Hauptforderung 8,16€ - Gesamtkosten 40,78€

17. Juli 2016 Thema abonnieren
 Von 
zaxxon
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Hauptforderung 8,16€ - Gesamtkosten 40,78€

Guten Tag,

mein Konto war bei einem Einkauf bei tegut (vom 23.10.2015) nicht gedeckt, so dass der Betrag von 8,16 € nicht abgebucht werden konnte. Ich habe mich nicht weiter darum gekümmert und bin davon ausgegangen der Betrag würde am Anfang des nächsten Monats abgebucht werden. Letzte Woche (13.07.2016) bekam ich dann einen Brief von der Hanseatischen Inkasso-Treuhand GmbH, dass nun ein Betrag von 40,78 € fällig sei, der sich folgendermaßen zusammensetzt:

Hauptforderung 8,16 €
Bankrücklastkosten: 0,40 €
Ermittlungskosten: 11 €
5,00% Zins ü. Basz. seit Verzug am 22.11.15: 0,22 €
Inkassokosten:
Geschäftsgebühr gem. Nr. 2300 VV RVG analog: 18 €
Auslagen gem. Nr. 7002 VV RVG analog: 3 €

Gesamt also 40,78 €

(Der Brief wurde auch nicht bei mir, sondern bei meiner Mutter eingeworfen, da sie im Telefonbuch steht (ich nicht) und der Vorname mit M. abgekürzt ist und mein Vorname auch mit M. beginnt. Ich wohne aber nicht an der Adresse, an die der Brief gesendet wurde.)

Können Sie mir bitte mitteilen, ob die verlangte Summe rechtens ist bzw. wie ich mich nun verhalten sollte? Die Zahlung soll bis zum 20.07.2016 erfolgen.

Post vom Inkassobüro?

Post vom Inkassobüro?

Ein erfahrener Anwalt im Inkassorecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Inkassorecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(107502 Beiträge, 38033x hilfreich)

Zitat:
Können Sie mir bitte mitteilen, ob die verlangte Summe rechtens ist bzw. wie ich mich nun verhalten sollte?

Im Gegensatz zu den Inkassos mit denen wir sonst hier zu tun haben, scheint das Inkasso ja recht seriös zu sein.

Die Summe ist nicht nur rechtens sondern wäre auch durchaus gerichtlich durchsetzbar.

Von daher würde ich zur Zahlung raten.



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6391x hilfreich)

Ich bin ebenfalls verblüfft
40 cent Stornokosten


Signatur:

EX Inkasso MA - keine juristischen Fachkenntnisse

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Xipolis
Status:
Lehrling
(1744 Beiträge, 827x hilfreich)

Deine Adresse wird nicht anhand des Telefonbuchs ermittelt, sondern durch eine Abfrage bei Deiner Bank. Die Kosten sind die, die Deine Bank erhebt.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(107502 Beiträge, 38033x hilfreich)

Zitat:
Ich bin ebenfalls verblüfft
40 cent Stornokosten

Ja nach Kundengröße sind die mir bekannten Kosten bei Großkunden zwischen 0,35 EUR und 1,10 EUR.



Zitat:
Die Kosten sind die, die Deine Bank erhebt.

Wobei man die "übliche" Höhe von 8-15 EUR auch von der Höhe her angreifen könnte.
Hat bei den Rücklastschriftkosten ja auch geklappt nach dem Gang durch die Instanzen ...



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 240.651 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
98.493 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. Zzgl. 2€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen