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Forderung EOS Deutscher InkassoDienst


#31
 Von 
peterpan34
Status:
Beginner
(103 Beiträge, 45x hilfreich)

Zitat (von toschm):
Zitat (von peterpan34):

Die Ursprungsforderung ist doch von der Telekom?
Hat sie ihre Forderung abgetreten oder Seiler und Kollegen als Eintreiber beauftragt (bevollmächtigt)?

Wie gesagt, auf dem ersten Schreiben vom 11.11.2019 steht, "... das Unternehmen Deutsche Telekom AG hat uns mit der weiteren Bearbeitung der Forderung beaufzragt. Die Kanzlei Seile & Kollegen Anwalts GmbH ist in dieser Angelegenheit nicht mehr zuständig..."
In der Vollmacht (Briefkopf und Brieffuss lässt darauf schließen, dass das Schreiben von der Telekom ist) vom 07.01.2020 steht "..., wird bestätigt, dass die Firma EOS Deutscher Inkasso-Dienst GmbH in der Forderungsangelegenheit (...) als Gesamtnachfolgerin der EOS SAF Forderungsmanagement GmbH von der Deutschen Telekom AK beauftragt und bevollmächtigt ist..."

Zitat (von peterpan34):
Bist Du wieder Kunde der Telekom?

Ja, ich bin schon seit Jahren Kunde der Telekom

dann sehe ich die Forderung als verwirkt, wenn seit 2001 (Titel) kein Inkassoversuch unternommen wurde, die Telekom aber Geschäfte mit Dir macht.



-- Editiert von peterpan34 am 13.01.2020 16:20

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#32
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23235 Beiträge, 15251x hilfreich)

Zitat:
Wenn die mich schon im Dezember anschreiben ist es doch komisch, dass sie nun eine Vollmacht der Telekom vorlegen vom 07.01.2020, oder?

Nein. Die Vollmacht kann zunächst mündlich erteilt werden bzw. über ein Vertragswerk. Sie muss erst auf Anforderung des Schuldners endgültig nachgewiesen werden. Dementsprechend kann das ruhig ein neueres Datum haben.

Zitat:
Dabei hat das Inkasso eine Bringschuld. Die Vollmacht oder Abtretung ist verpflichtend vorzulegen.

Nur dann, wenn der Schuldner sie auch verlangt. Ansonsten nicht.

Bei diesen Vollmachtsketten ist es zwar durchaus richtig, was ihr hier schreibt. Zumindest das, was ich überflogen habe. Aber Obacht: Nicht jedes Gericht prüft das so genau. Für manche Gerichte reichen sehr oberflächliche Angaben aus, dass man legitimiert sei. Schließlich hält man ja auch den Titel im Original in den Händen. Daran kommt man ohne Legitimation ja nicht wirklich.

Auf dieses Argument zu setzen, mag bei wirklicher Verwirrung funktionieren (beispielsweise blickt bei den alten Quelle-Forderungen niemand mehr durch). Aber selbst da gab es Gerichte, die das durchgewunken haben, obwohl da keiner mehr durchgeblickt hat.

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#33
 Von 
toschm
Status:
Schüler
(303 Beiträge, 80x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
...Aber Obacht: Nicht jedes Gericht prüft das so genau. Für manche Gerichte reichen sehr oberflächliche Angaben aus, dass man legitimiert sei. Schließlich hält man ja auch den Titel im Original in den Händen. Daran kommt man ohne Legitimation ja nicht wirklich.

Dann sollte ich mir mal - wenn ich am 20.01.2020 hoffentlich die Titelkopie und Forderunsaufstellung in der Hand halte - Gedanken über einen Vergleich machen :-)

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#34
 Von 
peterpan34
Status:
Beginner
(103 Beiträge, 45x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
Zitat:
Wenn die mich schon im Dezember anschreiben ist es doch komisch, dass sie nun eine Vollmacht der Telekom vorlegen vom 07.01.2020, oder?

Nein. Die Vollmacht kann zunächst mündlich erteilt werden bzw. über ein Vertragswerk. Sie muss erst auf Anforderung des Schuldners endgültig nachgewiesen werden. Dementsprechend kann das ruhig ein neueres Datum haben.

Zitat:
Dabei hat das Inkasso eine Bringschuld. Die Vollmacht oder Abtretung ist verpflichtend vorzulegen.

Nur dann, wenn der Schuldner sie auch verlangt. Ansonsten nicht.

Bei diesen Vollmachtsketten ist es zwar durchaus richtig, was ihr hier schreibt. Zumindest das, was ich überflogen habe. Aber Obacht: Nicht jedes Gericht prüft das so genau. Für manche Gerichte reichen sehr oberflächliche Angaben aus, dass man legitimiert sei. Schließlich hält man ja auch den Titel im Original in den Händen. Daran kommt man ohne Legitimation ja nicht wirklich.

Auf dieses Argument zu setzen, mag bei wirklicher Verwirrung funktionieren (beispielsweise blickt bei den alten Quelle-Forderungen niemand mehr durch). Aber selbst da gab es Gerichte, die das durchgewunken haben, obwohl da keiner mehr durchgeblickt hat.

Das Rechtsgeschäft ohne Vorlage der Vollmacht ist unwirksam.

Lest: https://dejure.org/gesetze/BGB/174.html

Abtretungsfall:

https://dejure.org/gesetze/BGB/410.html

Richtig ist, dass ein Gericht bei einer Pfändung den tatsächlichen Anspruch des "Auftraggebers" NICHT prüft. Genaus wenig wird bei gerichtlichen Mahnungen die Rechtmäßigkeit der Forderung geprüft.

Hier wurde immer wieder betont, das DID der größte Inkasso Dienstleister Deutschlands sei. Sie werden sich daher kaum rechtswiedrig verhalten.

Rechtswiedriges Verhalten liegt vor, wenn eine strittige Forderung gepfändet wird.

Und wenn mangels Vollmacht oder Abtretungsurkunde die Forderung nicht nachgewiesen ist, hat sie keinen Bestand, bzw. ist sie sttreitig. Genauso, wenn kein Titel vorgelegt oder §11 RDG nicht erfüllt ist.

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#35
 Von 
peterpan34
Status:
Beginner
(103 Beiträge, 45x hilfreich)

Zitat (von toschm):
Zitat (von mepeisen):
...Aber Obacht: Nicht jedes Gericht prüft das so genau. Für manche Gerichte reichen sehr oberflächliche Angaben aus, dass man legitimiert sei. Schließlich hält man ja auch den Titel im Original in den Händen. Daran kommt man ohne Legitimation ja nicht wirklich.

Dann sollte ich mir mal - wenn ich am 20.01.2020 hoffentlich die Titelkopie und Forderunsaufstellung in der Hand halte - Gedanken über einen Vergleich machen :-)

Wenn Telekom weiterhin Gläubiger ist, solltest zu auf Verwirkung plädieren (-;

Da es eine Vollmacht der Telekom gibt, sollte sie, wenn hier überhaupt alles mit rechten Dingen zugeht, Gläubiger sein.

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#36
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23235 Beiträge, 15251x hilfreich)

Zitat:
Das Rechtsgeschäft ohne Vorlage der Vollmacht ist unwirksam.

Nochmals: Nur dann, wenn der Schuldner die Vollmacht bzw. den Nachweis der Vollmacht einfordert.

Zitat:
Rechtswiedriges Verhalten liegt vor, wenn eine strittige Forderung gepfändet wird.

Nein, das ist im ersten Moment pupsegal. Es gibt einen Titel. Punkt. Da ist exakt nichts dran strittig. Titel = unstrittig. Punkt.

Wenn man Einwände hat gegen die Forderung, interessiert das niemanden mehr, da es einen Titel gibt. Die Einwände hätte man zum Zeitpunkt der Titulierung (bei korrekter Zustellung) vorbringen müssen. Ansonsten sind sie nun präkludiert.

Probleme bei der Legitimation des Inkassos sind bestenfalls formale Gründe, die Wirksamkeit einer Pfändung anzugreifen. Soweit korrekt. Das hat aber nichts mit strittig zu tun. Werden diese formalen Gründe beseitigt, etwa durch Nachweis einer Rechtsnachfolge usw., dann sind sie beseitigt und der Pfändung steht nichts mehr egal.

Der Versuch, mit diesem Vollmachtsargument das alles abzuwehren, bringt so gut wie gar nichts. Zumindest bei den halbwegs seriösen Inkassos, die das auch unter Kontrolle haben. Damals bei den Quelle-Forderungen hatte das auch nur bei einigen Gerichten geholfen, nicht bei allen. Und die gingen auch wegen der Insolvenz durch so viele Hände, dass es wirklich keiner mehr geblickt hatte. Ich kann nur warnen, sich auf dieses Argument zu verlassen.

Achja: Auch wenn das Aggressiv klingt. Ich meine es nicht so. Womöglich gehen hier auch die Begriffe etwas durcheinander. Streitig stellen ist für mich ein inhaltlicher Angriff auf die Forderung selbst. Das geht ab Titulierung nicht mehr. Du kannst einen Titel auf folgenden Wegen angreifen:
1. Formale Gründe (Fehlerhafte Zustellung u.ä.), dann aber vor allem per Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
2. Nachträglich entstandene Gründe, beispielsweise ein späterer Verzicht des Gläubigers, zwischenzeitliche Zahlung usw.

Auch die Verwirkung gehört zu Punkt 2. Das wäre ein "Ich durfte vertrauen, dass durch meinen weiterhin aktiven und bezahlten Vertrag und das 10 Jahre lange Schweigen jeglicher Inkassos gemäß Treu und Glauben der Verzicht des Gläubigers anzunehmen war."

IMHO war es das. Mehr geht nicht. Die Vollmachtskette greift nicht den Titel an, sondern nur eine Vollstreckungshandlung. Der Titel bleibt aber bestehen und wir auch nicht herausgegeben. Vielleicht wird er wertlos. Das war es aber.

Zitat:
Wenn Telekom weiterhin Gläubiger ist, solltest zu auf Verwirkung plädieren (-;

Selbst wenn sie das nicht ist, wäre das IMHO so. Sie war ja lange genug Gläubiger. Und Ja, neben dem Zeitablauf ist das "Ich war weiter Kunde und niemand hat sich beschwert wegen dem alten Titel" der Klassiker, der bei Verwirkung immer wieder genannt wird.

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#37
 Von 
peterpan34
Status:
Beginner
(103 Beiträge, 45x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
Zitat:
Das Rechtsgeschäft ohne Vorlage der Vollmacht ist unwirksam.

Nochmals: Nur dann, wenn der Schuldner die Vollmacht bzw. den Nachweis der Vollmacht einfordert.

Zitat:
Rechtswiedriges Verhalten liegt vor, wenn eine strittige Forderung gepfändet wird.

Nein, das ist im ersten Moment pupsegal. Es gibt einen Titel. Punkt. Da ist exakt nichts dran strittig. Titel = unstrittig. Punkt.

Wenn man Einwände hat gegen die Forderung, interessiert das niemanden mehr, da es einen Titel gibt. Die Einwände hätte man zum Zeitpunkt der Titulierung (bei korrekter Zustellung) vorbringen müssen. Ansonsten sind sie nun präkludiert.

Probleme bei der Legitimation des Inkassos sind bestenfalls formale Gründe, die Wirksamkeit einer Pfändung anzugreifen. Soweit korrekt. Das hat aber nichts mit strittig zu tun. Werden diese formalen Gründe beseitigt, etwa durch Nachweis einer Rechtsnachfolge usw., dann sind sie beseitigt und der Pfändung steht nichts mehr egal.

Hallo meipeisen. Ich sehe Deine Argumentation nicht als aggressiv. Ich freue mich, mit jemanden die Rechtslage besprechen zu dürfen.

Der Titel ist unstreitig. Tatsächlich muß auch im Mahnverfahren keine Vollmacht vorgelegt werden. Für die Pfändung muss das Inkasso dem Gericht die Vollmacht vorlegen, wobei hier sogar eine Generalvollmacht ausreicht.

Die Frage ist, um Deinen Gedanken der Begrifflichkeit zu folgen, ob diese unstreitige, da titulierte Forderung durch einen Wiederspruch mit Bezug auf Zeit und Kundenbeziehung wieder streitig wird. Genau das impliziert meine Argumentationen.

Ich persönlich sehe das so und habe diese Argumentationskette im Widerspruch so dem Inkasso mitgeteilt.

Aktuell ist der Ausgang auch für mich noch offen und mir ist bewußt, dass das Inkasso bezogen auf die Kontopfändung grundsätzlich am längeren Hebel sitzt.

Vielleicht ist die Argumentationskette aber auch nachvollziehbar.

Es gibt eine grundlegende Konstellation, die mir saget, dass der TE und ich nicht bezahlen müssen: Das Inkasso beruft sich auf Vollmachten (ich nehme an Generalvollmacht, Klärungsbedarf!), während die Telekom bescheinigt, dass der TE KEINE offene Forderung hat. Ich habe nicht mal eine Vollmacht vorliegen, aber der Forderungsempfänger bescheinigt auch mir, dass keine offene Forderung vorliegt.

Wie bitte kann das sein? Eine Vollmacht zur Eintreibung einer Forderung, die gar nicht besteht?

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#38
 Von 
toschm
Status:
Schüler
(303 Beiträge, 80x hilfreich)

Zitat (von peterpan34):

...Das Inkasso beruft sich auf Vollmachten (ich nehme an Generalvollmacht, Klärungsbedarf!), während die Telekom bescheinigt, dass der TE KEINE offene Forderung hat.

Hi peterpan34,
die Telekom hat mir aber nicht bescheinigt, dass keine offene Forderung besteht...

Aber ist die offene Forderung nicht von der Telekom an EOS übergegangen?

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#39
 Von 
toschm
Status:
Schüler
(303 Beiträge, 80x hilfreich)

Hallo alle zusammen,

ich habe ja EOS angeschrieben und sie um Zusendung

- des vollstreckbaren Titels in Kopie
- einer Vollmacht
- einer detaillierten Forderungsaufstellung und
- einer Datenauskunft gemäß § 34 Bundesdatenschutzgesetz

gebeten und habe eine Frist bis 20.01.2020 gesetzt.

Nun kam am 07.01.2020 eine Kopie einer Vollmacht und heute (14.01.2020) kam die Datenauskunft.
Soviel geht da ja nicht heraus vor.. da stehen die beiden Forderungen der Telekom, meine Adresse, ehemalige email-Adressen und Telefonnummern...
Zumindest steht da nun ein Amtsgericht dabei: Euskirchen.
Die Schreiben sind nun wieder sehr freundlich und ohne eine Drohung oder Androhung einer Maßnahme.

Kann sich jemand erklären, warum das nur so "scheibchenweiße" kommt? Warum schicken die mir alles so peu à peu?
Soll ich denen schreiben so in der Art "danke für Vollmacht und Datenauskunft, mir fehlt aber noch Forderunsaufstellung und Titelkopie"?
Wie soll ich reagieren, wenn ich bis 20.01.2020 nicht die Forderungsaufstellung und die Kopie des vollstreckbaren Titels in den Händen halte?
Jetzt, wo das Amtsgericht bekannt ist: Soll ich dann die Mahnabteilung des Amtsgerichts anschreiben und um eine Titelkopie bitten? Kann man das ganz formlos machen und/oder gilt es etwas dabei zu beachten?

Grüße
toschm

-- Editiert von toschm am 14.01.2020 13:01

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#40
 Von 
hausfrau66
Status:
Lehrling
(1025 Beiträge, 725x hilfreich)

Zitat:
Jetzt, wo das Amtsgericht bekannt ist: Soll ich dann die Mahnabteilung des Amtsgerichts anschreiben und um eine Titelkopie bitten? Kann man das ganz formlos machen und/oder gilt es etwas dabei zu beachten?

Du kannst dort zuerst anrufen und nachfragen, ob es unter Deinem Namen und der Anschrift ein Aktenzeichen gibt und sie bei posit. Fund bitten, Dir eine Kopie der Akte zuzusenden. Alternativ ein formloses Schreiben per Einwurfeinschreiben dorthin senden.

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#41
 Von 
toschm
Status:
Schüler
(303 Beiträge, 80x hilfreich)

Zitat (von hausfrau66):

Du kannst dort zuerst anrufen und nachfragen, ob es unter Deinem Namen und der Anschrift ein Aktenzeichen gibt und sie bei posit. Fund bitten, Dir eine Kopie der Akte zuzusenden. Alternativ ein formloses Schreiben per Einwurfeinschreiben dorthin senden.

Danke Dir für die schnelle Antwort,

...fehlt dann aber immer noch die Forderungsaufstellung mit den gestrichenen verjährten Zinsen - wenn ich denen einen Vergleich anbiete muss ich ja auch genau wissen, welche und in welcher höhe die einzelnen Posten sind.

Grüße
toschm

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#42
 Von 
peterpan34
Status:
Beginner
(103 Beiträge, 45x hilfreich)

Zitat (von toschm):
Zitat (von peterpan34):

...Das Inkasso beruft sich auf Vollmachten (ich nehme an Generalvollmacht, Klärungsbedarf!), während die Telekom bescheinigt, dass der TE KEINE offene Forderung hat.

Hi peterpan34,
die Telekom hat mir aber nicht bescheinigt, dass keine offene Forderung besteht...

Aber ist die offene Forderung nicht von der Telekom an EOS übergegangen?

OK. Das habe ich nicht richtig gelesen.

Das solltest Du mal tun. Ggf. schriftlich. Sollte noch eine Hauptforderung aus 2001 bestehen, kannst Du Dich vielleicht mit der Telekom einigen (und auch die Thematik der Verwirkung besprechen).

Lade mal Deine Vollmacht hoch. Ich will wissen, ob es die vermutliche Generalvollmacht ist.

Eine Vollmacht ist nur dann gültig, wenn die Person erkennbar ist, die die Vollmacht erteil, denn sonst kann die damit verbundene Willenserklärung nicht wirksam erteil werden.

Bei mir war die Versicherungsnummer bei der AXA auf dem Anschreiben, ich habe dort nachgefragt, ob zu meinem Namen oder zur Versicherungsnummer eine offene Forderung bestünde. Antwort: nein.


Vollmacht: Forderungsempfänger bleibt die Telekom, das Inkassobüro wird beauftragt für die Telekom das Geld einzutreiben. Telekom erhält vom Inkasso das Geld.

Abtretung: Telekom verkauft die Forderung an ein Inkassounternehmen und ist selbst nicht mehr Zahlungsempfänger. Dann handelt das Inkasso auf eigenen Namen und Adresse. Dann wird es mit der Verwirkung schwierig, je nachdem wann abgetreten wurde.

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#43
 Von 
peterpan34
Status:
Beginner
(103 Beiträge, 45x hilfreich)

Zitat (von toschm):
Zitat (von hausfrau66):

Du kannst dort zuerst anrufen und nachfragen, ob es unter Deinem Namen und der Anschrift ein Aktenzeichen gibt und sie bei posit. Fund bitten, Dir eine Kopie der Akte zuzusenden. Alternativ ein formloses Schreiben per Einwurfeinschreiben dorthin senden.

Danke Dir für die schnelle Antwort,

...fehlt dann aber immer noch die Forderungsaufstellung mit den gestrichenen verjährten Zinsen - wenn ich denen einen Vergleich anbiete muss ich ja auch genau wissen, welche und in welcher höhe die einzelnen Posten sind.

Grüße
toschm

Ich erledige alles via Fax. Keine Wartezeit und immer einen Sendebericht dass das PDF angekommen ist = Zugangsbestätigung.

Eure Schreiben haben sich ja überschnitten. Laß denen mal Zeit.

Ich verstehe die Unruhe, aber wenn sie gewollt hätten, wäre die Kontopfändung lange durch.

Wir stehen das schon gemeinsam durch (-; Mein Fax ging gestern nicht raus und ich habe hier dem Inkasso noch ein paar Aufgaben mit auf den Weg gegeben....... (Datenschutzkram, Auskunft)

https://lumpenhund.com/musterbriefe-an-inkassounternehmen/

Anzeige habe ich auch gestellt und die Beschwerde schaffe ich hoffentlich heute Abend.

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#44
 Von 
toschm
Status:
Schüler
(303 Beiträge, 80x hilfreich)
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#45
 Von 
peterpan34
Status:
Beginner
(103 Beiträge, 45x hilfreich)

Zitat (von toschm):
Zitat (von peterpan34):

Lade mal Deine Vollmacht hoch. Ich will wissen, ob es die vermutliche Generalvollmacht ist.

Hier die eine Vollmacht... habe ja zwei bekommen, da es zwei Forderungen sein sollen:

https://s19.directupload.net/images/200114/wlfi3c2a.jpg

Sieht schon komisch aus....

Ein Brief, beim dem das Datum nachträglich mit Schreibmaschine eingefügt ist. Das hält wohl keiner "Urkundenprüfung" stand.

Die Vollmacht würde ich ggf. angreifen. Es ist kein echtes Dokument, wenn nachträglich Dati hinzugefügt werden. Die Echtheit muss so, wie das Dokument dargestellt ist, in Frage gestellt werden.

So einen Fall muss ich aber erstmal prüfen.

Die nächsten Schritte:

1) Abwarten, was das Inkasso bis zum 20.01. zuschickt und auf eine ausführliche Darstellung beharren (Du brauchst Zeit)
2) In Erfahrung bringen, ob bei der Telekom eine offene Forderung besteht
3) Titelabschrift organisieren

Und wenn der Titel tatsächlich noch besteht, würde ich die Telekom anschreiben und Streichung wegen Verwirkung fordern.

Kopfschüttel, was es alles gibt.....

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#46
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23235 Beiträge, 15251x hilfreich)

Wenn der Titelgläubiger die Telekom ist und sie bescheinigt, dass es keine offenen Forderungen gibt, wäre das IMHO etwas für eine Vollstreckungsabwehrklage bzw. Verwirkung

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#47
 Von 
toschm
Status:
Schüler
(303 Beiträge, 80x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
Wenn der Titelgläubiger die Telekom ist und sie bescheinigt, dass es keine offenen Forderungen gibt, wäre das IMHO etwas für eine Vollstreckungsabwehrklage bzw. Verwirkung

Für jemanden, der sich nicht auskennt: Wenn doch aber bei EOS eine Vollmacht der Telekom liegt?

Ich habe mit der Telekom telefoniert und wurde zu einer Mahnabteilung durchgestellt. Die sehr freundliche Dame bat um die Vertragsnummern und sie sagte, sie kann zu keiner der Vertragsnummern von 1999/2000 irgendwelche Datensätze finden.
Sie meinte auch, dass die auf keine Fall gelöscht sein können, da Vertragsnummern immer gespeichert bleiben - es gibt bei der Telekom diese (wie EOS schreibt Telekom-Vertrags Nummern) einfach nicht.
Der Aufbau der Nummer lässt auf eine Vertragsnummer schließen - aber wie gesagt, diese beiden gibt es nicht bei der Telekom.

Sie gab mir dann noch ihren Namen und meinte, dass ich das so dem Inkasso mitteilen soll.

-- Editiert von toschm am 14.01.2020 16:48

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#48
 Von 
toschm
Status:
Schüler
(303 Beiträge, 80x hilfreich)

Ach so, und sie meinte, dass es ihr komisch vorkommt, dass das zwei Verträge einmal aus dem Jahr 1999 und 2000 sein sollen - da die zeitlich sehr nahe beieinander liegen würden.
Außer, eines wäre ein Telekom und das andere ein t-mobile Vertrag gewesen (aber dann meint sie, würde bei einem t-mobile und nicht Telekom stehen)
Das hat sie unter Vorbehalt gesagt und wollte sich darauf nicht festlegen - sie meinte eben nur, dass das komisch sei...

Wäre ja was, wenn das Mahngericht Euskirchen auch sagt, dass die genannten Aktenzeichen nicht existieren :-)



-- Editiert von toschm am 14.01.2020 17:19

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#49
 Von 
peterpan34
Status:
Beginner
(103 Beiträge, 45x hilfreich)

Zitat (von toschm):
Ach so, und sie meinte, dass es ihr komisch vorkommt, dass das zwei Verträge einmal aus dem Jahr 1999 und 2000 sein sollen - da die zeitlich sehr nahe beieinander liegen würden.
Außer, eines wäre ein Telekom und das andere ein t-mobile Vertrag gewesen (aber dann meint sie, würde bei einem t-mobile und nicht Telekom stehen)
Das hat sie unter Vorbehalt gesagt und wollte sich darauf nicht festlegen - sie meinte eben nur, dass das komisch sei...

Wäre ja was, wenn das Mahngericht Euskirchen auch sagt, dass die genannten Aktenzeichen nicht existieren :-)



-- Editiert von toschm am 14.01.2020 17:19



und wohlgemerkt. Sie drangsalieren Dich, knapp 2000,- € zu zahlen.

Verstehst Du, warum ich Anzeige wegen Nötigung gestellt habe (-;

P.S.: Steckt natürlich mehr dahinter. Ich kann nur den Kopf schütteln.

Ahja. Das erklärt natürlich die zweifelhafte Vollmacht.
Stell doch Strafanzeige wegen des Verdachts auf Urkundenfälschung, Versuch der ungerechtfertigten Bereicherung und Nötigung (-; Das Wort Verdacht ist wichtig!

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#50
 Von 
toschm
Status:
Schüler
(303 Beiträge, 80x hilfreich)

Zitat (von peterpan34):

und wohlgemerkt. Sie drangsalieren Dich, knapp 2000,- € zu zahlen.

Einmal 1800€ und einmal 1400€

Kommt mir immer spanischer vor... und dann so schrittweise ne Vollmacht und dann die Datenauskunft... Aber keine ordentliche Forderungsaufstellung oder ne Titelkopie.

Vielleicht sollte ich EOS doch nochmal anschreiben und mitteilen, dass bei der Telekom diese Vertragsnummern nicht bekannt sind und ich immer noch auf die Forderungsaufstellung und die Titelkopie warte...

Was meint Ihr? Gute oder schlechte Idee? Und wenn das eine gute Idee sein sollte, was kann dann noch in so ein Schreiben aufgenommen werden, damit die merken, dass man sich nicht "auf der Nase herumtanzen lässt"?

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#51
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23235 Beiträge, 15251x hilfreich)

Hast du die Aussagen der Telekom schriftlich? Am Telefon können die viel erzählen.

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#52
 Von 
peterpan34
Status:
Beginner
(103 Beiträge, 45x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
Hast du die Aussagen der Telekom schriftlich? Am Telefon können die viel erzählen.

Ich gebe mal meine Vermutung, was hier passiert:

Diese Altforderungen werden seitens der Telekom gar nicht mehr geführt und sind auch nicht mehr durch die Mitarbeiter im System nachvollziehbar.

Die vorgelegte Forderung ist ein Schreiben, eine Art Generalvollmacht, die vom Inkasso selbst mit Kundenreferenz, Foorderungsnummer und Datum ausgestattet werden, weil ein Titel existiert.

Ich glaube, dass die Telekom aktuell gar keinen Einfluss auf das Eintreiben dieser alten Forderung nimmt.

Mich interessiert aktuell brennend, wie DID an diese Forderung kommt und ob diese Art der Ergänzung überhaupt rechtens ist, weil hier eine Vollmacht (=Urkunde) nachträglich durch den Vollmachtsempfänger manipuliert wurde.

Auch ein Schreiben an die Telekom, ob sie den Vorfall kennt, wäre aus meiner Sicht denkbar.

Da mit der Vollmacht bestätigt wird, dass die Telekom Forderungseigner ist, liegt hier die Verwirkung vor, die im Zweifel gerichtlich durchgesetzt werden müsste.

Da müßte man dann rechnen, was günstiger kommt, ich denke aber die Klage ==> nur im Extremfall

Bis zu einer Klage oder Ausräumung der Situation durch die Telekom hängt während dieser Zeit immer die Angst vor der Kontopfändung in der Luft, die viele und Toschm zur Zahlung bewegen. Daher sehe ich hier, wie oft erwähnt, den Tatbestand der Nötigung durchaus gegeben.

Ich verweise aber auch auf meine Argumtationskette, dass sie die titulierte unstrittige Forderung in eine strittige Forderung umwandelt. Und strittige Forderungen dürfen von Gesetz aus nicht gepfändet werden.

Wenn DID so sicher wäre, hätten sie bereits gepfändet, so mein zwischenzeitlicher Eindruck.

Spannend. Und wenn ich recht habe, sehe ich hier sogar geschäftsmäßigen Betrug. Das sind meine persönlichen Rechtsauslegungen.

Im Rahmen meines Hausbaus habe ich durch meine Rechtsauslegung (Interpretation der Gesetze) 5 von 5 Rechtsstreitigkeiten gewonnen - entgegen der Rechtsauslegung diverser Anwälte, die ich verschlissen habe (die wollen immer gerne Vergleiche).

Das habe ich DID geschrieben:
Zwischenzeitlich habe ich mich bei der AXA Versicherung AG erkundigt, inwieweit offene Forderungen bestand haben. Da ich seit mehreren Jahren dort Kunde bin, wurden meiner Person zweifelsfrei keine aktuellen Schulden oder Altschulden zugeordnet. Sollte Ihnen ein alter Titel auf den Forderungsempfänger AXA Versicherung AG vorliegen, wurde diese Schuld bereits lange getilgt.
Insofern die Schuld nicht beim zuständigen Gericht gelöscht wurde, berufe ich mich auf die Verwirkung des Ihnen vorliegenden Schuldtitels. Zum einen wurde die Forderung über einen sehr langen Zeitraum nicht verlangt, zum anderen bin ich seit Jahren Kunde der AXA Versicherung AG. Weder in der Vergangenheit noch im aktuellen Fall unter Nennung der von Ihnen mitgeteilten Versicherungsnummer noch unter meinem Namen liegt irgendeine offene Forderung zu meiner Person vor.

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#53
 Von 
peterpan34
Status:
Beginner
(103 Beiträge, 45x hilfreich)

@toschm:
Ich würde mal vorsorglich die Vollmacht anzweifeln und diese im Original vorlegen lassen. Begründung: Datum, Kundenreferenz und Forderungsnummer erscheinen Dir nachträglich auf der Vollmacht vermerkt und daher zweifelst Du diese an.

Warum würde ich das machen:

Eine Zurückweisung nach § 174 BGB@ ist nur wirksam, wenn sich aus der Erklärung ergibt, dass die Zurückweisung wegen der fehlenden Vollmachtsurkunde im Original erfolgt. Die Zurückweisung hat unverzüglich zu erfolgen. Die Zurückweisung 6 Tage nach Zugang ist nicht mehr unverzüglich (BGH, 10. Oktober 2017 – XI ZR 457/16, Tz. 26). Erfolgt die Zurückweisung zu spät, ist das einseitige Rechtsgeschäft bzw. die Vertretung wirksam.

Quelle: jura-basic.de

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#54
 Von 
peterpan34
Status:
Beginner
(103 Beiträge, 45x hilfreich)

Nochwas: Die Vollmacht ist am 07.01.2020 ausgestellt.

Damit wurdest Du im Dezember ohne Vollmacht mit Forderungen konfrontiert, wenn Du diese nicht erfüllst, hast Du enorme Konsequenzen zu befürchten ==> Kontopfändung.

Dies stellt eine Handlung ohne Vollmacht dar und erfüllt nun wirklich den Tatbestand der Nötigung (wegen der Androhung)!

Eine Beschwerde beim AG Hamburg und ggf. eine Anzeige können Dich unterstützen.

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#55
 Von 
toschm
Status:
Schüler
(303 Beiträge, 80x hilfreich)

Zitat (von peterpan34):

Ich gebe mal meine Vermutung, was hier passiert:
Diese Altforderungen werden seitens der Telekom gar nicht mehr geführt und sind auch nicht mehr durch die Mitarbeiter im System nachvollziehbar.

Naja, die Dame am Telekom-Telefon meinte "selbst wenn das nicht mehr geführt bzw verfolgt wird muss die Vertragsnummer noch eingetragen bzw vorhanden sein.
Und bei beiden genannten sagte sie, dass diese nicht im System zu finden sind.


Zitat (von peterpan34):
Ich würde mal vorsorglich die Vollmacht anzweifeln und diese im Original vorlegen lassen. Begründung: Datum, Kundenreferenz und Forderungsnummer erscheinen Dir nachträglich auf der Vollmacht vermerkt und daher zweifelst Du diese an.


Komisch ist auch, dass die Telekom Vollmachten erteilt mit Vertragsnummern, die bei denen nicht im System zu finden sind.


Zitat (von mepeisen):
Hast du die Aussagen der Telekom schriftlich? Am Telefon können die viel erzählen.


Ich denke, meine nächsten Schritte sind jetzt:
- Nochmal bei der Telekom anrufen und mir eine Adresse geben lassen an die ich die Vollmachten zur Überprüfung schicken kann (immerhin ist die Vollmacht ja von der Telekom ausgestellt) und dann von der Telekom die gemachte Aussage schriftlich bekomme...
- Beim Mahngericht anrufen und mich nach Titelkopien erkundigen und nachschauen lassen, ob es diese beiden Aktenzeichen dort überhaupt gibt

Erscheint doch erstmal am Besten, diese beiden Dinge zu erledigen, oder?

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#56
 Von 
peterpan34
Status:
Beginner
(103 Beiträge, 45x hilfreich)

Zitat (von toschm):
Zitat (von peterpan34):

Ich gebe mal meine Vermutung, was hier passiert:
Diese Altforderungen werden seitens der Telekom gar nicht mehr geführt und sind auch nicht mehr durch die Mitarbeiter im System nachvollziehbar.

Naja, die Dame am Telekom-Telefon meinte "selbst wenn das nicht mehr geführt bzw verfolgt wird muss die Vertragsnummer noch eingetragen bzw vorhanden sein.
Und bei beiden genannten sagte sie, dass diese nicht im System zu finden sind.


Zitat (von peterpan34):
Ich würde mal vorsorglich die Vollmacht anzweifeln und diese im Original vorlegen lassen. Begründung: Datum, Kundenreferenz und Forderungsnummer erscheinen Dir nachträglich auf der Vollmacht vermerkt und daher zweifelst Du diese an.


Komisch ist auch, dass die Telekom Vollmachten erteilt mit Vertragsnummern, die bei denen nicht im System zu finden sind.


Zitat (von mepeisen):
Hast du die Aussagen der Telekom schriftlich? Am Telefon können die viel erzählen.


Ich denke, meine nächsten Schritte sind jetzt:
- Nochmal bei der Telekom anrufen und mir eine Adresse geben lassen an die ich die Vollmachten zur Überprüfung schicken kann (immerhin ist die Vollmacht ja von der Telekom ausgestellt) und dann von der Telekom die gemachte Aussage schriftlich bekomme...
- Beim Mahngericht anrufen und mich nach Titelkopien erkundigen und nachschauen lassen, ob es diese beiden Aktenzeichen dort überhaupt gibt

Erscheint doch erstmal am Besten, diese beiden Dinge zu erledigen, oder?


Guter Plan. Evtl. so versuchen:

-- Zuerst den Titel besorgen (ich glaube, dass es den gibt und dass dieser nicht gelöscht ist)
-- Danach die Telekom anschreiben und von ihr den Titel löschen lassen, da er lange erledigt sei und dieser nicht gelöscht wurde - oder sie doch mit der Vollmacht konfrontieren? Ich glaube, dass sie damit nichts anfangen kann. Evtl zieht sie die Vollmacht dann zurück? Wäre auch ein positiver Effekt! Ich bin unentschieden, aber Dein Plan wäre auch einer (-;
-- Unbedingt die Vollmacht anzweifeln und im Original vorlegen lassen (Du gewinnst auch Zeit dadurch)

Bitte lege Beschwerde beim AG ein und erstelle Anzeige.

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#57
 Von 
toschm
Status:
Schüler
(303 Beiträge, 80x hilfreich)

Also, ich habe noch einmal bei der Telekom in Bonn angerufen und man gab mir eine Adresse, an die ich die beiden Vollmachten in Kopie schicken soll und das würde dann geprüft werden.
Der Telekom Mitarbeiter meinte aber auch (anders als die Dame aus der Rechnungsabteilung gestern), dass es sein kann, dass die Vertragsnummern doch schon gelöscht sein könnten oder nicht mehr einsichtbar sind....

Dann habe ich beim Mahngericht Euskirchen angerufen und man sagte mir, ich könne die VB (die beiden Aktenzeichen sind dort vorhanden) schriftlich anfordern.
Sie sagte dann aber auch gleich etwas wie "dass es ja nicht klar ist, ob die gültig seien weil da vorher nichts geprüft wurde (sorry, ich weiß den genauen Wortlaut nicht mehr) - und da sollte dann noch einmal ein Anwalt drüber schauen weil es sein kann, dass man die VB "zurücksetzen" kann (bspw. wurden die VB an eine falsche Adresse damals zugestellt o.ä.)...

Sorry für die laienhafte Ausdrucksweise... so habe ich mir aber das Gespräch in etwa gemerkt.

Das heißt, ich fordere jetzt die VK in Kopie beim Mahngericht an und schicke die Vollmachten in Kopie zur Telekom. Man sagte mir, per Post an den Kundenservice in Bonn oder an die E-Mail info@telekom.de, das wird dann zugeordnet.

Was meint Ihr? Per Post oder E-Mail?

-- Editiert von toschm am 15.01.2020 09:49

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#58
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23235 Beiträge, 15251x hilfreich)

Zitat:
Ich würde mal vorsorglich die Vollmacht anzweifeln und diese im Original vorlegen lassen. Begründung: Datum, Kundenreferenz und Forderungsnummer erscheinen Dir nachträglich auf der Vollmacht vermerkt und daher zweifelst Du diese an.

Wie bereits gesagt: Es bringt exakt gar nichts, zu hoffen, dass man damit formale Einwände erreicht. Die Vollmacht kann frisch heute unterzeichnet werden. Man verärgert das Inkasso nur, mehr nicht. Es ist durchaus erlaubt, solche Blankovollmachten nachträglich auszustellen und zu ergänzen.

Und zum Titel: Fordere eine Kopie bei Gericht an. Sobald die dann zu dir kommt, direkt am selben Tag die Adresse prüfen und hier melden. Denn spätestens dann beginnen die 14 Tage Frist zu laufen.

Alles andere bringt derzeit wenig. Die Vollmachten werden in Ordnung sein. Da wirst du kaum was erreichen.

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#59
 Von 
toschm
Status:
Schüler
(303 Beiträge, 80x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):

Alles andere bringt derzeit wenig. Die Vollmachten werden in Ordnung sein. Da wirst du kaum was erreichen.

Also meinst Du, erstmal (oder garnicht) nicht die Vollmachten an die Telekom schicken?

Gut, dann warte ich auf die Kopien der VB aus Euskirchen (habe eben das Schreiben eingeworfen) und hoffe immer noch, eine Forderungsaufstellung von EOS bis zum 20.01.2020 zu bekommen.
Wenn die Kopien da sind, werde ich mich wieder melden... bis dahin hoffe ich, dass ich Euch hier nicht mehr zuspammen muss :-)

-- Editiert von toschm am 15.01.2020 11:22

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#60
 Von 
toschm
Status:
Schüler
(303 Beiträge, 80x hilfreich)

Ich habe schonmal geschaut... ich habe aus den Jahren noch alle An-und Abmeldungen von Wohnsitzen, die ich auf Bürgerämtern ausgefüllt habe...

Nur, um dann die Adresse mit Datum der VB zu überprüfen

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