Forderung Rechtswidrig an Inkasso Verkauft

18. Mai 2024 Thema abonnieren
 Von 
guest-12303.06.2024 20:39:27
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Forderung Rechtswidrig an Inkasso Verkauft

Person A stellte fest das sein Email Account gehackt wurde, selbstverständlich änderte Person A sofort alle Passwörter.

Nach ein paar Wochen erhält Person A mehrere Mahungen von Datingseiten, streaming Portalen etc.

Person A erstattet Anzeige gegen unbekannt, schreibt jedes Unternehmen an und teilt mit das Person A keinen Vertrag oder ähnliches bei dem jeweiligen Unternehmen gemacht hat und fügt die Bestätigung der Polzei bei.

In den nächsten montaten erhält Person A mehrere Schreiben von Inkassobüros, die in ihren Schreiben darauf hinweisen, daß diese Forderungen von den Unternehmen gekauft haben.

Somit haben die Unternehmen im Wissen das diese Forserungen haltlos sind (diese wurden informiert und die Falle ja angezeigt) diese weiterverkauft.

Person A fragt sich nun muss Person A nun nochmals den Inkassos alles erklären ?
Hat Person A Anspruch auf Schadensersatz da seine Daten Rechtswiederig weiterverkauft wurden ?
Hat Person A die Möglichkeit seine Daten bei den Inkassos überhaupt sofortig löschen zu lassen ?

Post vom Inkassobüro?

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8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cirius32832
Status:
Schlichter
(7545 Beiträge, 1568x hilfreich)

Zitat (von Heinzi9):
Somit haben die Unternehmen im Wissen das diese Forserungen haltlos sind (diese wurden informiert und die Falle ja angezeigt) diese weiterverkauft.


nicht unbedingt
Zitat (von Heinzi9):
Hat Person A Anspruch auf Schadensersatz


Welcher Schaden in welcher Höhe ist denn konkret entstanden? Davon abgesehen: Nein

Zitat (von Heinzi9):
Person A fragt sich nun muss Person A nun nochmals den Inkassos alles erklären ?


Kommt darauf an, wie wirksam man den Unternehmen mitgeteilt hat, was vorgefallen ist.

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121854 Beiträge, 40075x hilfreich)

Zitat (von Heinzi9):
Somit haben die Unternehmen im Wissen das diese Forserungen haltlos sind (diese wurden informiert und die Falle ja angezeigt) diese weiterverkauft.

Die Haltlosigkeit wurde festgestellt durch wen konkret, mit welcher Qualifikation konkret?
Welche konkreten Nachweis hat man, das diese Informationen den jeweiligen Unternehmen zugegangen sind?



Zitat (von Heinzi9):
Person A fragt sich nun muss Person A nun nochmals den Inkassos alles erklären ?

Nein, das ist freiwillig.
Das „muss" kommt dann erst später, wenn man eventuell eintretende Nachteile zu tragen hat, da man hier nicht entsprechend gehandelt hat.

Insofern wäre ein entsprechendes bestreiten in gerichtsfester Form mehr als sinnvoll.



Zitat (von Heinzi9):
Hat Person A Anspruch auf Schadensersatz da seine Daten Rechtswiederig weiterverkauft wurden ?

Nö, da die Daten nach bisherigem Sachverhalt nicht rechtswidrig verkauft wurden.



Zitat (von Heinzi9):
Hat Person A die Möglichkeit seine Daten bei den Inkassos überhaupt sofortig löschen zu lassen ?

Klar, wenn das Inkasso mitspielt.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#3
 Von 
guest-12303.06.2024 20:39:27
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Person A hat deutlich geschrieben, daß die Forderung bestritten wird und nicht von Person A gebucht oder veranlasst wurde. Ebenso das Person A bis Dato kein wissen um einen Vertrag etc. Hatte.

Desweiteren das bereits Anzige gestellt wurde (diese wurde auch mitgesendet).

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#4
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16797 Beiträge, 9395x hilfreich)

Zitat (von Heinzi9):
Person A hat deutlich geschrieben, daß die Forderung bestritten wird und nicht von Person A gebucht oder veranlasst wurde. Ebenso das Person A bis Dato kein wissen um einen Vertrag etc. Hatte.
Desweiteren das bereits Anzige gestellt wurde (diese wurde auch mitgesendet).


Das ist aber nichts, was gegen einen Verkauf an ein Inkassobüro spricht.
Es ist ja gerade das Geschäftsmodell einiger Inkassobüros, strittige / zweifelhafte Forderungen aufzukaufen.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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#5
 Von 
guest-12303.06.2024 20:39:27
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

-Die Haltlosigkeit wurde festgestellt durch wen konkret, mit welcher Qualifikation konkret?
Welche konkreten Nachweis hat man, das diese Informationen den jeweiligen Unternehmen zugegangen sind?


Der gesamte Schriftverkehr fand per Mail statt.

Natürlich alles ausgedruckt (mit allen Daten, mailadressen, Datum, Anhang etc.) und abgeheftet, ebenso habe ich jeweils eine eingangs Bestätigung erhalten, und ebenso ausgedruckt.

Laut Polizei kann ich nicht mehr machen wie eine Anzeige stellen und der forungen widersprechen, der Rest lieg bei den Ermittlern und der Staatsanwaltschaft.


Heißt somit wenn ich alles den inkassos nochmals schicke und nachweise (auch den bisherigen Schriftverkehr) belege.

Brauche ich dann nicht mehr zu machen ?

Bzw. Was sollte / könnte ich den überhaupt noch machen ?

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#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121854 Beiträge, 40075x hilfreich)

Zitat (von Heinzi9):
Natürlich alles ausgedruckt (mit allen Daten, mailadressen, Datum, Anhang etc.) und abgeheftet

Die Ausdrucke sind wertlose Papierverschwendung, ich hoffe man hat noch die Originale?



Zitat (von Heinzi9):
ebenso habe ich jeweils eine eingangs Bestätigung erhalten

Hervorragend.



Zitat (von Heinzi9):
Heißt somit wenn ich alles den inkassos nochmals schicke und nachweise (auch den bisherigen Schriftverkehr) belege.

Ich würde da nur noch der Forderung widersprechen und auf den Schriftverkehr mit dem Ursprungsgläubiger verweisen sowie auf gerichtsfeste Zustellung achten.



Zitat (von Heinzi9):
Bzw. Was sollte / könnte ich den überhaupt noch machen ?

Man sollte sich nicht von den Schreiben des Inkasso beeindrucken lassen, die lügen mehr als arabische Gebrauchtwagenverkäufer.
Also alles nachprüfen was die so von sich geben.

Und man sollte die Auskunfteien im Auge behalten.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#7
 Von 
guest-12303.06.2024 20:39:27
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Die originale habe ich selbstverständlich noch im Email Fach, die Ausdrucke habe ich jedoch vorsorglich gemacht.

Ich möchte nicht das riskio eingehen falls ich nochmals gehackt werde das alles weg ist.

Ebenso bin ich gerade dabei die inkassos anzuschreiben und habe mir mal eine voralge erstellt.

Könntet ihr mir bitte sagen ob das so geht ? Oder gibt es Vorschläge?

-----------------
Sehr geehrte Damen und Herren,

Anbei lege ich Wiederspruch gegen ihre Forderung mit dem Aktenzeichen XXXXXXX ein.

Werder habe ich einen vertag abgeschlossen, noch habe ich einen Vertrag oder eine Belehrung erhalten.

Anbei wurde bereits Anzeige gegen unbekannt bei der Polizei gestellt.

Im ahnag finden Sie die Anzeige Bestätigung so wie den Schriftverkehr zu der Firma XXXXXXX.

Wie ersichtlich habe ich bereits die Firma XXXXXXXX informiert und dort bereits der Forderung widersprochen.

Ich sehe die Angelegenheit nun als erledigt an und bestehe darauf, daß meine Daten vollständig bei ihnen gelöscht werden.
Hierzu bitte ich um eine Bestätigung per Mail an die Adresse Xxxxxxxxx@xxxx.xx.


----------------

Somit am besten per einwurf einschreiben verschicken oder ?


-- Editiert von User am 18. Mai 2024 18:22

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#8
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121854 Beiträge, 40075x hilfreich)

Zitat (von Heinzi9):
Könntet ihr mir bitte sagen ob das so geht ? Oder gibt es Vorschläge?

In DE ist die Rechtsberatung in konkreten Einzelfällen per Gesetz den Rechtsanwälten vorbehalten.



Zitat (von Heinzi9):
und bestehe darauf, daß meine Daten vollständig bei ihnen gelöscht werden.

Also ich würde nichts schreiben, das zeigt, dass ich keine Ahnung von der Materie habe.



Zitat (von Heinzi9):
Somit am besten per einwurf einschreiben verschicken oder ?

Einschreiben-Einwurf reicht eigentlich aus.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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