Forderung PayPaypal

15. Dezember 2015 Thema abonnieren
 Von 
wassolldasdenn
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)
Forderung PayPaypal

Hallo Zusammen,

ich bringe mal wieder eine bekannte Anwaltskanzlei ins Spiel und hoffe, dass Ihr/Sie mir weiterhelfen könn(t)/en. Ich habe mit meinem Kollegen Ende Oktober diverse Artikel über Ebay bestellt. Da ich die Zahlung schnell abwickeln wollte, habe ich die Zahlungsmethode Lastschrift gewählt und bei Kauf meine Kontodaten eingegeben. Die Artikel habe ich alle nach einer Woche bekommen. Nun habe ich Anfang Dezember ein Schreiben von der KSP Kanzlei Dr. Seegers Dr. Frankenheim Rechtsanwaltsgesellschaft mbH aus Hamburg bekommen, die auffordert die Zahlung zu tätigen inklusive Mehrkosten siehe unten. Ich war erstmal erschrocken, da ich mir keiner Schuld bewusst war und ich ja mit Bestem Gewissen die Zahlungsmethode Lastschrift gewählt habe, sodass mir das Geld gleich abgezogen wird. Mahnungen von PayPal habe ich nicht erhalten! Eventuell kann es sein, dass ich einen Zahlendreher bei meiner Kontonummer hatte - da ich Gastzahler bin kann ich leider nicht einsehen, welche Kontodaten ich damals beim Kauf auf ebay hinterlegt habe. Leider habe ich nicht mehr nachgeschaut, ob die Zahlung wirklich raus ist - laut wurde der Betrag für die gekauften Arikel nicht abgezogen/eingezogen.

Nun die Frage. Muss ich die geforderten Mehrkosten an die KSP überweisen? Ich meine ich habe von niemanden (ebay, paypal) Info erhalten, dass die Lastschrift nicht funktioniert hat und nun gleich so ein Schreiben mit so hohen Mehrkosten?!

Ich soll kaufmännische Mahnkosten zahlen obwohl ich noch nie eine Mahnung erhalten habe? Ich habe gelesen, dass Paypal eine automatisierte Zahlungsaufforderung versendet. Es kann möglich sein, dass web.de diese nicht an mich weitergegeben hat.

Wie soll den meine weitere Vorgehensweise bei dieser Sache sein?

PS: Ich habe die Zahlung auf den 16.12.2015 rausgezögert.

Vielen Dank schon mal!



Forderung der PayPal (Europe) S.à.r.l. & Cie. S.C.A.
Ihre E-Mailadresse: xxxxx
Aktenzeichen: xxxxxx


Sehr geehrter Herr xxxx,

wir zeigen an, dass wir die PayPal (Europe) S.à.r.l. & Cie. S.C.A., vertreten.

PayPal hat uns mitgeteilt, dass aus einer Gastzahlung noch ein Betrag von EUR 121,22 aussteht und Sie sich mit dem Ausgleich dieses Betrages in Verzug befinden.

Die geltend gemachte Gesamtforderung setzt sich wie folgt zusammen:

Betrag Gastzahlung EUR xxx,xx
zzgl. Verzugszinsen seit dem 01.12.2015 i.H.v. 5%-Punkten über dem Basiszinssatz EUR 0,00
Kaufmännische Mahnkosten EUR 20,00
Anwaltsgebühr* EUR 58,50
Auslagenpauschale* EUR 11,70
Gesamtbetrag EUR 211,42


Wir fordern Sie auf, den Gesamtbetrag von EUR 211,42 so an uns zu überweisen, dass dieser bis zum

07.12.2015

auf unserem unten bezeichneten Konto eingeht.

Ihre KSP Rechtsanwälte
(Dieses Schreiben ist maschinell erstellt und ohne Unterschrift gültig.)



Ergänzende Informationen zu der hier geltend gemachten Forderung:

PayPal bietet bekanntermaßen den weltweit größten Online-Zahlungsservice an, der es seinen Nutzern ermöglicht, Zahlungen online zu versenden bzw. zu empfangen. Die Nutzung der Dienste von PayPal kann sowohl über ein Mitgliedskonto als auch in Form von Gastzahlungen erfolgen. Gastzahlungen sind zudem auch zusätzlich zu einem Mitgliedskonto möglich.

Der ausstehende Betrag ist Folge eines Zahlungsauftrages, den Sie PayPal im Rahmen einer Gastzahlung erteilt haben. PayPal hat in Ihrem Auftrag die Zahlung ausgeführt und dabei den Zahlbetrag verauslagt. Sodann hat PayPal - wie mit Ihnen vereinbart - den verauslagten Betrag per Lastschrift von Ihrem Bankkonto eingezogen. Dabei kam es zu einer Rücklastschrift, die Sie zu vertreten haben.

Der Betrag von EUR xxx,xx beruht auf einer Transaktionssumme in Höhe von EUR xxx,xx und Gebühren seitens PayPal für Rückbuchungen in Höhe von EUR xx,xx.

Weitere Details sowie die Mahnungen hat PayPal vereinbarungsgemäß an die für die Gastzahlung hinterlegte E-Mailadresse "xxxxxx" versandt.

Mit der Zahlung dieses Betrages befinden Sie sich bereits seit dem Scheitern des Lastschrifteinzuges in Zahlungsverzug.

Aufgrund Ihres Zahlungsverzuges sind Sie verpflichtet, auch die Kosten unserer Inanspruchnahme sowie die weiteren Verzugskosten zu tragen.

Sollten wir keinen fristgerechten Zahlungseingang verzeichnen können, werden wir unserer Mandantin empfehlen gerichtliche Schritte gegen Sie einzuleiten. Hierdurch würden erhebliche zusätzliche Kosten entstehen, welche bei erfolgreicher Geltendmachung von Ihnen zu tragen wären.


* Anwaltsgebühr und Auslagenpauschale gemäß §§ 2 , 13 f. Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) i.V.m. Nr. 2300, 7002 Vergütungsverzeichnis zum RVG


Sie haben Fragen? Dann kontaktieren Sie uns!
Telefon: 040 / 4 50 65 - 796
Kostenfrei: 0800 / 1016783
Mo.-Do. 8 - 19 Uhr; Fr. 8 - 18 Uhr; Sa. 9 - 15 Uhr

Telefax: 040 / 571441200
E-Mail: paypal@ksp.de
Internet: www.serviceportal.ksp.de

-- Editier von wassolldasdenn am 15.12.2015 18:53

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17 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

Inkassokosten (infoscore) Anwaltsgebühren (ksp) scheinen im zusammenhang mit Paypal auch im Verzugsfall nicht durchsetzungsfähig zu sein denn es existiert in den Urteilsdatenbanken nicht ein einziger Hinweis einer durchgezogenen Klage
Grund dürfte sein das es sich bei paypal selbst um einen Onlinebezaldienst handelt
Lies mal hier
http://www.iff-hamburg.de/index.php?id=1976&viewid=48119

Handelt es sich um einen Lastschriftstorno würde ich die unstrittige Hauptforderung plus gerundet 6 € direkt und zweckgebunden an paypal überweisen

Kontonummer findest Du auf dem Rücklastschriftbeleg

Stell Dich trotzdem mental auf weitere "böse" briefe von ksp bzw infoscore ein

Signatur:

EX Inkasso MA - keine juristischen Fachkenntnisse

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
wassolldasdenn
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Bleiben es nur böse Briefe oder wie verläuft die nächste "eskalationsstufe"? Problem ist, die ksp hat mir dieses Schreiben per email (Ich war Besteller bei ebay) gesendet und meinem Kollegen per Post, der nur Lieferadresse gewesen ist und sonst mit dem Kauf nichts zu tun hat. Er hat nun Angst vor einem Schufaeintrag oder sonstiges. Kann er/ich diesesn Risko komplett auf mich abwälzen?

Leider habe ja keinen direkt Kontkat zu PayPal und habe somit auch keinen Rücklastschriftbeleg erhalten - macht denke ich mal mehr Sinn mich direkt an PayPal zu wenden anstatt mich mit der ksp.

Macht es Sinn der Ksp per email auf die Seite (iff-hamburg) die Du mir genannt hast zu verweisen?

Danke im Voraus!

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

Du hast doch Kontoauszüge von Deiner Bank bekommen ?
Man bekommt i.d.r einen Rücklastschriftbeleg von seiner Haus bank
Da sind die zahlungsdaten zu ersehen (Nachfragen falls es da keine Info gab)

Schufaeinträge gibt es nicht wenn der Forderung widersprochen ist

Zitat:
Macht es Sinn der Ksp per email auf die Seite (iff-hamburg) die Du mir genannt hast zu verweisen?

LOL Nein natürlich nicht
Die werden mit einem Standartantwortschreiben auf die rechtmäsigkeit Ihrer Gebühren hinweisen

Signatur:

EX Inkasso MA - keine juristischen Fachkenntnisse

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
wassolldasdenn
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Es wurde nichts eingezogen von der PayPal, sprich die Forderung ist schon richtig und hatte somit keinerlei Kontakt mit PayPal, deswegen stört mich die ganze Sache auch so sehr. Das Geld wurde nicht eingezogen, ich habe keine Mahnung erhalten und wurde auch nie informiert. Nur durch das Schreiben der Ksp wurde ich auf die nicht getätigten Lastschrift aufmerksam gemacht.

Ja sind den die Gebühren überhaupt rechtsmäsig :D ? Laut des iff-hamburg ja nicht.

Was kann ich den der Ksp schreiben, das mein Kollege (Lieferadresse) aus diesem Sachverhalt drausen ist?

Die müssen doch beweisen, das Sie/Paypal mich angemahnt haben um dafür Gebühr zu verlangen?!

Danke vorab!!!


0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
wassolldasdenn
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Da das Geld morgen schon auf dem Konto der KSP sein müsste, wie kann ich es noch rauszögern um noch ein bisschen Zeit zu gewinnen?

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
hausfrau66
Status:
Lehrling
(1094 Beiträge, 838x hilfreich)

Wenn Die Hauptforderung unbestritten ist, dann bezahle diese bitte zeitnah per Überweisung. Schlage noch maximal 5 Euro drauf für Zinsen und Mahnung. Im Verwendungszweck bitte schreiben "nur zur Verrechnung mit Hauptforderung, Zinsen und Mahngebühren".

KSP einmalig per Einwurfeinschreiben mitteilen, dass Du der Forderung widersprichst. Da gibt es Textvorlagen im Forum. Widersprochende Forderungen dürfen nicht der SCHUFA gemeldet werden. Da sich KSP damit nicht zufrieden geben wird, werden noch weitere Briefe kommen. Diese ignorieren und hier nochmals melden. Das schläft dann irgendwann ein. Falls ein Mahnbescheid vom Gericht kommt, diesem fristgemäß (14 Tage) widersprechen und an das Mahngericht zurücksenden.

-- Editiert von hausfrau66 am 16.12.2015 09:31

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#7
 Von 
arianna
Status:
Frischling
(44 Beiträge, 11x hilfreich)

Zitat:
Da das Geld morgen schon auf dem Konto der KSP sein müsste, wie kann ich es noch rauszögern um noch ein bisschen Zeit zu gewinnen?


Na und? Haben Sie jetzt Angst vor KSP.
Es liegt der Verdacht in der Luft, dass hier Gläubigerverzug vorliegt. Demnach müssen sie keinerlei Kosten des Verzugs (Anwaltskosten etc.) tragen.
Die Zahlung der Hauptforderung (mit deutlichen Hinweis im Überweisungszweck "NUR HAUPTFORDERUNG") sollte das Problem rechtlich lösen.
Ein schriftlicher nachweisbarer Widerspruch der Forderung sollte natürlich auch erfolgen.

1x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
wassolldasdenn
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von hausfrau66):
Wenn Die Hauptforderung unbestritten ist, dann bezahle diese bitte zeitnah per Überweisung. Schlage noch maximal 5 Euro drauf für Zinsen und Mahnung. Im Verwendungszweck bitte schreiben "nur zur Verrechnung mit Hauptforderung, Zinsen und Mahngebühren".
KSP einmalig per Einwurfeinschreiben mitteilen, dass Du der Forderung widersprichst. Da gibt es Textvorlagen im Forum. Widersprochende Forderungen dürfen nicht der SCHUFA gemeldet werden. Da sich KSP damit nicht zufrieden geben wird, werden noch weitere Briefe kommen. Diese ignorieren und hier nochmals melden. Das schläft dann irgendwann ein. Falls ein Mahnbescheid vom Gericht kommt, diesem fristgemäß (14 Tage) widersprechen und an das Mahngericht zurücksenden.
-- Editiert von hausfrau66 am 16.12.2015 09:31


Vielen Dank schon mal für die Info :) !! Soll ich die Hauptforderung direkt an PayPal überweisen oder der KSP?
Hauptforderung = Kaufbetrag + Gebühren für die Rückbuchung & die 5 € wären dann für die Mahngebühren und die Zinsen

Danke nochmal!

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
wassolldasdenn
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Habe nun neue Erkenntnis. PayPal hat das Geld nicht eingezogen, da Lieferadresse und Kontoinhaber Daten differenzieren.
PayPal will mir nun deren Überweisungsdaten nicht rausrücken... PayPal meint ich müsse nun alles mit der Ksp klären... Wie kann man den nur so Unkooperative sein...

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

OK Dann überweise an ksp allerdings (wichtig) zweckgebunden
(siehe post nr 7 von arianna)

KSP Gebühren werden selbst im Verzugsfall mangels Erfolgsaussichten nicht eingeklagt

Erst überweisen und dann auf das nächste KSP Schreiben warten
Dann nochmal hier posten

Signatur:

EX Inkasso MA - keine juristischen Fachkenntnisse

1x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
wassolldasdenn
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von thehellion):
OK Dann überweise an ksp allerdings (wichtig) zweckgebunden
(siehe post nr 7 von arianna)
KSP Gebühren werden selbst im Verzugsfall mangels Erfolgsaussichten nicht eingeklagt
Erst überweisen und dann auf das nächste KSP Schreiben warten
Dann nochmal hier posten


Somit überweise ich nur die Hauptforderungen an die KSP sprich nur den Gastzahlungsbetrag ohne Verzugszinsen und Mahnkosten?

Zudem soll der Nachweisbare Wiederspruch per Einwurfschreiben raus oder reicht eine Email aus?

Ich würde den Wiederspruch nach Begleichung der Hauptforderungen nun so verfassen, mit der Bitte um eventuelle Verbesserungen - Vielen vielen Dank:

Sehr geehrte Damen und Herren,

bezugnehmend auf Ihr Schreiben vom 03.12.2015 weise ich Ihre Forderungen vollumfänglich zurück.

Die Hauptforderungen der PayPal (Europe) S.à.r.l. & Cie. S.C.A. sind bereits auf Ihrem Konto eingegangen und beglichen.

Ich wiederspreche hiermit der Speicherung und Übermittlung meiner Daten.

Mit freundlichen Grüßen

xxxx

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
hausfrau66
Status:
Lehrling
(1094 Beiträge, 838x hilfreich)

Bitte per Einwurfeinschreiben versenden und "widersprechen" ohne "ie".

2x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
wassolldasdenn
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von hausfrau66):
Bitte per Einwurfeinschreiben versenden und "widersprechen" ohne "ie".


Danke für den Hinweis! Was ist die Hauptforderung. Der reine Kaufbetrag (Gastzahlungsbetrag) oder zählen die Verzugszinsen und Mahnkosten auch dazu?



0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16160x hilfreich)

Hauptforderung = Kaufbetrag
Nebenforderungen = Verzugszinsen und Mahngebühren
Vielleicht sicherheitshalber die Hauptforderung um zwei drei Euro aufrunden.

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

1x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
wassolldasdenn
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank mepeisen! Sorry, ich bin mir aber sehr unsicher was diesen Sachverhalt angeht.
Eine Frage habe ich noch dann nerve ich auch nicht mehr. Die Kosten für die PayPal Rückbuchungen in Höhe von EUR 11,60 überweisen ich auch nicht?

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
wassolldasdenn
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Habe wieder Post erhalten. Man muss dazu sagen, dass zu erst wieder mein Kollege angeschrieben wurde und nach 1-2 Wochen ich nun kontaktiert wurde.:

Forderungsangelegenheit: PayPal (Europe) S.á.r.l. & Cie. S.C.A. gegen Sie

Sehr geehrter .....,

in vorbezeichneter Angelegenheit kommen wir zurück auf Ihr Schreiben vom ... und bitten zunächst, die späte Beantwortung zu entschuldigen.

Wir gehen nunmehr davon aus, dass Sie die Forderung verursacht haben. Wir bestätigen Ihnen Ihre Zahlung vom ..... von EUR .....

Mit der Zahlung dieses Betrages befinden Sie sich bereits seit .... 2015 in Zahlungsverzug. Mit dem Scheitern des Lastschrifteinzuges sind Sie nach Maßgabe von § 286 Abs. 2 Nr. 4 BGB - ohne dass es einer Mahnung bedurfte - in Verzug geraten. Sie haben durch Ermächtigung, den Betrag im Wege des Lastschriftverfahrens einzuziehen, die alsbaldige Leistung ausdrücklich angekündigt, diese jedoch auf aufgrund der Rücklastschrift nicht erbracht, was als Selbstmahnung zu qualifizieren ist.
Nachdem die steitgegenständliche Forderung im Wege des Lastschriftverfahrens nicht eigezogen werden konnte, ist im Hinblick auf diese Selbstmahnung Verzug eingetreten (AG Ludwigsburg WM 2007, 2198 ; Grüneberg in Palandt, BGB, 74. Auflage 2015, § 286 BGB Rn. 25).

Aufgrund Ihres Zahlungsverzuges schulden Sie unserer Mandantin auch den bislang entstandenen Verzugsschaden, namentlich die Kosten unserer Inanspruchnahme, kaufmännische Mahnkosen sowie die gesetzlichen Verzugszinsen.

Wir fordern Sie daher letztmalig außergerichtlich auf, den Gesamtbetrag in Höhe von EUR .... bis .......
auf dem in diesem Schreiben genannten Anwaltskonto zum Ausgleich zu bringen. Sollten Sie diese Frist fruchtlos verstreichen lassen, werden wir unserer Mandantin empfehlen, das Verfahren gegen Sie fortzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Anwalt

Was könnt Ihr mir empfehlen?

Vielen Dank im Voraus

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
vundaal76
Status:
Junior-Partner
(5047 Beiträge, 1957x hilfreich)

Wenn Sie unsere Ratschläge von oben befolgt haben --> dann können sie den Brief getrost ignorieren.

1x Hilfreiche Antwort

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