Forderung Sky/ infoscore/ Haas & Kollegen

16. September 2015 Thema abonnieren
 Von 
Second _City
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Forderung Sky/ infoscore/ Haas & Kollegen

Hallo,

ich bin am verzweifeln und vorab entschuldige ich mich, falls ein vergleichbaren Beitrag bereits existiert. Ich habe allerdings nichts vergleichbares gefunden da mein Fall etwas spezieller ist.

Meine Situation:
Ich war mehrere Jahre Kunde bei Sky. Bei Beendigung meines Vertrages wurde ich aufgefordert, die geliehene Hardware zurückzusenden. Dieser Vertrag beinhaltete 2 Gerätetypen nämlich den Receiver und eine externe Festplatte.

Mein Fehler: Ein paar Tage nach der Aufforderung versendete ich den Receiver an Sky. Dabei hatte ich die externe Festplatte völlig vergessen.
Etwa eine Woche später bekam ich eine Rücksendebestätigung von Sky. In dieser wurde auch der Erhalt des Recievers bestätigt.
Im guten Glauben war der Vertrag für mich damit beendet. An die externe Festplatte dachte ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr.

Nach ungefähr 3 Wochen erhielt ich dann Post von der infoscore (beauftragt durch sky) mit einer Zahlungsaufforderung über 130,20 Euro und der Aussage das ich mich in Zahlungsvollzug befinde.
Folgende Forderungsdarlegung wurde aufgezeig:

- Schadensersatz- Gerät: 60,00 Euro
- Inkassokosten, Verzugsschaden: 70,20 Euro, Gesamt 130,20 Euro

In meiner Unwissenheit kontaktierte ich Sky telefonisch. Nach einer 20 Minütigen Wartezeit bekam ich eine Informationen, das meine Daten nicht mehr einsehbar wären weil das Vertragsverhältnis nicht mehr besteht. Ich solle mich per Mail an den Sky Service wenden.

Dies tat ich natürlich umgehend. Mit der Retourenbestätigung im Anhang, forderte ich sky auf mir den Sachverhalt zu schildern. Leider bis heute keine Antwort erhalten.
Nun fiel mir von welchem gerät die Rede war. Die Externe Festplatte! Circa 2 Wochen später folgte schon ein Brief der Gesellschaft Rainer Haas & Kollegen mit einer Gesamtforderung über 200,40 Euro.

Der Betrag setzt sich aus dem Forderungsbetrag der infoscore von 130,20 + weitere Rechtsanwaltgebühren/ Versugsschaden über 70,20 Euro zusammen. Da ich Student bin und dementsprechend finanziell aufgestellt bin, versuche ich den geforderten Betrag möglichst klein zu halten. Ich bin mir bewusst, dass ich eine Fehler mit dem Einbehalt der Festplatte begannen habe. Des Weiteren bin ich auch bereit meinen verursachte Schaden zu begleichen jedoch so gering wie nur möglich.

Meine konkrete Fragen: Sind die Forderungen durch die infoscore und besonders die Forderungen durch Haas und Kollegen in dieser Höhe rechtes? Vielen Dank für die Hilfe. Alexander

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Tinnitus
Status:
Lehrling
(1417 Beiträge, 649x hilfreich)

Schick doch endlich die Festplatte zurück. Dann sollen die Abzocker erst mal beweisen dich in verständlicher Form gemahnt zu haben. Und selbst dann ist die Forderung sicher unseriös. Es gilt der reale Zeitwert und nicht ein Neupreis oder Fantasy-Betrag. Sollen die doch erst mal eine Zeitwertberechnung vorlegen.

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#2
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10783 Beiträge, 4233x hilfreich)

Zitat (von Second _City):
Der Betrag setzt sich aus dem Forderungsbetrag der infoscore von 130,20 + weitere Rechtsanwaltgebühren/ Versugsschaden über 70,20 Euro zusammen


P.S.
Dass nennt sich übrigens verbotene Kostendopplung.
Es dürfen nicht zusätzlich zu den Inkassogebühren Rechtsanwaltkosten in der selben Sache gefordert werden.

Gerät schnellstens als versichertes Paket! zurücksenden, denn die gehen öfters bei Sky mal verloren.... und dann abwarten.
Dem Anwalt einmalig mitteilen, dass das Gerät zurückgeschickt wurde und dann Kommunikation vorerst einstellen.

Wer Lust und Muße hat kann dann noch eine Beschwerde an das zuständige Aufsichtsgericht der Inkassobude und die Anwaltskammer schicken.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16172x hilfreich)

Zitat:
Wer Lust und Muße hat kann dann noch eine Beschwerde an das zuständige Aufsichtsgericht der Inkassobude und die Anwaltskammer schicken.

Und das würde ich insbesondere hinsichtlich des Inkassos mit folgender Begründung tun: "Das Inkasso zeigt, dass es nicht über die notwendige Sachkenntnis und Fachkenntnis zum Erbringen von Rechtsdienstleistungen verfügt. Es ist ganz grundsätzlich bereits im außergerichtlichen Mahnverfahren auf die Zuhilfe eines Anwalts angewiesen. Daher liegen die Zulassungsvoraussetzungen nicht vor und dem Inkasso ist die Lizenz von Amts wegen zu entziehen."

Ich nehme mal an, dass diese Aktion mit dem Anwaltsbrief diesen Sommer war. Noch im Mai schrieben die Herren von Infoscore an das zuständige Aufsichtsgericht, dass der Vorwurf mit der Kostendopplung ja haltlos sei. Das würde ja gar nicht stattfinden. Sprich: Die lügen einfach dreist vor dem Aufsichtsgericht herum. Steckt denen ruhig mal mit Beweisen, dass die dem Aufsichtsgericht einfach Sachen vorlügen.

-- Editiert von mepeisen am 16.09.2015 17:18

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

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#4
 Von 
Second _City
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen dank für eure Ratschläge. Die Festplatte habe ich heute (versichert) verschickt. Jetzt möchte ich dem Rainer Haas mitteilen, dass das Gerät an Sky zurückgesendet wurde etc. Sollte ich das über deren Internet-Service oder s Einschreiben machen? Auf dem Schreiben ist lediglich der telefonische Kontakt als Möglichkeit angegeben. Danke

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Mr.Cool
Status:
Richter
(8429 Beiträge, 3449x hilfreich)

Da würde ich nichts machen. Im Prinzip können die Monatskosten für die Festplatte, sofern separat ausgewiesen, für die restliche Nutzungsdauer geltend machen. Bringt Dir gar nichts die auch noch auf die verspätete Rücksendung aufmerksam zu machen.

Im Zweifelsfall würde ich bei erst bei späteren Anschreiben argumentieren "war nicht in Verzug, nie eine Aufforderung zur Rücksendung der Festplatte erhalten". Als Student kann man doch nicht wissen, das eine HD zum Receiver gehört ;)

Signatur:

Vernunft ist wichtiger als Paragraphen

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