Inkasso Forderung zu hoch

3. Mai 2015 Thema abonnieren
 Von 
Minendi
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 12x hilfreich)
Inkasso Forderung zu hoch

Hallo!

Ich bin per Zufall auf das Forum hier gestoßen, weil ich einen etwas problematischen Brief eines Inkassounternehmens bekommen haben. Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt.

Es geht um einen Handyvertrag bei Anbieter X. Dieser Vertrag läuft eigentlich noch bis Ende diesen Jahres. Im Januar ist eine Lastschrift zurückgegangen, was mir auf meinem Konto nicht aufgefallen ist. In den darauf folgenden drei Monaten hat X ganz normal den fälligen Betrag abgebucht und auch vorher hat es nie Probleme gegeben.
Am Dienstag den 28.4. hatte ich keinerlei Handy Empfang mehr. Da es hier generell problematisch mit dem Empfang ist habe ich mir nicht viel gedacht. Als Mittwoch ebenfalls kein Handyempfang vorhanden war, fragte ich bei meinem Anbieter nach. Da erfuhr ich, dass alles beim Inkassounternehmen Y wäre, wodurch ich aus allen Wolken fiel.
Daraufhin bei Y angerufen und die Information erhalten, dass der Vertrag wegen nichtzahlen gekündigt wurde und jetzt diese Forderung offen ist. Die nun geforderter Summe sind 1000% von der ursprünglich zurückgegangenen Forderung. Wir haben keinerlei Mahnungen oder ähnliches von X erhalten und hatten somit auch keinerlei Chance den Fehlbetrag auszugleichen.
Das der monatliche Vertragspreis nachgezahlt werden muss, ist mir klar auch die Kosten für die Rücklastschrift, aber wie ist es mit Mahnkosten vom Auftraggeber, da ich nie eine Mahnung erhalten habe, bzw den Schadensersatzforderungen etc.?

Habt ihr eine Idee was man machen könnte, oder sollte ich mich besser direkt an einen Anwalt wenden?

Danke
Mine

Post vom Inkassobüro?

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29 Antworten
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#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118591 Beiträge, 39602x hilfreich)

Zitat:
Wir haben keinerlei Mahnungen oder ähnliches von X erhalten und hatten somit auch keinerlei Chance den Fehlbetrag auszugleichen.

Ihr hattet die Information der Rücklastschrift erhalten. Das war nicht nur die Mahnung sondern auch die Chance den Fehlbetrag auszugleichen.



Weitere Mahnung dürften sich im Online-Center des Anbieters finden, einfach mal reinschauen.



Zitat:
Die nun geforderter Summe sind 1000% von der ursprünglich zurückgegangenen Forderung.

Und da wird was genau gefordert?


Der monatliche Vertragspreis, Kosten für die Rücklastschrift plus Zinsen dürften schon mal klar sein.



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

2x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Mr.Cool
Status:
Richter
(8429 Beiträge, 3448x hilfreich)

Wirklich nie eine SMS bekommen? Das ist das heute gerne verwendete Verfahren zu mahnen, was aber keineswegs eine wirksame schriftliche Mahnung darstellt.
Wie hoch ist der offene Betrag? Unter 75€ ist eine Sperre ohnehin unrechtmäßig. Ferner ist eine schriftliche Mahnung mit Erläuterung der Folgen erforderlich. Merkwürdig auch die Abbuchungen in den Folgemonaten. Steht nichts in den (Online-) Rechnungen? Rücklastgebühr in angemessener Höche und die offene GG würde ich an den Provider (nicht Inkasso!) überweisen und die sofortige Entsperrung fordern. Es wird wohl bei der Kündigung bleiben, aber die weiteren Kosten erscheinen derzeit unberechtigt. Auf Einträge bei Bürgel und Schufa achten!


-- Editiert von Mr.Cool am 03.05.2015 20:46

Signatur:

Vernunft ist wichtiger als Paragraphen

3x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Minendi
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 12x hilfreich)

Danke für eure schnellen antworten.

Wir haben keinerlei SMS bekommen oder ähnliches, weder schriftlich noch per Email. Auch im Onlineportal waren nur Rechungen zu finden. Die Hauptforderung beläuft sich auf 19,90 Euro auf (mit schadensersatz von 119,40 durch kündigung des vertrages auf 139,30) plus 4 Euro Rücklastschrift.

Der Vertrag wurde von dem Inkassounternehmen per sofort gekündigt. Abschaltung am 27.4. 22:07 (dadurch entstanden die Schadensersatzforderung) erfahren haben wir davon auch erst durch den Brief am Donnerstag 30.4. also nach bereits erfolgter Abschaltung.

Es wird Schadensersatz gefordert für die restliche Vertragslaufzeit, Kosten des Inkassounternehmes und Gerichtsvorkosten dazu Mahnkosten des Auftraggebers (obwohl nie was erhalten) und Verzugszinsen auf die Hauptforderung.

Eine Entsperrung der Karte ist laut Anbieter nicht mehr möglich. Wir könnten die Nummer nur noch zu einem anderen Anbieter mitnehmen.

-- Editiert von Minendi am 03.05.2015 20:51

-- Editiert von Minendi am 03.05.2015 21:03

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

Überweise zweckgebunden 25 € ( Kdnr xyz und Nur HF /Rls Kosten)

Sperrung ist erst ab 75 € möglich

http://www.finanztip.de/handy-sperrung/

Setz den Anbieter schriftlich nachweisbar darüber in Kenntnis und widerspreche der Kündigung sowie der Schadnesersatzforderung (schreiben / Einschreibebeleg aufheben)

Warte ab wie reagiert wird

Die Inkassokosten kannst Du knicken weil
http://inkassokosten.wordpress.com/

-- Editiert von thehellion am 03.05.2015 21:20

Signatur:

EX Inkasso MA - keine juristischen Fachkenntnisse

2x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Mr.Cool
Status:
Richter
(8429 Beiträge, 3448x hilfreich)

Welcher Anbieter hat denn das hier http://dejure.org/gesetze/TKG/45k.html nicht beachtet?
Der Betrag ist eigentlich lächerlich gering. Sehr merkwürdig.

Signatur:

Vernunft ist wichtiger als Paragraphen

2x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Minendi
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 12x hilfreich)

Super ich danke euch :)

Nicht beachtet hat das ganze simyo und bearbeiten tut das Realinkasso........

Sie schreiben, dass sie personenbezogene Daten der Schufa Holding AG, der Firma Arvato-Infoscore GmbH und der Real Inform GmbH übermittel, wenn die Vorraussetzungen vorliegen. Sollten sie das tun, kann man dagegen dann auch vorgehen?

Ich hoffe ja noch, dass es nicht passiert.

Ich schreib also dem Inkasso einen Brief per Einschreiben, dass ich widerspreche mit zu hilfe nahme eurer links und schreibe per Einschreiben an simyo und überweise die 19,90 plus 4 euro Rücklastschrift, weil das ist explizit aufgelistet.

Ich melde mich mal, in der Hoffnung, dass ich nur noch positives berichten kann......

1x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

Die Weiterleitung an ein Inkasso ist leider automatisiert (Masseninkasso)
Außerdem bearbeiten i.d.r schlechtbezahlte CC Mas die Angelegenheiten

Bei der Überweisung noch im Verwendungszweck zusätzlich den genauen Monat der geplatzten LS angeben

Signatur:

EX Inkasso MA - keine juristischen Fachkenntnisse

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#8
 Von 
Minendi
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 12x hilfreich)

ja habe jetzt die 23,90 überwiesen habe die Handynummer reingeschrieben in den Verwendungszweck, die Kundennummer, die Rechnungsnummer und das es eben plus 4 euro rücklast ist......

Werde jetzt morgen früh mit frischem Kopf und bisschen entspannter dank eurer posts die Einschreiben fertig machen und zur Post bringen :)

aber schon mal tausend dank :)

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#9
 Von 
ReNo-Fachangestellter
Status:
Schüler
(211 Beiträge, 156x hilfreich)

Zitat (von thehellion):
... Außerdem bearbeiten i.d.r schlechtbezahlte CC Mas die Angelegenheiten ...


Real Inkasso hat ein internes CallCenter, das stimmt aber die Bearbeitung der Angelegenheiten erfolgt ausschließlich durch ausgebildete Rechtsanwaltsfachangestellte oder Bürokaufleute mit der "Zusatzqualifikation Inkasso".

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#10
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16159x hilfreich)

Zitat:
mit der "Zusatzqualifikation Inkasso".

Was auch immer das sein soll.

Wer Gebührenpositionen erfinden, wie "Gerichtsvorkosten", der braucht durchaus Nachhilfe.

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Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

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#11
 Von 
ReNo-Fachangestellter
Status:
Schüler
(211 Beiträge, 156x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
Zitat:mit der "Zusatzqualifikation Inkasso".
Was auch immer das sein soll.
Wer Gebührenpositionen erfinden, wie "Gerichtsvorkosten", der braucht durchaus Nachhilfe.


http://m.hk24.de//aus_und_weiterbildung/ausbildungsberatung/ausbildungsberufsbilder_und_ansprechpartner/kaufmaennische_berufe/Inkasso/1163690

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#12
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16159x hilfreich)

Soso. Und wieso verstößt das Inkasso dann gegen das TKG, wenn die Mitarbeiter so toll geschult sind?
Wieso fragt man nicht nach, wieso die Mandantin problemlos dir Folgemonate abbuchen konnte und wieso nicht einfach das eine mal erneut abbucht?
Ach ne, das machen die Mitarbeiter nicht, weil sie ja von der Obrigkeit angetrieben werden, Geld einzutreiben und Gebühren einzutreiben, koste es, was es wolle.

-- Editiert von mepeisen am 05.05.2015 10:17

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#13
 Von 
Mr.Cool
Status:
Richter
(8429 Beiträge, 3448x hilfreich)

Ferner ist denen untersagt das Hirn einzuschalten. :augenroll: Es geht nur um das gedankenlose Eintreiben von Forderungen, egal wie unberechtigt das ist. Früher wurde auch eher mal beim Auftraggeber nachgefragt. So habe ich vor vielen Jahren KSP mal ziemlich mürbe gemacht wegen einer unberechtigten Forderung.

@ Minendi: Auf eine Portierung würde ich hier nach Möglichkeit verzichten. Es kann versucht werden diese erst nach Zahlung aller Inkassogebühren zu ermöglichen. Eigentlich hat sich Simyo hier selbst bestraft durch entgangene GG und Kundenverärgerung.

Signatur:

Vernunft ist wichtiger als Paragraphen

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#14
 Von 
Minendi
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 12x hilfreich)

nein wir werden die Nummer auch nicht portieren. Haben die alte Nummer ja per Prepaid noch bei simyo, die läuft jetzt noch so lange Guthaben drauf ist und dann wird die gewechselt.

Ich habe jetzt einen Brief ans Inkasso und einen an Simyo geschickt und hoffe, dass sich alles klärt. Habe Simyo auch mitgeteilt, dass ich der kündigung widerspreche weil sie den eigenen AGBs widerspricht aber wegen nicht erfüllen des Vertrages außerordentlich kündige. Ebenfalls hab ich geschrieben, dass ich auf Schadensersatz (Nummer ist auch meinen Kunden bekannt) gegen Simyo wegen Einnahmeeinbußen verzichten würde, wenn der Vertrag ohne weitere Forderungen aufgelöst wird. Hoffe mal, dass die Sache damit erledigt ist......

Haben bei dem Brief des Inkassounternehmens noch mehrer Sachen gefunden, dass nirgends ordentlich erklärt ist, wie sich die Forderung zusammensetzt und auf welche Rechnung sie sich überhaupt bezieht. Jetzt hoffe ich, dass die mit Simyo reden und Simyo sagt alles gut....... Die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt......

1x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
Minendi
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 12x hilfreich)

Hilfe!

Ein neuer Brief.......

Wir haben den ersten am 30.4. bekommen mit Datum 28.4. wo drin steht dass sie geld haben wollen, wie oben ja geschrieben..... Im Brief selber ist eine Frist für die Zahlung von 7 Tagen. Auf der zweiten Seite ist dann das Überweisungsformular oder ne Einzugermächtigung und ne Benachrichtigung i.S.d. § 33 Abs 1 BDSG , dass sie sich an Schufa etc wenden, wenn nach 5 Tagen kein Eingang da ist..... So weit so gut.
Wir haben die Briefe weggeschickt und wissen, dass die Inkasso unseren Brief am 6.5.2015 bekommen hat.
Gestern war schon wieder ein Brief des Inkassounternehmens im Kasten. Dachte erst wow sind die schnell mit der Antwort auf meinen Brief aber es stand nur folgendes:

Sehr geehrte Frau Minendi,

wir erinnern an die Zusendung der von uns angeforderten Unterlagen.

Sollten wir die von Ihnen zugesagten Unterlagen nicht innerhalb von 7 Tagen erhalten, müssen wir davon ausgehen, dass Sie an einer gütlichen Klärung der Angelegenheit nicht mehr interessiert sind. Wir werden daher nach Ablauf der genannten Frist das Verfahren auftragsgemäß fortsetzen.

Mit freundlichen Grüßen

XYZ

Wieso bekomme ich jetzt so nen Brief? Ich hab denen überhaupt nix zugesagt..... Ich hab lediglich der Forderung aus dem ersten Brief sehr deutlich widersprochen. Und abgesehen von ner Zahlung haben die auch gar nix von mir gefordert......

Ebenso ist der Zeitabstand ja nun sehr kurz wir hatten langes WE mit erstem Mai, da kam keine Post etc.
Sollte ich auf den Brief antworten und wenn ja, was schreibt man da?

Danke schon mal

1x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16159x hilfreich)

Das sind voll automatisierte Briefe. Die muss man nicht weiter ernst nehmen.

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#17
 Von 
Minendi
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 12x hilfreich)

ok also zu den Unterlagen legen und weiter tief durchatmen und abwarten......

danke

1x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

Zitat:
wir erinnern an die Zusendung der von uns angeforderten Unterlagen.

Sollten wir die von Ihnen zugesagten Unterlagen nicht innerhalb von 7 Tagen erhalten, müssen wir davon ausgehen, dass Sie an einer gütlichen Klärung der Angelegenheit nicht mehr interessiert sind. Wir werden daher nach Ablauf der genannten Frist das Verfahren auftragsgemäß fortsetzen.


Da hat jemand beim Inkasso anscheinend nur einen falschen Textbaustein verwendet

Signatur:

EX Inkasso MA - keine juristischen Fachkenntnisse

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#19
 Von 
Minendi
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 12x hilfreich)

Aber auch mit falschem Textbaustein bleibt mir wohl tatsächlich nix als warten....... Haben ja ne schriftliche bestätigung unseres Briefes gefordert und das alles geklärt ist. Ich mein ich weiß ja im Prinzip durch das Einschreiben, dass beide Parteien den Brief am 6.5. erhalten haben......

Irgendwie ist abwarten und hoffen, dass alles gut wird nicht meine Stärke......

1x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16159x hilfreich)

Ist hier aber angebracht. Wenn sich das Inkasso unbeeindruckt zeigt, kann man nachdenken was man macht. Am einfachsten wäre, wegen Verstoßes gegen das TKG und Leistungsverweigerung fristlos zu kündigen. Dann ist man aus der Nummer raus.

Signatur:

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#21
 Von 
Minendi
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 12x hilfreich)

Ja, das haben wir Simyo ja schon geschrieben. Wir haben der Kündigung wegen TKG widersprochen und dann wegen Nichterfüllung gekündigt. Aber hab halt ziemlich bammel, dass die vom Inkasso da wirklich direkt an die Schufa gehen etc..... Weil sie ja direkt reingeschrieben haben, dass sie das tun, wenn nach 5 Tagen kein Geld da ist......

1x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16159x hilfreich)

Wenn das passiert geht ihr zu einem Anwalt und lasst den via einstweiliger Verfügung das Ganze löschen. Das Inkasso bzw. Simyo muss dann Anwalt und Gericht bezahlen. Strittige Forderungen dürfen gar nicht an die Schufa gemeldet werden, solange nicht ein Gericht bestätigt hat, dass ihr bezahlen müsst.

Signatur:

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#23
 Von 
Minendi
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 12x hilfreich)

Hallöchen!

Ich bin es noch mal :)

Also wir haben ja nun mittlerweile schon den 26.5...... abgesehen von dem Brief über fehlende Unterlagen (abgeschickt vom inkasso am 6.5) haben wir weder von Simyo noch von dem Inkassounternehmen was weiteres gehört...... Die Frist die wir dem Inkassounternehmen für eine Antwort gegeben haben war 2 wochen und ist am 19.5. verstrichen.....
Simyo haben wir für den Vertrag die Einzugsermächtigung ja entzogen, aber gesagt, dass wir natürlich bereit sind die letzte offene Rechnung (war zu dem Zeitpunkt noch nicht erstellt worden) nach postalischem Erhalt zu begleichen. Erhalten haben wir von Simyo noch nichts und abgebucht wurde auch noch nichts. (grad noch mal nachgeschaut im onlineportal ist auch noch keine drinne. Theoretische Rechnungsstellung 1.5.)

Jetzt stellt sich uns die Frage, ob wir noch mal aktiv werden müssen? Wir haben ja explizit eine antwort bis 19.5. gefordert. Oder bedeutet keine Antwort, dass sie es ad acta gelegt haben und festgestellt haben, dass es blödsinn ist, was sie gemacht haben?

Danke :)

-- Editiert von Minendi am 26.05.2015 21:36

1x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
Mr.Cool
Status:
Richter
(8429 Beiträge, 3448x hilfreich)

Wozu was unternehmen? Langeweile?
Kann Monate dauern bis was kommt, wenn überhaupt!

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#25
 Von 
Minendi
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 12x hilfreich)

echt so lange???? (hatte mit so was noch nie was am hut.....)

1x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
Minendi
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 12x hilfreich)

Hallöchen !

Ich hatte ja gehofft, dass das leidige Thema irgendwann mal erledigt ist........
Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt......

Wir haben simyo die Einzugsermächtigung entzogen und auf postalische Rechnung bestanden. Jetzt hatte ich heute ne Abbuchung über 2,40 Euro für Gespräche für die Handynummer, die seit 27. April bei Simyo gesperrt ist. Per Post keine Rechnung erhalten, Einzugsermächtigung lag keine mehr vor. Online Rechnungen geschaut es tauchte am 1.7. eine neue Rechnung auf für den Abrechnungsmonat Mai.......

Da das Handy da ja schon abgeschaltet worden war durch das Inkassobüro und wir ja die Einzugsermächtigung entzogen hatten, wollte ich die Lastschrift zurückgehen lassen......

Oder sollte man da jetzt vorsichtig sein, weil es kam ja nix mehr und für den Monat April haben wir nie eine Rechnung bekommen, obwohl wir ja mitgeteilt haben, dass wir nach Zugang einer postalischen Rechnung diese überweisen werden.

Danke schon mal für eure Antworten

1x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16159x hilfreich)

Zitat:
Jetzt hatte ich heute ne Abbuchung über 2,40 Euro für Gespräche für die Handynummer, die seit 27. April bei Simyo gesperrt ist.

Die 2,40€ kommen aus der Zeit nach der Sperrung? Dann würde ich direkt zur Polizei gehen und Strafanzeige erstatten wegen schweren (=gewerblichen) Betrugs. Es kann schlecht bei einer seit April gesperrten SIM neue Gespräche gegeben haben.

Hast du denn mittlerweile schriftlich der Sperre wegen Verstoßes gegen das TKG widersprochen? Dann würde ich nun schriftlich eine fristlose Kündigung, rückwirkend zum April wegen Leistungsverweigerung und Vertragsbruch seitens des Anbieters nachschieben. Nur um von der Argumentation her ins korrekte Fahrwasser zu geraten.

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#28
 Von 
Minendi
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 12x hilfreich)

Gekündigt haben wir ja schon direkt mit dem Parallelbief den das Inkasso bekommen hat und eben auch Einzugsermächtigung entzogen. Widersprochen haben wir auch ist alles ans Inkasso und parallel an simyo gegangen. Daraufhin kam ja nie eine Antwort......... Abgesehen von der Rechnung jetzt......

1x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16159x hilfreich)

Ich wiederhole die Frage: Die 2,40€ kommen aus der Zeit nach der Sperrung?

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Und jetzt?

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