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Gehaltspfändung trotz P-Konto 2. Warum erfährt Arbeitgeber von Privatinsolvenz

6.4.2016 Thema abonnieren
 Von 
WillsWissen2014
Status:
Beginner
(98 Beiträge, 41x hilfreich)
Gehaltspfändung trotz P-Konto 2. Warum erfährt Arbeitgeber von Privatinsolvenz

Hi zusammen,

vielleicht kann man so was ja zusammenfassen zumindest zum ersten habe ich nichts genaues gefunden. Die Fragen sind rein vorsorglich gestellt. Kann denn ein Gläubiger (was wäre der Sinn) das Gehalt pfänden obwohl ein P-Konto besteht?

Falls es doch auf eine PI hinauslaufen würde warum erfährt das der Arbeitgeber?

Vielen Dank für die Hilfe

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(81451 Beiträge, 34001x hilfreich)

Zitat:
Kann denn ein Gläubiger (was wäre der Sinn) das Gehalt pfänden obwohl ein P-Konto besteht?

Natürlich kann er das.
Er kann auch Dein Sparkonto, den Bausparvertrag, deine Wohnung, dein Haus, Dein Auto, ... pfänden.



Zitat:
Falls es doch auf eine PI hinauslaufen würde warum erfährt das der Arbeitgeber?

Weil der ja schließlich wissen muss an wen er künftig den Teil des pfändbaren Gehaltes überweist.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
WillsWissen2014
Status:
Beginner
(98 Beiträge, 41x hilfreich)

Hi,
danke

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#3
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23962 Beiträge, 15585x hilfreich)

Das P-Konto verbietet keine Pfändungen als solche. Es schützt lediglich einen entsprechenden Freibetrag vor Pfändungen (so man ihn im jeweiligen Monat dann verbraucht).

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#4
 Von 
WillsWissen2014
Status:
Beginner
(98 Beiträge, 41x hilfreich)

Hi,
sind keine erfreulichen Nachrichten deshalb erst jetzt die Reaktion bzw weitere Frage.

Nehmen wir an ich bin in Arbeit verdiene so um die 1000 € rum und der GV kommt und will die VA. Ich zeige
diesem den Lohnzettel, wie wahrscheinlich ist es dass der Gläubiger trotzdem eine Lohnpfändung in Auftrag gibt?



-- Editiert von WillsWissen2014 am 07.04.2016 22:12

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(81451 Beiträge, 34001x hilfreich)

Die Frage ist, weshalb sollte ein Gläubiger zusätzliche Kosten investieren bei absehbarem Misserfolg.

Also eher unwahrscheinlich, da der Betrag weit unter der Freigrenze liegt.


Aber hindern kann man ihn nicht daran.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#6
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23962 Beiträge, 15585x hilfreich)

Auch wenn die Lohnpfändung momentan "ins Leere" läuft, also kein Lohn zu pfänden ist, kann eine Lohnpfändung trotzdem Sinn ergeben. Der Effekt ist nämlich, dass der Rang gewahrt wird. Denn der erste, der mit einer Pfändung kommt, wird zuerst verdient.

Beispiel-Szenario: Ein Azubi hat Schulden und steht relativ kurz vor Ausbildungsende. Der Gläubiger hofft, dass er nach Ausbildungsende direkt übernommen wird und deutlich mehr verdient, damit über die Freigrenze rutscht. Somit könnte der Gläubiger pfänden, auch wenn er bis Ausbildungsende noch ein paar Monate leer ausgeht. Einfach um dann als allererstes bedient zu werden, sobald dieses Szenario dann eintritt.

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#7
 Von 
WillsWissen2014
Status:
Beginner
(98 Beiträge, 41x hilfreich)

Hallo,

vielen Dank für die Antworten die ja immer erfreulicher werden :sad: Nun bin ich im Bilde.

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