 Monate später kam ein Inkassobrief.

Daraufhin schrieb ich den Dienstleister an und er sagte er hätte 2 Zahlungserinnerungen per email zugesandt.
Diese aber in meinem Email Postfach nicht zu finden wahren.

Daraufhin schrieb ich den Dienstleister mehrmals an mit der Bitte mir einen Nachweis o.ä über Email zuzusenden, wofür er meines Wissens nach auch verpflichtet ist. Kam aber keine.


0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Ex Inkassomitarbeiter
Status:
Student
(2376 Beiträge, 710x hilfreich)

Zitat (von go635710-13):
Daraufhin schrieb ich den Dienstleister mehrmals an mit der Bitte mir einen Nachweis o.ä über Email zuzusenden, wofür er meines Wissens nach auch verpflichtet ist.

Bitten muss man nicht erfüllen und ein Anrecht besteht nicht. Durch deine Rücklastschrift warst du automatisch im Verzug. Da ändert auch dein komischer Vergleich nichts dran.

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118615 Beiträge, 39610x hilfreich)

Zitat (von go635710-13):
Dadurch das der Vertrag mit Lastschrift läuft und diese den auch einziehen hätten können, was sie nicht haben, sehe ich keinen Zahlungsverzug und somit ist eine Weitergabe an ein Inkasso nicht berechtigt.

Selbstverständlich ist die Weitergabe an ein Inkasso nicht berechtigt, Verzug benötigt es dafür nicht.



Zitat (von go635710-13):
Dienstleister hatte ein Lastschriftmandat hat den Betrag nicht eingezogen von mir.

Dazu war er nach der Rückbuchung auch nicht mehr berechtigt. Gesetzgeber und Rechtsprechung sind der Meinung das "Verbraucher" besonders schützenswerte Spezies sind und solche Rückbuchungen als Kündigung des SEPA-Mandates zu interpretieren seien.



Zitat (von go635710-13):
wofür er meines Wissens nach auch verpflichtet ist.

Da weis man falsches.
Sogar eine Mahnung könnte entbehrlich sein, wenn die vertraglichen Vereinbarungen korrekt formuliert sind.



Zitat (von go635710-13):
einer lastschrift wurde berechtigter weise widersprochen.

Und diese Berechtigung soll sich woraus konkret ableiten?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
go635710-13
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Ex Inkassomitarbeiter):
Bitten muss man nicht erfüllen und ein Anrecht besteht nicht. Durch deine Rücklastschrift warst du automatisch im Verzug. Da ändert auch dein komischer Vergleich nichts dran.


Also hätten die auch deiner Meinung nach 30x abbuchen können und ich wäre trotzdem im Verzug? Stark

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
Kalanndok
Status:
Student
(2233 Beiträge, 348x hilfreich)

Zitat (von go635710-13):
Dadurch das der Vertrag mit Lastschrift läuft und diese den auch einziehen hätten können, was sie nicht haben, sehe ich keinen Zahlungsverzug und somit ist eine Weitergabe an ein Inkasso nicht berechtigt.

Nur mal zur Info:
Durch Lastschriftrückgabe erlischt das Mandat.
Hast Du nach der Lastschriftrückgabe das Mandat erneuert?

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
go635710-13
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Kalanndok):
Nur mal zur Info:
Durch Lastschriftrückgabe erlischt das Mandat.
Hast Du nach der Lastschriftrückgabe das Mandat erneuert?

Ne das wusste ich nicht. Hab schon paar mal gemacht und bis jetzt noch nie ein Mandat erneuern müssen.
Ich habe gerade in Internet geschaut und darüber nichts gefunden nur, dass nach 36 Monaten das Mandat automatisch gelöscht/ungültig wird.

Und wie ist das denn mit den 2 Zahlungserinnerungen die mir angeblich per email geschickt wurden, muss die Gegenseite nicht einen Nachweis erbringen mir gegenüber wenn ich sage ich habe keine bekommen habe?
Oder muss das inkasso etwas nachweisen können das die Forderung des inkassos rechtmäßig ist?

Klar im Grunde währe die Forderung ja rechtens, jedoch nicht unter dem Aspekt, dass ich keine rechnung noch zahlungserinnerung erhalten habe.

Hätte man mich informieren müssen, dass das Mandat erneuert werden muss?


0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Ex Inkassomitarbeiter
Status:
Student
(2376 Beiträge, 710x hilfreich)

Zitat (von go635710-13):
Und wie ist das denn mit den 2 Zahlungserinnerungen die mir angeblich per email geschickt wurden, muss die Gegenseite nicht einen Nachweis erbringen mir gegenüber wenn ich sage ich habe keine bekommen habe?
Oder muss das inkasso etwas nachweisen können das die Forderung des inkassos rechtmäßig ist?

Wenn sie Mahnkosten erstattet haben wollen, ja ansonsten nein.

Zitat (von go635710-13):
Klar im Grunde währe die Forderung ja rechtens, jedoch nicht unter dem Aspekt, dass ich keine rechnung noch zahlungserinnerung erhalten habe.

Wurde doch bereits oben erwähnt, bei korrekten Vertragsklauseln und bei regelmäßigen Verpflichtungen sind Rechnungen überhaupt nicht möglich und Zahlungserinnerungen erst Recht nicht nötig. Im Vertrag wird so oder so ähnlich stehen "der Betrag in Höhe von xxx € ist regelmäßig zum x.eines Monats/Quartals/Jahres fällig.

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
Kalanndok
Status:
Student
(2233 Beiträge, 348x hilfreich)

Zitat (von go635710-13):
Hab schon paar mal gemacht und bis jetzt noch nie ein Mandat erneuern müssen.


Ist ja auch nur für denjenigen von Belang, der die Lastschriften bei der Bank beauftragt.
Der Unterschied ist nämlich:
Bei fehlendem Mandat darf man 13 Monate lang zurückbuchen lassen und nicht nur 8 Wochen.
Den meisten ist das gar nicht bewusst, dass sie damit ihren Kunden besserstellen. Nur wenn es dann mal einer richtig macht, dann meckert der Kunde...

0x Hilfreiche Antwort

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