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Infoscore und Paypal

 Von 
auron2008
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Infoscore und Paypal

Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem. Im Januar diesen Jahres habe ich zwei Paketmarken gekauft und per Paypal bezahlen wollen. Dummerweise habe ich wohl Lastschrift angekreuzt bzw. es war schon ausgewählt. Das bedeutet, dass das Geld nicht vom Paypal Konto, sondern von einem hinterlegten Girokonto abgebucht wird. Dieses Konto, welches hinterlegt war, hatte ich im letzte Jahr aufgelöst. Dadurch konnte das Geld nicht abgebucht werden.

Anschließend hat mit Infoscore folgende Email zugesendet:

Zitat:
PayPal hat uns mit dem Einzug ihrer überfälligen Forderungen beauftragt, weil Ihr PayPal Konto einen negativen Saldo aufweist. Zur Zahlung des offenen Betrags sind Sie per E-Mail von PayPal aufgefordert worden. Einschließlich der durch unsere Beauftragung angefallenen Inkassokosten beträgt die zur Zahlung offenstehende Gesamtforderung
55,26 EUR .....

Meine Antwort war folgende:

Zitat:
in ihrem Schreiben vom fordern Sie von mir einen Betrag von 55,26 EUR zu begleichen. Sie behaupten, dass ich von ihrem Gläubiger (PayPal) per Email über offene Forderungen bereits informiert wurde. Diese Aussage kann ich so nicht bestätigen und widerspreche hiermit die Forderung von 55,26 EUR.
Des Weiteren fordere ich Sie auf, mir eine Auflistung der von mir genutzten Dienstleistungen zu übermitteln, welche zu dieser Forderung geführt haben. Nach einer Prüfung dieser werde ich umgehend die Hauptforderung von 17,84 EUR begleichen.

Nach ca. einem Monat ohne Reaktion bekam ich folgende Email als Antwort:

Zitat:
nach Ihren Informationen gibt es hinsichtlich der oben genannten Forderung Anhaltspunkte für einen möglichen Datenmissbrauch. Demnach könnte ein Unbekannter Ihre persönlichen Daten oder Ihre Anmeldedaten für eine unzulässige Registrierung bei unserer Auftraggeberin missbraucht haben. Wenn sich dieser Verdacht bestätigt, hätte unsere Auftraggeberin keine Zahlungsansprüche gegen Sie.
Falls Ihre Daten tatsächlich missbräuchlich verwendet worden sein sollten, empfehlen wir Ihnen, bei der in Ihrem Ort zuständigen Polizeidienststelle eine Strafanzeige gegen Unbekannt zu erstatten. Bitte legen Sie diese E−Mail der Polizei bei der Anzeigenerstattung wegen des Verdachts des Datenmissbrauchs zur Kenntnisnahme vor. Dadurch erleichtern Sie der Polizei die Aufnahme Ihrer Anzeige gegen Unbekannt.
Bitte senden Sie uns nach der Anzeigenerstattung eine Bescheinigung über die Anzeigenerstattung zu oder teilen Sie uns die aufnehmende Polizeidienststelle und das dortige Aktenzeichen mit. Die Bescheinigung bzw. das polizeiliche Aktenzeichen benötigen wir zur Erledigung der Angelegenheit.
Anbei erhalten Sie einen Vordruck, den Sie für die Erstattung einer Strafanzeige verwenden können. Füllen Sie diesen bitte möglichst vollständig aus und reichen ihn zusammen mit allen Ihnen vorliegenden Unterlagen persönlich bei der in Ihrem Ort zuständigen Polizeidienststelle ein.

Ich weiß das kein Datenmissbrauch vorliegt und bin mir jetzt unsicher welche Schritte ich jetzt unternehmen soll. Entweder anrufen und denen den Sachverhalt erneut schildern oder eine (unberechtigte) Strafanzeige stellen und hoffen dass das Verfahren eingestellt wird.

Hat jemand Erfahrungen dazu bzw. kann mir einen Rat geben? Über jede Hilfe wäre ich sehr dankbar (-: .

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Konto Paypal geben Rat


1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(22625 Beiträge, 14904x hilfreich)

Da du nun weißt, worum es geht, würde ich die Hauptforderung und kulanterweise weitere etwa 5€ für Briefporto, Bankgebühren u.ä. bezahlen.

Dem Inkasso würde ich kurz schreiben, dass man nie etwas von einem Betrugsfall bzw. Datenmissbrauch geschrieben hat und sie sich da wohl offenbar verlesen haben. Dass man mittlerweile durch Eigen-Recherche herausgefunden hat, dass hier von einem uralten längst aufgelösten Konto abgebucht werden sollte und um welchen Einkauf es sich handelt. Ich würde wiederholen, dass man nie eine Mahnung erhalten hat und deswegen jegliche Inkassokosten mangels Verzug zurückweist.

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