FlexStrom will Geld durch IHD Inkasso eintreiben

8. Juni 2010 Thema abonnieren
 Von 
EN3M1GO
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 5x hilfreich)
FlexStrom will Geld durch IHD Inkasso eintreiben

Hallo,

wir haben 06/2009 einen Jahresvertrag bei FlexStrom angeschlossen. Im März 2010 erhalten wie die Aufforderung zur Zahlung des Jahresbeitrages (Garantiepreis). Aufgrund der Tatsache, dass dies 3 Monate vor Ablauf des Vertrages geschah, sah ich für mich noch keinen konkreten Handlungsbedarf, schließlich hatte ich den Jahresbeitrag 2009 ja auch erst im Juni beglichen.

Dann folgten kurz hintereinander Mahnungen von FlexStrom mit zusätzlichen Gebühren von knapp 53 Euro. Darauf hin schrieb ich FlexStrom an mit der Bitte um Klärung. Sie teilten mir mit, dass es vertraglich vereinbart sei, den Jahresbeitrag 3 Monate im vorraus zu entrichten und dass ich zahlen müsse.

Darauf hin überwiesen wir den Jahresbeitrag (ohne weitere Gebühren und Mahnkosten) umgehend an FlexStrom. Nun schreibt uns IHD Inkasso an und fordert uns zur Zahlung der 53 Euro nebst deren eigener Bearbeitungskosten (gesamt 110 Euro) auf. Ich bat um Zahlungsaufschub, weil ich den Sachverhalt klären wollte. Von IHD wurden uns 14 Tage eingeräumt.

FlexStrom schreibt Sie hätten eine Forderung von der wir nur einen Teil beglichen haben. Da wir auf keine Mahnung reagierten, wurde der Sachverhalt an das Inkasseunternehmen übergeben.

Wir sollen uns wegen der Forderung an das Inkassebüro wenden.

Wir empfinden das als sehr dreist und ungerecht. Wie sollen wir hier weiterhin verfahren? Was meinen Sie?

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12 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6413x hilfreich)


quote:
Dann folgten kurz hintereinander Mahnungen von FlexStrom mit zusätzlichen Gebühren von knapp 53 Euro.

Was sagen die AGBs über die 3 Monate ?
Was sagen die Agbs über die Höhe der Mahngebühren
quote:
Nun schreibt uns IHD Inkasso an und fordert uns zur Zahlung der 53 Euro nebst deren eigener Bearbeitungskosten (gesamt 110 Euro)

Die Gebühren eines extern beauftragten Inkassobüros würde ich nicht begleichen

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#2
 Von 
seba79
Status:
Lehrling
(1486 Beiträge, 570x hilfreich)

Ich kann nur raten, unbedingt von Flexstrom zu wechseln und in Zukunft fernzubleiben.
Flexstrom ist der wohl unseriöseste Anbieter auf dem Strommarkt, auch Spiegel TV berichtete schon rüber, das Video scheint aber leider nicht mehr Online zu sein.

quote:

Sobald die dreimonatige Preisgarantie abgelaufen ist, werden die Preise drastisch erhöht, laut Verbraucherschützer „bis zu 30%". Diese Preissteigerung wird dem Flexstrom-Kunden allerdings nur in einer, wie ein Werbeflyer anmutenden, Postsendung mitgeteilt, welche bei den meisten Kunden wohl ungelesen im Altpapier landet und auch ansonsten so geschickt formuliert ist, dass auch die Stromkunden, die diesen Flyer lesen kaum daraus entnehmen werden, dass damit eine drastische Preiserhöhung einhergeht.


[URL=http://gegen-abzocke.blogspot.com/2009/12/spiegeltv-uber-die-abzocke-des.html]SpiegelTV über die Abzocke des Stromanbieters Flexstrom AG [/URL]





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#3
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6413x hilfreich)

Name des Konzerns und Abzocke ergibt 24.500 Googeltreffer #


quote:
7.8. Ab der 2. Mahnung berechnet FlexStrom Ihnen eine Unkostenpauschale von EUR 3,50 je Mahnung.

Wurde der Vertrag von FlexStrom gekündigt ?

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#4
 Von 
EN3M1GO
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 5x hilfreich)

Nein, der Vertrag besteht weiter. Wie auch hier schon gepostet, ist in den AGB unter Punkt 7.9 aufgeführt, dass FlexStrom ab der zweiten Mahnung eine Unkostenpauschale von 3,50 Euro berechnet. Auch finde ich keine explizite Erwähnung das der Jahresbeitrag 3 Monate im Vorraus zu entrichten ist.

Inzwischen habe ich FlexStrom erneut angeschrieben, der Fall zu klären und mit Kündigung gedroht. Selbstredend ist dies unser letztes Jahr bei diesem Verein.

Also hier nochmal eine grobe Zusammenfassung:

1) Forderung des Jahresbeitrages im März.
2) 2 Mahnungen mit einem um 50 Euro erhöhten Jahresbeitrag.
3) Zahlung des "alten" Jahresbeitrages.
4) Inkassobüro will Differenz plus Gebühren ca. 110 Euro.

Zwischen den einzelnen Positionen war noch eine Menge Briefwechsel zur Klärung des Sachverhaltes, welche aber ausblieb.

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#5
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6413x hilfreich)

quote:
Auch finde ich keine explizite Erwähnung das der Jahresbeitrag 3 Monate im Vorraus zu entrichten ist
.
Wie kommen die aber auf die 3 Monate ??
Wieso sind es 50 € mehr geworden ?
Wurde die Erhöhung aufgrund eines höheren Verbrauches angekündigt ?

Ansonsten falls Du bezüglich der 3 Monate nicht absolut sicher bist evtl die 2 mal 3,50 zweckgebunden für Mahngebühr und unter Vorbehalt ( Mahngebühr Zahlung UV) aufs FlexStrom Konto überweisen und gleichzeitig gegenüber dem Inkassobüro die Forderung zurückweisen ?!


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#6
 Von 
FlexStrom
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo!

Vielleicht kann ich auch weiterhelfen. Schicken Sie mir doch bitte eine kurze Mail mit Ihrer Vertragsnummer und Ihrem Anliegen an marc.breidbach(AT)FlexStrom.de

Ich prüfe das gerne für Sie!

Marc Breidbach
Assistant Online Relations
FlexStrom AG

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#7
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6413x hilfreich)

Vor kurzem paypal und jetzt Flexstrom
Die neue Kundenfreundlichkeit erreicht hier inzwischen bombastische Dimensionen
:cheers:

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#8
 Von 
EN3M1GO
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 5x hilfreich)

Hallo,

folgende, gute Neuigkeiten.

FlexStrom hat mir inzwischen postalisch mitgeteilt, dass Sie "nach erfolgter Rücksprache mit der Buchhaltung, dass Inkassoverfahren eingestellt haben." Sie bitten um Erstattung der entstandenen Gebühren von ca. 5 Euro, welche aufgrund meiner verspäteten Zahlung entstanden sind. Da "thehellion" ja bereits empfahl die Mahngebühren laut AGB zu erstatten, werde ich diese Überweisung vornehmen.

Inwiefern der Herr Marc Breidbach (FlexStrom) an der Klärung des Sachverhaltes beteiligt war, kann ich nicht nachvollziehen, da er zwar die Vertragsnummer per E-Mail von mir bekam, sich aber sonst nicht weiter zu Wort gemeldet hat.

Ende gut, Alles gut!

Vielen Dank an Euch und Eure zahlreiche und fachkundige Unterstützung!

-- Editiert am 17.06.2010 08:44

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#9
 Von 
Fotocowboy
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Mir kommt es vor, als reagiert die Firma Flexstrom grundsätzlich erst nach Einleitung von rechtlichen Schritten.
Interessant.

Gibt es eine bestimmte Mindestzeit, die mindestens einzuhalten ist, bevor Mahngebühren und Inkassokosten berechnet werden dürfen, oder ist das eine Ermessensfrage ?
Vielleicht weiß da jemand etwas ?
Sind konkret 7 Tage z.Bsp. aber zu kurz für die Erstellung eines Mahnschreibens und Einleittung eines Inkassovorganges ?
Muss man sich das als Kunde gefallen lassen oder kann man (außer der Kündigung) andere rechtliche Schritte unternehmen ?

Danke vorab !

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6413x hilfreich)

quote:
Gibt es eine bestimmte Mindestzeit, die mindestens einzuhalten ist, bevor Mahngebühren und Inkassokosten berechnet werden dürfen,

Dürfen geht immer - ob durchsetzungsfähig steht auf einem anderen Blatt !
quote:
Muss man sich das als Kunde gefallen lassen oder kann man (außer der Kündigung) andere rechtliche Schritte unternehmen ?

Für was rechtliche Schritte ?
Einfach den unstrittigen Teil der Forderung direkt an das Stromunternehmen überweisen.
Ich persönlich halte 3,50 pro Mahnung für tolerierbar

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"http://www.youtube.com/watch?v=7NxcwCmpEvw&feature=related"

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#11
 Von 
Coline
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Heute habe ich ein Schreiben der IHD bekommen. Wir hatten die Flexstromgekündigt, da wir umgezogen sind und hier schon ein Anbieter drin war, der übernommen werden musste, weil das Haus noch nicht umgeschrieben war, der ursprüngliche Eigentümer aber auch nicht die Verträge kündigen wollte usw.. Lange GEschichte...
Jedenfalls hatten wir unseren Vertrag mit der Flexstrom bis Ende letzten Jahres.
Nun bekamen wir eine Rechnung über 99,22 EUR, eine Endabrechnung, eine Mahnung, dann eine Gutschrift und noch eine Rechnung... Alles sehr undurchschaubar. So kamen wir zu dem Ergebnis, das letzte Schreiben hatte die Überschrift Rechnung, Kontostand -41,17 EUR und die haben wir dann überwiesen. Gesagt getan am 27,02,2012. Die Nachsendung der Post hat nicht funktioniert, also holten wie die Post nach Anruf der früheren Nachbarn dort ab... Danke liebe Post!
Heute kam dann die IHD in den Briefkasten, datiert auf den 16.3.2012, Hauptforderung 58,05 EUR, RG vom 10.01.2012, dann noch witzigerweise eine Mahngebühr von 3,50 und eine Nebenkostenforderung von 37,50 EUr und Ermittlungskosten über 7,50 EUR, wobei mir ein Rätsel ist, was man ermittelt haben will, denn doch wohl nicht die neue Adresse... Denn dann hätten wir die Post ja direkt erhalten! Ach ja, und 0,43 EUR Verzugszinsen, nicht einmal angegeben für welche Zeitraum und von welchem Betrag.
Nun meine Frage, vorab noch ein wenig Erläuterung:
ich habe jetzt, obwohl ich mit der Flexstrom telefoniert habe und mir der junge Mann unter der kostenpflichtigen 01805003709 (14 Cent a Min.) erst angeblich nicht sagen konnte, welcher Betrag offen sei, denn er meinte, er könne es nicht mehr einsehen, zumindest die Aussage erhalten, die ursprüngliche Rechnung sei 99,22 EUR, dann hätte man uns eine Gutschrift über 41,17 EUR gesandt, danach sei eine Zahlung gebucht von 41,17 EUR, für mich dann sicherlich offen 16,88 EUR, wenn es denn dann so sein sollte, trotzdem die 58,05 EUr überwiesen.
Aber was mache ich mit der IHD? Denn ich sehe hier nicht, dass die IHD hier auch nur einen Cent erhält, da ja a. eigentlich, wenn überhaupt, ein Betrag von 16,88 EUR offen sein könnte, das seit dem 27.02.12 und jetzt sogar noch die 58,05 EUR dort liegen...
Die IHD habe ich jetzt vorab schon einmal angemailt und einen Kontoauszug, dass die Zahlungen längst geleistet wurden und die Forderung der 58,05 EUR nicht berechtigt sind, daher keine weitere Zahlung an die IHD geht.
Bin ich im Recht oder kann die IHD da noch was?



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0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6413x hilfreich)

quote:
Bin ich im Recht oder kann die IHD da noch was?




Aus meiner Sicht bist Du im recht
Am Besten nochmal posten falls sich der Inkassoladen meldten sollte

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""Wer von der Quantentheorie nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden" (Niels Bohr)"

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