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Inkasso Forderung für alte Rechnung


#31
 Von 
fb502133-76
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 1x hilfreich)

Ich habe heute ebenfalls eine solche Email bekommen.

Niemals würde ich auf solch eine Email irgendwie reagieren. Die geht in die Rundablage und fertig.

Ich reagiere solange nicht, bis evtl. einmal ein Mahnbescheid bei mir eingeht. Und dann werden wir sehen.

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#32
 Von 
fb502133-76
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 1x hilfreich)

.

-- Editiert von fb502133-76 am 25.10.2018 10:24

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#33
 Von 
fb502916-59
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich habe heute morgen ebenfalls eine Anfrage von RealSolution Inkasso bekommen, mein Mann vor einer Woche ebenfalls. Ich kann mich daran erinnern, dass ich meine Sache damals schon mit servicebyphone dahin geregelt hatte, dass auf weitere Forderungen verzichtet wurde. Leider finde ich den Schriftverkehr dazu nicht mehr...

Jedenfalls habe ich mich jetzt gefragt, ob CHUBB einfach so Inkassoaufträge für ihre damalige Firma ACE vergeben darf - mir war noch nicht mal bewusst, dass es dort einen Namens- bzw Firmenwechsel gab. Darüber wurde man nicht informiert. Ist das dann alles noch so rechtens?

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#34
 Von 
mepeisen
Status:
Heiliger
(21959 Beiträge, 14683x hilfreich)

Man kann natürlich dem Inkasso erst mal schreiben, dass einen die Firma völlig unbekannt ist und man doch bitte mal einen Vertrag mit deiner Unterschrift vorlegen soll, den du mit dieser Firma geschlossen haben sollst.

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#35
 Von 
olaf48
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Da ich auch eine Forderung von denen erhalten habe und es sich da auch um eine gekündigte Handyversicherung aus dem Jahr 2016 handelt, werde ich die 150€ Selbstbeteiligung meiner Rechtschutzversicherung einsetzen und die Jungs verklagen. Mal sehen was rauskommt.

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#36
 Von 
olaf48
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Da ich auch eine Forderung von denen erhalten habe und es sich da auch um eine gekündigte Handyversicherung aus dem Jahr 2016 handelt, werde ich die 150€ Selbstbeteiligung meiner Rechtschutzversicherung einsetzen und die Jungs verklagen. Mal sehen was rauskommt.

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#37
 Von 
FräuleinE.
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 7x hilfreich)

Guten Morgen in die Runde!
Ich hatte ja schon mal gefragt, aufgrund Verjährung. Der Vertrag war von 2014 und ging bis 2016, mein Mann hatte sich vertan.

Also habe ich letzte Woche an das Inkasso geschrieben, dass wir die Forderung zurückweisen und uns die Firma auch nicht bekannt ist ( ist in der Tat so, mein Mann erinnert sich nicht eine solche Versicherung bewusst abgeschlossen zu haben). Jedenfalls habe ich den Vertrag, Rechnungen und Mahnungen angefordert. Bis jetzt ist noch keine Antwort gekommen.
Aber irgendwas scheint da ja nicht zu stimmen, so gehäuft wie die Mahnungen gerade auftreten.

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#38
 Von 
SomeGuyHere
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 1x hilfreich)

Schönen guten Tag.
Ich möchte mich ebenfalls hier einreihen, von Real Solution aufgefordert worden zu sein für eine Handyversicherung von vor 3 Jahren zu bezahlen.
Mittlerweile habe ich eine Email erhalten mich telefonisch mit dem Inkasso-Unternehmen in Verbindung zu setzen und einer zusätzlichen schriftlichen Mahnung sowie Mitteilung, dass es an ihren Anwalt übergeben wird.
Der ursprüngliche Betrag läuft sich auf 59,90 und mittlerweile werden 140€ gefordert.
Gibt es von irgendjemandem hier Neuigkeiten? Seid Ihr auf die Forderung eingegangen oder wie habt ihr das Ganze gelöst? (wenn überhaupt)

Grüße

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#39
 Von 
FräuleinE.
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 7x hilfreich)

Wir haben noch keine Antwort. Bisher ist nur der Rückschein bei uns angekommen.

Da haben wir der Forderung widersprochen und den Vertrag etc. angefordert.

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#40
 Von 
No_Way
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)

Also bei mir ist heute auch so ein Schreiben eingegangen...allerdings ist es bei mir so, das der Vertrag über angemahnte Versicherungssumme 2013 geschlossen wurde. Diese Versicherung war ohne automatische Verlängerung nach den 2 Jahren des damals abgeschlossenen Handyvertrages bei der Telekom ausgelaufen. Dies war im Mai 2015.
Danach hab ich es einfach aus zeitlichen Gründen versäumt einen neuen Handyvertrag abzuschliessen, so dass der eigentliche Handyvertrag um weitere 12 Monate Verlängert wurde. Nicht aber der Versicherungsvertrag, welcher ja automatisch nach 2 Jahren endete. Nun eine Mahnung über einen Betrag von 150 und paar zerquetschte.Vom 31.05.2016. Also da passt mal gar nix.

Bin zwischendrin umgezogen, nun wollen Sie auch noch Geld dafür, das sie meine Adresse ermittelt haben...einfach lächerlich. "Datenschutz for the win"..sag ich nur.


Ich habe nie irgendeine Mahnung oder Email erhalten, mit einer Zahlungsaufforderung.
Ausserdem war ich zu dieser Zeit selbstständig, so das ich Glücklicherweise alle Belege fein säuberlich aufgeklebt habe. Von daher Rate ich allen zur Vorsicht. Hier ist meiner Meinung nach, etwas sehr im Argen.
Meine mich auch erinnern zu können das ich letztes oder vorletztes Jahr schonmal so ein Schreiben bekommen hatte und es einfach ignoriert habe. damals ging es,... bis heute, gut.

Ausserdem hat sich im Mai diesen Jahres einiges durch die neue Datenschutzregelung getan, so das die CHUBB mich eigentlich um ein neues Einverständniss hätte bitten müssen.(Ich hätte eig zustimmen müssen).. wenn noch ein aktives Vertragsverhältniss bestanden hätte, und sie meine Daten an ein weiteres Unternehmen weiter geben wollte. Dies ist allerdings auch nie geschehen.


Von daher lasse ich, mit Blick auf meine Rechtsschutzversicherung, alles Weitere relativ entspannt auf mich zukommen. No Way...sag ich nur... arme Gesellschaft in der wir leben müssen......






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#41
 Von 
mepeisen
Status:
Heiliger
(21959 Beiträge, 14683x hilfreich)

Zitat:
wenn noch ein aktives Vertragsverhältniss bestanden hätte, und sie meine Daten an ein weiteres Unternehmen weiter geben wollte.

Das stimmt so leider nicht. An Rechtsdienstleister darf man die Daten durchaus weitergeben.
Wenn du dir sicher bist und den Vertrag usw. noch hast, dann wäre hier eine negative Feststellungsklage wohl ratsam.

Ansonsten scheint dein Fall von den übrigen abzuweichen. Bisher waren es vereinzelte Raten, die vermeintlich nicht abgebucht wurde oder wo es Rücklastschriften gab.

Das einzige, was man wohl an dem Muster erkennen mag ist, dass die jahrelang ihre offenen Forderungen nie so richtig verfolgt haben und das nun offenbar via Inkasso tun. Ob im Einzelfall die Forderung berechtigt ist oder nicht, so allgemein lässt sich das hier wohl (noch) nicht ablesen. Jedenfalls scheint es nicht so eindeutig zu sein, wie bei diesem gewissen Fittnesstudio, was hier durch das Forum geistert.

Daher: Muss jeder für sich genauestens mit Kontoauszügen und Co. prüfen.

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#42
 Von 
SomeGuyHere
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 1x hilfreich)

CHUBB bzw. das Inkasso Unternehmen muss doch zumindest einen Vertrag, eine offene Rechnung oder eine gestellte Mahnung vorlegen können um etwas einzufordern, oder irre ich mich da?

Liebe Grüße

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#43
 Von 
mepeisen
Status:
Heiliger
(21959 Beiträge, 14683x hilfreich)

Das ist durchaus richtig, ja. Aber wenn ich das richtig verstehe, können sie durchaus Verträge vorlegen. Ob nun auch offene Rechnungen/Mahnungen, mu8ss man sehen.

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#44
 Von 
Donna3108
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Also bei mir ist es jetzt 3 Wochen her das ich das Inkasso Unternehmen angeschrieben habe, die Rückmeldung das es angekommen ist habe ich von der Post aber seither keine Reaktion vom Inkasso.

Gruß Donna

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#45
 Von 
FräuleinE.
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 7x hilfreich)

Angenommen das Inkasso reagiert nicht, wie sollte man weiter verfahren?

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#46
 Von 
mepeisen
Status:
Heiliger
(21959 Beiträge, 14683x hilfreich)

Dann nimmt man es hin. Die wollen ja was von euch: Geld. Und wenn sie nichts mehr wollen, wollen sie nichts mehr ;-)

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#47
 Von 
Fluks
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo, habe das gleiche Schreiben bekommen. Meine Frage ist nun, ob dennoch nach Zahlung ein negativer Schufaeintrag zustande gekommen ist. Kann mir jemand weiterhelfen?

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#48
 Von 
mepeisen
Status:
Heiliger
(21959 Beiträge, 14683x hilfreich)

Bei dir ist die Rechnung länger als 3 Jahre her? Also von 2015 oder früher? Dann gegenüber dem Gläubiger Einrede der Verjährung erheben. Schufa-Einträge darf es dann nicht mehr geben.

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#49
 Von 
Fluks
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Nein. Also die Rechnung ist vom 31.10.2015. Ob dann diese dann bezahlt worden ist oder die Lastschrift womöglich zurückging kann ich nicht mehr nachvollziehen. Auch nicht ob danach Mahnungen per Mail im Spamordner gelandet sind. Per Post kam definitiv nichts.
Dann kam vom 24.09.2018 ein Schreiben von einem Inkassounternehmen, der Real Solution, mit der Aufforderung in den nächsten 7 Tagen zu bezahlen, dem ich direkt nachgekommen bin.
Nun mach ich mir Gedanken, mir bereits einen negativen Schufaeintrag eingehandelt zu haben.

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#50
 Von 
FräuleinE.
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 7x hilfreich)

Guten Abend!

Nach längere Wartezeit haben wir nun den Versicherungsschein erhalten ( ohne Unterschrift, wäre angeblich nicht nötig, da eine Erstprämie im Telekomshop entrichtet wurde). Eine Zahlungserinnerung und eine Mahnung waren ebenfalls dabei, von 2016. Da hat mein Mann schon gar nicht mehr unter der angegebenen Adresse gewohnt, somit hat er auch nie die Erinnerung oder Mahnung bekommen. Der Vertrag wurde 2014 geschlossen.
Habt ihr Tipps wie wir weiter vorgehen sollen? Ursprüngliche Summe wären knapp 90 Euro, 180 Euro sollen wir jetzt zahlen.

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#51
 Von 
mepeisen
Status:
Heiliger
(21959 Beiträge, 14683x hilfreich)

Aber 2014 war er dort noch wohnhaft?

Zitat:
ohne Unterschrift, wäre angeblich nicht nötig, da eine Erstprämie im Telekomshop entrichtet wurde

Das klingt kurios. Kannst du das mal wortwörtlich abtippen, was die da geschrieben haben?
Dein Mann ist sich sicher, nie so eine Versicherung abgeschlossen zu haben nehme ich an?
Aber er hat 2014 dort einen normalen Handyvertrag abgeschlossen? Das spannende wäre, ob auf dem Handyvertrag irgendein Hinweis auf eine zusätzliche Versicherung zu finden ist.

Falls nicht, würde ich sagen, es handelt sich glasklar um gewerblichen betrug. Keine Versicherung abgeschlossen, nicht mal eine Unterschrift versehentlich geleistet. Und dieses "Erstprämie im Telekomshop entrichtet" klingt ebenso kurios. Da scheint ein Verkäufer die Versicherungen so geschickt vertickt zu haben, dass er sie nie angesprochen hat und irgendwie dazu gemogelt hat. Ich würde Strafanzeige wegen Verdacht des gewerblichen betrugs erstatten und das Inkasso damit konfrontieren, dass man die (unbekannten) Verkäufer angezeigt hat und den Vertragsschluss abstreitet, sowie dem Inkasso dann viel Spaß vor Gericht wünscht, wenn es nachweist, wie ohne Unterschrift jemals so ein Vertrag zustande gekommen sein soll.


-- Editiert von mepeisen am 20.02.2019 08:06

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#52
 Von 
FräuleinE.
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 7x hilfreich)

Hallo mepeisen!

Also, da steht: Wir überreichen Ihnen die Versicherungspolice in Kopie. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um den Nachdruck der bei unserer Auftraggeberin gespeicherten Informationen handelt. Aus technischen Gründen erfolgt der Nachdruck auf aktuellem Briefpapier.
Da Sie den Vertrag in einem Telekom-Shop abgeschlossen haben, musste die Erstprämie vor Ort bezahlt werden. Ihnen wurde die Versicherungspolice sowie das informationsblatt zugesandt. Somit ist davon auszugehen, dass Sie über den Versicherungsvertrag Bescheid wussten.


Man weiß ja wie das läuft, wenn einem sowas angedreht wird. Irgendwas mehr oder weniger verstecktes im Handyvertrag würde ich sagen. Dieser existiert nicht mehr, weshalb wir das jetzt selbst nicht nachprüfen können.
Trotzdem haben wir jetzt keine Unterschrift oder sowas und dazu kommt, dass in dem neu ausgedruckten Versicherungsschein einfach die neue Adresse eingetragen wurde.

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#53
 Von 
FräuleinE.
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 7x hilfreich)

Wie sollen wir denn nun weiter vorgehen? Nochmals widersprechen? Im ersten Wiederspruch habe ich ja den Vertrag mit Unterschrift angefordert, dieser war ja nun nicht dabei. Sind die verpflichtet uns das vorzulegen? Ein Beweis, dass die Prämie bezahlt wurde, gibt's ja anscheinend auch nicht. Mein Mann kann sich nicht mehr erinnern, ob er die im Laden bezahlt hat bzw. Wenn er die gezahlt hat, ob klar kommuniziert wurde, dass es sich dabei um eine Versicherung handelt.

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#54
 Von 
mepeisen
Status:
Heiliger
(21959 Beiträge, 14683x hilfreich)

Also.
Ganz ehrlich? Ich habe eigentlich nichts anderes zu sagen. Strafanzeige wegen Verdacht des Betruges gegen den unbekannten Verkäufer, sowie wegen verdacht der Beihilfe gegen die Sachbearbeiter des Inkassos. Der Verkäufer, weil er offenbar eine Versicherung untergeschoben hat um Provisionen zu kassieren und das Inkasso, weil es so dreist ist, einfach irgendeinen frischen Vertrag auszudrucken, wo keine Unterschrift drauf ist und zu behaupten, das sei halt so und man brauche keine Unterschrift.
Sprich: Das Inkasso weiß nach der ersten Reklamation, dass es Probleme gibt und der Vertrag gar nicht korrekt abgeschlossen wurde, versucht aber die Täuschung aufrecht zu erhalten, um einerseits der Firma widerrechtlich Geld zuzuschustern und andererseits sich selbst zu bereichern (Inkassogebühren).

Dem Inkasso würde ich ergänzend folgendes schreiben: "Wertes Inkasso. Ich bestreite, jemals einen solchen Vertrag abgeschlossen zu haben, jemals auf solch eine Versicherung hingewiesen worden zu sein und jemals irgendeine 'Erstprämie' bezahlt zu haben. Aufgrund der Sachlage habe ich zudem den Verdacht, dass es sich hier um gewerblichen Betrug handelt und habe diesen bei der Polizei angezeigt. Sollten Sie weiterhin darauf bestehen, dass ich etwas schuldig bin, werde ich aktiv gegen sie vorgehen (negative Feststellungsklage, Beschwerde und Antrag auf Lizenzentzug beim Aufsichtsgericht)"

Und ja, ich würde das so deutlich schreiben. Das sind genug Signalwörter, dass auch der Hauptschulabbrecher auf 450€ Basis kapiert, dass der Fall ernst wird und man besser die Finger davon lassen sollte. Und genau darum geht es. Eine starke Position zeigen, klar äußern und klare Konsequenzen aufzeigen, sollte das Inkasso weiter machen.


-- Editiert von mepeisen am 21.02.2019 09:08

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#55
 Von 
FräuleinE.
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 7x hilfreich)

Guten Morgen mepeisen!

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Dann werde ich das mal so in die Wege leiten.

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#56
 Von 
SomeGuyHere
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 1x hilfreich)

Hallo zusammen,

bei mir hat sich mittlerweile auch wieder etwas getan. Bin dem Vorgehen von FräuleinE. gefolgt und habe ebenfalls auf einen Vertrag oder ähnliches bestanden. Mir wurde genau wie im Fall von FräuleinE. ein nachgedruckter Versicherungsschein zugesandt.

"Sie halten die Forderung insgesamt für unberechtigt, da
1. Sie die Vorlage der Versicherungspolice wünschen und
2. Sie die geltend gemachte Forderung nicht nachvollziehen können.

Wir haben dies geprüft und nehmen hierzu wie folgt Stellung:

1. Versicherungspolice in Kopie anbei
Wir überreichen Ihnen die Versicherungspolice in Kopie, Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um den Nachdruck der bei unserer Arbeitgeberin gespeicherten Informationen handelt. Aus technischen Gründen erfolgt der Nachdruck auf aktuellen Briefpapier.

2. Erläuterung der Forderung
Wie bereits mitgeteilt, basierte die zunächst durch uns geltend gemachte Forderung auf fehlerhaften Mitteilungen der CHUBB European Group. Nach Überprüfung des Vorgangs hat unsere Auftraggeberin die Jahresprämie aufgrund der vorgenommenen Kündigung (durch unsere Auftraggeberin aufgrund der Nichtzahlung) auf einen anteiligen Betrag voN EUR 16,15 reduziert. Wir haben überdies auch die Inkassokosten angepast. Ein entsprechendes Forderungskonto ist für Sie zur Erklärung beigefügt.

Die Nebenforderungen unserer Auftraggeberin setzt sich aus der Rücklastschriftgebühr sowie den vorgerichtlichen Mahnkosten zusammen."

Ich wurde daraufhin aufgefordert bis 02.03.19 rund 64 Euro auf ein angegebenes Konto zu überweisen.

Ich hab meine kompletten Unterlagen durchgesehen und nirgends einen abgeschlossenen Vertrag zur Versicherung gefunden. Ich meine mich aber zu erinnern, dass damals bei Vertragsverlängerung (als ich das Handy erhalten habe auf die sich das Inkasso bezieht) eine kurze kostenlose Versicherung on-top angeboten bzw. "untergejubelt" wurde ("das erhalten Sie kostenlos dazu.")

Scheinbar wird jetzt eine Gebühr verlangt nach Ablauf der Vertragslaufzeit (Rechnung zum Handy ist vom September 2015).

Ich werde das Ganze jetzt einem befreundeten Anwalt übergeben.

Viele Grüße

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#57
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(66133 Beiträge, 31381x hilfreich)

Zitat (von SomeGuyHere):
Ich werde das Ganze jetzt einem befreundeten Anwalt übergeben.

Mich würde das nur zu einem langgezogenen Gähnen motivieren, aber nicht dazu Geld für einen Anwalt auszugeben...


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#58
 Von 
mepeisen
Status:
Heiliger
(21959 Beiträge, 14683x hilfreich)

Ich bleibe dabei. Ich halte das für derart dreist, dass ich zur Polizei gehen würde und die Bande anzeigen würde.

Zitat:
eine kurze kostenlose Versicherung on-top angeboten bzw. "untergejubelt" wurde ("das erhalten Sie kostenlos dazu.")

Kannst du das irgendwie belegen? Nicht dass es wichtig wäre, denn auch so ist das meiner Meinung nach reinrassiger Betrug. Aber wenn du das belegen könntest, dann hättest du den Beweis schwarz auf weiß, dass das hier gewerblicher Betrug ist.
Oder war das einmal mehr so ein telefonischer Schwachsinn, wo man angelogen wurde?

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#59
 Von 
SomeGuyHere
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 1x hilfreich)

Also das Ganze lief, soweit ich meinen Erinnerungen trauen kann, so ab, dass es bei meiner Vertragsverlängerung 2015 zu dem Neugerät, das ich erhalten habe, beiläufig eine kostenlose Versicherung dazugebucht wurde, ohne aber jemals eine schriftliche Bestätigung zu erhalten. Es handelte sich dabei um eine telefonische Abwicklung und zu diversen Optionen die man in der Regel angeboten bekommt, wurde damals diese Versicherung beiläufig "hinzugebucht". Ich hatte im Laufe der Vertragslaufzeit auch tatsächlich ein Problem mit meinem Handy und habe damals nachgeforscht.
Die "Versicherungsgesellschaft" hieß damals noch servicebyphone, dann Ace usw. mittlerweile CHUBB... schon damals gab es im Telekomforum Beschwerden, dass besagte Firma Rückläuferhandies als "Ersatzgeräte" für den Umtausch benutzte.

Etwas Offtopic hierzu:
Jemand fand über die IMEI seine "Ersatzgerätes", das er von servicebyphone (mittlerweile CHUBB) erhielt, den Vorbesitzer des Handys heraus und setzte sich mit diesem in Verbindung, da nämlich auch das Ersatzgerät, dass von servicebyphone geliefert wurde eine Macke hatte. Es stellt sich heraus, dass es sich um dieselbe IMEI und denselben Schaden bei beiden Personen handle und servicebyphone ein Rückläuferhandy wieder als neues Ersatzgerät quasi "umgeleitet" hat.
Die Telekom hat im Laufe des Ganzen auch die Zusammenarbeit mit besagter Firma beendet.
Ich hoffe ich konnte das Ganze nachvollziehbar beschreiben. Ende Offtopic.

@mepeisen

Zitat:
Kannst du das irgendwie belegen?

- nein, da es sich wie gesagt um eine telefonische Abwicklung handelt.

Grüße

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#60
 Von 
FräuleinE.
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 7x hilfreich)

Also bei meinem Mann fand es auf jeden Fall im Shop statt. Er kann sich aber nicht mehr genau erinnern. Es könnte auch als kostenlos angeboten worden sein. Uns wurde ja geschrieben, die Erstprämie musste im Shop bezahlt werden. Können wir aber fast ausschließen, da er eigentlich nicht einfach so 90 Euro bezahlen würde.

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