Hilfe ! KSP Rechtsanwälte, PayPal

10. Oktober 2013 Thema abonnieren
 Von 
RockerJack
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Hilfe ! KSP Rechtsanwälte, PayPal

Guten Tag,

Ich bräuchte unbedingt einen Rat.

Ich schulde PayPal BERECHTIGT 829,81€. Wurde auch darauf hingewiesen, dass mein Konto im Minus ist und ich es ausgleichen muss. Nun kam ein Brief von den KSP Rechtsanwälten mit der Forderung die Schulden zu bezahlen.
KSP berechnet nun folgenden Betrag:

Hauptforderung: 829,81€
Verzugszinsen: 5,43€
Vorgerichtliche Kosten: 20€
Gebühr in Höhe von* : 104€
Auslagenpauschale : 20€

Macht unterm Strich 979,24 €

* Verzugsschadensersatz: Gemäß §§2 , 13 f. RVG .V.m.Nr.2300,7002 VV RVG


Zahlungsfrist des kompletten Betrages ist der 15.10.(!!!)

Bei nicht Einhaltung wird mit weiteren Schritten und gerichtlichen Schritten gedroht.

Was soll ich nun machen? PayPal Schulden sind von mir verursacht und gerechtfertigt. Kann die Summe auch nicht bis zum 15.10. zahlen. Wie kann man eine Ratenzahlung vereinbaren? Kommen dann nochmehr Kosten auf mich zu? Sind alle Gebühren die gefordert werden Rechtens?

Bitte um Hilfe. Bin gerade mit der Situation überfordert. Habe keine Lust auf Gericht und will keine Schufa Einträge oder sonstiges.

Gruß

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16172x hilfreich)

Soweit es sich um Anwaltskosten handelt, dürften die Auslagenpauschale und die Geschäftsgebühr in Ordnung sein. Die Zinsen kann man unter wwew.basiszins.de/zinsrechner prüfen.

"Vorgerichtliche Kosten" beziehen sich wohl auf Mahnkosten der Paypal. Da die aber eigentlich nur eMails verschicken, ist das abzulehnen. Man darf nur die tatsächlichen Kosten fordern, keine Strafgebühren. Bei Briefen beispielsweise Briefpapier, Toner, Porto. Beim Mails liegt das ja bestenfalls bei wenigen Cents, was an Kosten aufläuft.

quote:
Wie kann man eine Ratenzahlung vereinbaren?

In dem man darum bittet. Es ist nicht zwingend, dass die Gegenseite dem zustimmt. Zudem könnte bei Ratenzahlungen auch eine "Ratenzahlungsgebühr" ausgeölst werden. Zumindest wollen die das immer.

Ich würde gar nicht weiter mit denen verhandeln. Nur kurz per EInschreiben "Ich weise den Posten 'Vorgerichtliche Kosten' zurück. Nach gängiger Rechtsprechung des BGH dürfen nur die tatsächlichen Kosten erhoben werden, bei eMail-Mahnungen sind die auf die eMail entfallenden Stromkosten ja nicht wirklich messbar. Ich werde mit einer Ratenzahlung von monatlich XX€ zuerst zur Verrechnung der Hauptforderung, beginnen. Aufgrund meiner persönlichen Situation ist nichts anderes möglich und diskutieren möchte ich darüber nicht. Zusätzliche Gebühren o.ä. werde ich ablehnen, einem Mahnbescheid wegen der Ratenzahlung widersprechen."

Dann die Gegenüber vor vollendete Tatsachen stellen, indem du einfach Raten überweist. Versuche so wenig wie möglich an Raten zu überweisen bzw. den Betrag so schnell wie möglich zu bezahlen.

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"Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt."

2x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Steffen Meier
Status:
Lehrling
(1529 Beiträge, 1142x hilfreich)

quote:
PayPal Schulden sind von mir verursacht und gerechtfertigt.


Naja, KSP ist nicht sehr klagefreudig. Es macht vielleicht doch Sinn, uns mitzuteilen, wie es zum Minus auf dem Konto gekommen ist.

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2x Hilfreiche Antwort

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