Forderung-Klarna

7. Juli 2020 Thema abonnieren
 Von 
DanshiDo
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Forderung-Klarna

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich erhielt ein Forderungsschreiben von COEO, dem Inkasso von klarna.
Forderung sind 66Euro. Mit dem ich tatsächlich eiverstanden bin, da ich auch ein kauf getätigt habe.
Wir sind Umgezogen und die Mahnbriefen gingen alle an die alte Post. Ergo entstanden somit Mahngebühren + Zinsen etc. in Höhe von 134,18 Gesamtsumme
Habe mich dann nach längerer Zeit gemeldet (Da es mir nicht bekannt war) Emails erhielt ich, sind aber im Spamordner untergekommen ,wo ich nie reinschaue.

Ende vom lieb. Ja ist alles blöd gelaufen, bin bereit zu zahlen aber ich sehe es irgendwo nicht ein, dass man gleich dem Kunden ein Inkasso Dienst an den Kragen setzt, ohne das Klarna sich bei mir jemals gemeldet hätte!!!! In der Klarna App bei mir stehen keine offenen Rechnungen und keine Mahnungen. Laut App von klarna ist alles im grünen Bereich und selbst wenn es sich für die geklärt hätte, weil 'wir haben es ja weitergeleitet' finde ich nicht Okay.

Habe ich Möglichkeiten die Inkassogebühren nicht zu Zahlen? Die Hauptforderung und Verzugszinsen sehe ich ein aber nicht alle züzügl. Inkasso kosten!

Viele Dank

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118428 Beiträge, 39570x hilfreich)

Zitat (von DanshiDo):
ohne das Klarna sich bei mir jemals gemeldet hätte!!!!
Zitat (von DanshiDo):
Emails erhielt ich, sind aber im Spamordner untergekommen ,wo ich nie reinschaue.

Den Widerspruch findet man alleine?



Zitat (von DanshiDo):
Habe ich Möglichkeiten die Inkassogebühren nicht zu Zahlen?

Klar, man zahlt einfach die Hauptforderung mit entsprechendem Verwendungszweck und teilt dem Inkasso mit das ihm 0,00 EUR zustehen, da es konzerninterne Inkasso betreibt.
Oder man zahlt die Hauptforderung mit entsprechendem Verwendungszweck direkt an Klarna.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
fm89
Status:
Lehrling
(1988 Beiträge, 754x hilfreich)

Zitat (von DanshiDo):
Habe ich Möglichkeiten die Inkassogebühren nicht zu Zahlen?


Ja

Zitat (von DanshiDo):
Die Hauptforderung und Verzugszinsen sehe ich ein aber nicht alle züzügl. Inkasso kosten!


Dann zahle das so mit entsprechend eindeutigem Verwendungszweck an das Inkasso oder Klarna.

Coeo ist bekannt dafür die Gebühren nicht explizit einzuklagen, da viele gute Gründe gegen eine Erstattungspflicht im Zusammenhang mit klarna sprechen

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
DanshiDo
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Der Wiederspruch:

Klarna meldete sich nicht bzw. Bekam ich nie ein Brief bzw. Gab es einen rückläufer.
Schalteten gleich das Inkasso ein. So meinte ich es.

Ok ich wollte sicherheitshalber fragen wie und was man machen kann, da ich mich da nicht so auskenne!

Ich boykotiere sowas auch weil das macht die Menschen nur Arm und wozu irgendwelche Typen bezahlen die nur Verwalten.

Danke!


Danke.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Kalanndok
Status:
Student
(2217 Beiträge, 343x hilfreich)

Doch, Klarna hat sich gemeldet...sogar mehrfach auf mehreren Kommunikationskanälen.

Klarna hat Briefe an die denen bekannte Adresse geschrieben. Die wurden ignoriert (ja, Du wohnst nicht mehr da, aber das kann Klarna nicht wissen).
Klarna hat E-Mails an die denen bekannte Adresse geschrieben. Die wurden ignoriert (aber im Gegensatz zu den Briefen sind die tatsächlich bei Dir angekommen und wurden ignoriert).

Was soll Klarna noch machen? Etwa ein Unternehmen beauftragen, dass Dich ausfindig macht? Ach, Moment...genau das haben sie ja getan...
Ich sehe in diesem Fall grundsätzlich keine Möglichkeit die Inkassogebühren als solches anzugreifen. Lediglich über die Höhe könnte man streiten je nachdem wie die sich zusammensetzen.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6409x hilfreich)

Zitat (von DanshiDo):
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich erhielt ein Forderungsschreiben von COEO, dem Inkasso von klarna.
Forderung sind 66Euro. Mit dem ich tatsächlich eiverstanden bin, da ich auch ein kauf getätigt habe.
Wir sind Umgezogen und die Mahnbriefen gingen alle an die alte Post. Ergo entstanden somit Mahngebühren + Zinsen etc. in Höhe von 134,18 Gesamtsumme

Viele Dank


Klarna bzw coeo/mumm haben m.w. noch nie expl wg Inkassokosten geklagt. Habe selbst fürs Vorgängerinkasso gearbeitet. In den Urteilsdatenbanken kein einziger Hinweis das dies jemals versucht wurde. Grund : klarna ist selbst ein Onlinebezahldienst. Gerichte würden diese Kosten deshalb als nicjht durchsetzungsfähig erachten. Sind in den 66 schon interne klarna Mahnkosten ? Lastschriftstorno ?

Gib mal Info !

Ansonsten : Die reine HF sollte natürlich auf jeden Fall zweckgebunden(!) überwiesen werden (nur HF)





-- Editiert von thehellion am 09.07.2020 10:53

Signatur:

EX Inkasso MA - keine juristischen Fachkenntnisse

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