Fitnessstudio gibt Daten an Factoring Anbieter ab - Inkasso

1. Juli 2024 Thema abonnieren
 Von 
go663578-71
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Fitnessstudio gibt Daten an Factoring Anbieter ab - Inkasso

Hallo zusammen, kurze Sachverhaltschilderung:

Ich habe im Jahr 2018 einen Vertrag in einem Fitnessstudio abgeschlossen. Der Vertrag hat sich stillschweigend verlängert und läuft bis heute zu je 60 Euro im Monat.
Im März 2023 habe ich im Fitnessstudio einen Kontowechsel mitgeteilt und ein neues SEPA Lastschriftmandat unterzeichnet. Es wurde sodann in den Monaten April 2023 -> heute jeden Monat der Mitgliedsbeitrag erfolgreich eingezogen.
Vor zwei Wochen habe ich ein Schreiben eines Inkasso Unternehmens bekommen mit der Bitte 130 Euro zu zahlen.
Nach kurzer Rückfrage woraus sich dieser Betrag zusammensetzt wurd emit mitgeteilt, dass im Monat März der Betrag nicht von dem hinterlegten Konto eingezogen werden konnte und der Betrag seitdem von 60 Euro auf 130 Euro gewachsen ist.
Eine kurze Prüfung meiner Seite ergab tatsächlich, dass der Betrag im März nicht eingezogen worden ist, das Konto war nicht mehr vorhanden (weswegen ich auch die Änderung angezeigt habe). Ich habe den offenen Betrag bezahlt, da dieser aus meiner Sicht berechtigt ist jedoch kommt mir bei den restlichen 70 Euro ein paar Dinge komisch bzw nicht richtig vor.
Aus dem Inkassoschreiben geht hervor, dass bei einer Auskunftsdatei meine Adresse ermittelt werden musste, da meine Adresse die ich bei Vertragsschluss angegeben hatte nicht erreichbar war.
Dies ist korrekt jedoch gehe ich fast täglich in das Fitnessstudio und es wäre ein einfaches gewesen mich nach meiner Adresse zu fragen.
Hier stelle ich nun fest, dass das Fintesstudio mein Abo wohl ein Factoring Unternehmen ausgelagert hat, in dem Vertrag aus dem Jahr 2018 steht davon jedenfalls nichts. Wenn ich Monat für Monat meinen Beitrag abgebucht bekomme + fast täglich in das Studio gehe und nicht etwas gesperrt werde kann ich aus meiner Sicht davon ausgehen, dass alles in Ordnung ist. Vorallem mit dem Vertrag aus 2018 im Kopf.
Eine Adressänderung anzuzeigen ist natürlich ein Argument was ich ebenfalls verstehe, jedoch wurde im Juni 2023 das Bild erneuert, also mein Datensatz wurde auch hier vom Fitnesstudio geupdated, jedenfalls in den Punkten die für das Studio an diesem Tag wohl von Interesse war.
Grundsätzlich stellt sich nun die Frage: aus meiner Sicht war das FS Vertragspartner jedoch wurde wohl meine Abo "verkauft" hätte man dies nicht grundsätzlich mitteilen müssen? So ist es natürlich für mich vollkommen noch unverständlicher wieso ich gefühlt jeden Tag das Studio besuchen kann, keine Sperre bekomme und über 13 weitere Monate das Geld eingezogen wird es aber nicht möglich ist den Beitrag der offen ist einfach auch einzuziehen. Dies wäre selbstverständlich auch möglich gewesene. Stattdessen sammelt sich im Hintergrund ein mehr als doppelter Beitrag bis man mich dann endlich "gefunden" hat. Der Prozesssschrit das Studio zu kontaktieren scheint es nicht zu geben, dort hätte schon nach zwei Tagen eine Klärung gefunden werden können und/oder das Geld von dem Konto eingezogen werden können von dem auch die anderen 13 Beiträge bezahlt wurden.

Wie seht ihr den Schverhalt?
Besten Dank Euch

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122592 Beiträge, 40153x hilfreich)

Zitat (von go663578-71):
kann ich aus meiner Sicht davon ausgehen, dass alles in Ordnung ist.

Nö, denn es fehlt das prüfen der Abbuchungen.



Zitat (von go663578-71):
es aber nicht möglich ist den Beitrag der offen ist einfach auch einzuziehen.

Da wäre das SEPA-Mandat zu prüfen, kann gut sein, das es nicht erlaubt war, mit dem neune Mandat den alten Betrag einzuziehen.



Zitat (von go663578-71):
Der Prozesssschrit das Studio zu kontaktieren scheint es nicht zu geben

Logisch, da er nicht verpflichtend ist.



Zitat (von go663578-71):
jedoch kommt mir bei den restlichen 70 Euro ein paar Dinge komisch bzw nicht richtig vor.

Das könnte gut sein.

Wie konkret setzt sich der Betrag denn zusammen?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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