Gelber Brief - was nun?

21. Juni 2024 Thema abonnieren
 Von 
Toxi123
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Gelber Brief - was nun?

Hey, mir ist leider etwas ganz unglückliches passiert.
Ich war bei 2 Zahlungen leider etwas durcheinander und dachte ich hätte beide beglichen, allerdings hatte ich nur eine davon gezahlt.

Der ungezahlte war eine Zahlung an die Deutsche Bahn von 50 Euro.
Nun habe ich leider einen Gelben Brief bekommen in welchen 150 € -> 50 € Hauptforderung ca. 100 € Verfahrenskosten (ca. 40 € gericht, 60€ Vergütung inkasso), Und 5 € Nebenforderungen begleichen soll.

Die 50 Euro Hauptforderung habe ich heute bereits beglichen.

Kann ich überhaupt Widerspruch einlegen oder wäre das unklug, ich würde mich über Hilfe freuen, oder aber ob ich nicht an den 150 € Zahlung vorbei komme nun da ein Gericht beteiligt ist.

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Marius938549
Status:
Beginner
(95 Beiträge, 10x hilfreich)

Da die Forderung ja scheinbar zu recht besteht, sind auch die Kosten zu ersetzen - wo gibts denn sowas?

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Nana71
Status:
Lehrling
(1237 Beiträge, 140x hilfreich)

Zitat (von Toxi123):
Ich war bei 2 Zahlungen leider etwas durcheinander und dachte ich hätte beide beglichen, allerdings hatte ich nur eine davon gezahlt.

Der ungezahlte war eine Zahlung an die Deutsche Bahn von 50 Euro.
Nun habe ich leider einen Gelben Brief bekommen in welchen 150 € -> 50 € Hauptforderung ca. 100 € Verfahrenskosten (ca. 40 € gericht, 60€ Vergütung inkasso), Und 5 € Nebenforderungen begleichen soll.


Gelber Brief = gerichtlicher Mahnbescheid?

Vorher wirst du doch vermutlich eine Mahnung erhalten haben?

Spätestens da hätte dir klar sein müssen, dass du noch nicht gezahlt hast.

Zitat (von Toxi123):
Kann ich überhaupt Widerspruch einlegen oder wäre das unklug, ich würde mich über Hilfe freuen, oder aber ob ich nicht an den 150 € Zahlung vorbei komme nun da ein Gericht beteiligt ist.


Die Forderung ist berechtigt, da würde ich auf keinen Fall Widerspruch einlegen.

Es wird dann letztendlich nur noch teurer für dich.

Signatur:

Ich gebe lediglich meine Meinung wieder - Rechtsberatung gibt es gegen Bezahlung beim Anwalt.

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
TobiM78
Status:
Beginner
(79 Beiträge, 19x hilfreich)

Zitat (von Toxi123):
Die 50 Euro Hauptforderung habe ich heute bereits beglichen.

Hoffentlich an die Mahnbescheid genannte korrekte Bankverbindung und nicht an die ursprüngliche Bankverbindung der Bahn?
Denn diese hat die Forderung an das Inkassounternehmen abgetreten.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122604 Beiträge, 40154x hilfreich)

Zitat (von Toxi123):
60€ Vergütung inkasso

Zitat (von Toxi123):
5 € Nebenforderungen

Die sollte man sich genauer ansehen.



Zitat (von Toxi123):
Kann ich überhaupt Widerspruch einlegen

Einfach mal lesen das Teil, ob da drauf steht, was man machen kann ist man nicht einverstanden.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Ex Inkassomitarbeiter
Status:
Student
(2481 Beiträge, 729x hilfreich)

Zitat (von Toxi123):
Kann ich überhaupt Widerspruch einlegen

Keine Ahnung ob du das kannst. Klug wäre es jedenfalls nicht, da die Gerichtskosten für die Klage dann noch dazu kommen.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
CarstenF
Status:
Lehrling
(1022 Beiträge, 175x hilfreich)

Zitat (von Ex Inkassomitarbeiter):
Keine Ahnung ob du das kannst.


Klar kann er das, warum nicht?

Zitat (von Ex Inkassomitarbeiter):
Klug wäre es jedenfalls nicht, da die Gerichtskosten für die Klage dann noch dazu kommen.


Das setzt aber Voraus, dass überhaupt geklagt, bzw. sogar sofort geklagt wird, und das wäre bei Inkasso-Büros doch extrem ungewöhnlich, zudem bei bezahlter Hauptforderung?

Eventuell könnte man dem Mahnbescheid widersprechen und die Forderung trotzdem begleichen, somit würde man eine Titulierung vermeiden.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122604 Beiträge, 40154x hilfreich)

Zitat (von CarstenF):
Eventuell könnte man dem Mahnbescheid widersprechen und die Forderung trotzdem begleichen, somit würde man eine Titulierung vermeiden.

Man könnte die 65 EUR auf 30 EUR kürzen und noch ans Inkasso zahlen. Dann entsprechend einen Teilwiderspruch machen und dem Inkasso mitteilen das man sich wegen der überhöhten Gebühren gerne vor Gericht trifft - da könne das Inkasso den dem Gericht mal erklären, weshalb es außerhalb der gesetzlichen Gebühren abzurechnen gedenkt.

Oft kommen dann nur zahllose Bettelbreife, das man den Widerspruch zurücknehmen sollte, aber es kommt keine Klage, weil das Inkasso keine Lust auf solche Diskussionen hat..



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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