Infoscore = RA Haas & Kollegen? --> Mahngebühren

18. August 2014 Thema abonnieren
 Von 
mahn-man
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Infoscore = RA Haas & Kollegen? --> Mahngebühren

Liebe Leute,

eine Freundin hat heute eine Zahlungsaufforderung von Haas & Kollegen erhalten. Es handelt sich dabei um eine Forderung der Deutschen Bahn.
Dieser offene Posten wurde bereits zuvor von "Infoscore" angemahnt, bei welchen meine Freundin eine Ratenzahlung zu 15,- Euro vereinbart hat. Das Geld sollte immer zum Anfang des Monats überwiesen werden. 1. Rate im August.

Die erste Rate hat sie überwiesen, ging am 06.08. von der Sparkasse raus. Nun hat die Freundin schon am 11.08. einen Brief von Haas & Kollegen erhalten, die Forderung sei an sie abgegeben worden und man hat nochmal Bearbeitungsgebühren von ca. 37,- Euro draufgeschlagen. In einem Telefonat sagte man, man könne das nicht rausnehmen.
Ich finde das allerdings unverschämt, denn offensichtlich sind doch Infoscore und Haas & Kollegen dasselbe, wenn man die Daten vergleicht, das Layout, den Sitz etc. pp.
Und dann nach wenigen Tagen Zahlungsverzögerung direkt eine Abgabe??
Der Witz ist, dass die 1. Rate lurz später von denen registriert worden ist und sie nun nochmal am 13.08. ein Schreiben abgeschickt haben, wo sie die 1. rate vom Gesamtbetrag abgezogen haben, aber an den Mahngebühren halten Sie fest.
Ich finde, dass das eine miese Nummer ist. Die Freundin hat zwar den Gesamtverlauf mitverschuldet, ist aber zahlungswillig. Nun muss sie von ihrem ALGII alles abknapsen. Bitter!

Kann man Einspruch einlegen gegen die Mahngebühren?

Danke und Gruß


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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16179x hilfreich)

Natürlich kann man das rausnehmen. Lasst euch am Telefon doch nicht veralbern.

Ich würde hier einmalig per Einschreiben klar stellen, dass man Inkassogebühren und Anwaltsgebühren wegen verbotener Kostendopplung nicht gleichzeitig bezahlt. Dass man an der Ratenvereinbarung fest hält und wenn die Kanzlei das weiterhin anders sieht, würde man mit Blick auf das ALG 2 sämtliche Zahlungen einstellen. Auch würde ich ruhig ankündigen, dass man wegen der verbotenen Kostendopplung Beschwerden beim zuständigen Inkasso-Aufsichtsgericht und bei der zuständigen Anwaltskammer einlegen wird.

Derweil würde ich wie vorgesehen stur weiterhin die Raten ans Inkasso bezahlen.

P.S.: Die ganzen Einigungsgebühren und co. hätte man sich sparen können, wenn man gar nicht erst mit dem Inkasso verhandelt. Sei es drum. Nun ist es etwas spät, wenn es schon eine Vereinbarung gibt.

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