Inkasso Forderungen

6. Februar 2009 Thema abonnieren
 Von 
Babsi33
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 1x hilfreich)
Inkasso Forderungen

Hallo!

Ich habe heute einen Brief von einem Inkassounternehmen bekommen.
Ich habe am 02. Januar eine Internetbestellung erhalten. Diese hab ich vergessen zu bezahlen. Jetzt war ich 14 Tage im Urlaub, bin meine Post durch und dort war die Mahnung von 33,94 Euro inkl. 5 Euro Mahngebühren. Diese habe ich gestern bezahlt. Zahlungsziel wäre der 27.01 gewesen. Heute kam ein Brief von einem Inkassounternehmen mit folgenden Forderungen:

Hauptvorderung, Euro 33.94
Basiszinz 5,00 Prozentpunkte: Euro 0,04
Mahnspesen des Gläubigers + evtl Bankrücklastkosten: 10,23
Gebühren und Auslagen: Euro 45
Auskunftskosten: Euro 7,67

Gesamtforderung: Euro 96,88

Ich habe ja nun den fälligen Betrag von Euro 33,94 plus 5,00 schon überwiesen.
Ich weiß nicht wie die 10,23 enstanden sind, da ich eine Mahngebühr von Euro 5,00 erhalten habe.
Wozu Auskunftskosten? Meine Adresse hat sich doch nicht geändert.
Der Betrag hat sich fast verdreichfacht.
Was muss ich denn nun noch zahlen und an wen?

Danke und Gruß
Babsi

Post vom Inkassobüro?

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11 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Sabbele1984
Status:
Lehrling
(1001 Beiträge, 224x hilfreich)

Kann dir eh egal sein die Hauptforderung wurde bezahlt und Ikugebühren können nicht geltend gemacht werden

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

Seh ich genau so - das Inkassobüro wird sich aber trotzdem noch mal melden
Dann am Besten nochmal hier posten
Diesen 1 Inkassobrief würde ich ignorieren bzw nicht darauf reagieren

lg

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Babsi33
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 1x hilfreich)

Hallo!
Danke für die Antworten.
Ich habe einen Brief vom BID Inkassounternehmen erhalten womit sie die Zahlung des Rechnung b.z.w Teilbetrages "nach deren Einschaltung" bestätigen.
Sie fordern die restlichen Gebühren von 58€.

Ich habe denen geschrieben dass ich der Teilzahlung widerspreche denn ich habe die Forderungen direkt an den Gläubiger überwiesen.
Ich habe darauf hingewiesen dass ich deren Forderungen mangels Vollmacht gemäß §§ 174 , 410 BGB ablehne.

Heute habe ich wieder einen Brief bekommen in dem steht folgendes:

"Nachdem Sie sich in Verzug befinden, da ausschlaggebend das Datum der Wertstellung ist, Wertstellungsdatum 09.02.09 und nicht das der Überweisung. Entgegen Ihrer Ansicht sind, die mit unserer Beauftragung enstandenen Kosten gemäß §§ 280 Abs. 1und 2 i.V.m. 286 BGB erstattungsfähig.

Die Höhe des geltend gemachten Verzugsschadens ist nicht zu beanstanden. Im Rahmen der Plausibilitätskontrolle werden durch zentralen Mahngerichte Inkassokosten bis zu 1,5 analog RVG bestätigt, so das an der Durchsetzbarkeit kein Zweifel besteht."

Anbei ist auch eine Kopie der Vollmacht des Gläubigers die aber allerdings erst am 27.02 also nachträglich unterschrieben wurde.
D.h die Vollmacht wurde nachträglich ausgestellt wo ich ja die Zahlung an den Gläubiger ja schon geleistet habe und sie ist nicht im Original.
Das Geld ist am 05.02 abgebucht worden. Was heißt dann Tag der Wertstellung 9.02?


Soll ich nochmals Widerspruch erheben?
Danke

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
guest123-2223
Status:
Student
(2421 Beiträge, 1220x hilfreich)

--- editiert vom Admin

1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Sabbele1984
Status:
Lehrling
(1001 Beiträge, 224x hilfreich)

Das heißt das es erst am 9.2. wohl beim Gläubiger auf dem Konto war.

Lieber @Ali da die Hauptforderung bezahlt wurde, sind folglich nur noch die Inkassokosten offen. Die Inkassokosten alleine kriegt man aber bei keinem Gericht in Deutschland durch. (Hat mir vor kurzem der Chef eines IKUS selbst erzählt)

1x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
guest-12326.08.2009 10:32:07
Status:
Beginner
(56 Beiträge, 30x hilfreich)

--- editiert vom Admin

1x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
guest123-2223
Status:
Student
(2421 Beiträge, 1220x hilfreich)

--- editiert vom Admin

1x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

quote:
Das Berufungsgericht (OLG) hat die eingeklagten Inkassokosten auf die Höhe der Rechtsanwälten zustehenden Gebühren herabgesetzt .


@alibaba
Es ist das einzige AZ was Du immer wieder in den Foren präsentierst
Die Kostenaufteilung möchte ich bei dem von Dir genannten AZ sehen - Hier hatte nicht nur der Schuldner die Kosten an der Backe sondern ebenfalls die Klägerin.

Hier wurde ebenfalls expl wg Inkassokosten geklagt :

quote:
AG Wiesbaden 92 C 3458/07 - 22 - vom 15.11.2007 zur Erstattung von Inkassokosten
(Klägerin war hier die xx xx GmbH) "Die Klage war hinsichtlich der geltend gemachten Inkassokosten in Höhe von 130,50 € abzuweisen. Inkassokosten sind dann nicht erstattungsfähig, wenn der Gläubiger geschäftserfahren ist und die Sache aus der Sicht zum Zeitpunkt der Einschaltung des Dritten zu Inkassozwecken keine besonderen Schwierigkeiten aufwies. Eine Erstattungspflicht für eigene Aufwendungen des Gläubigers besteht nur insofern, als ein wirtschaftlich denkender Mensch bei der Betrachtung ex ante (im Zeitpunkt der Einschaltung des Inkassobüros) diese für notwendig halten durfte. Das Überwachen von Zahlungspflichten und die Übersendung von Mahnungen sind einfachste kaufmännische Tätigkeiten, die zum eigenen Pflichtenkreis der Klägerin gehören. Ein beachtenswertes Interesse, diese Tätigkeiten auf eine andere Rechtsperson zu verlagern und so im Ergebnis eine Erstattung der Aufwendungen zu erlangen, bestehen nicht."




lg

-- Editiert am 06.03.2009 12:35

1x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Sabbele1984
Status:
Lehrling
(1001 Beiträge, 224x hilfreich)

Ok ich werde den Herrn nochmal ansprechen. Entweder hab ich ihn falsch verstanden oder er war auf dem Holzweg. Danke @Ali und bevor jetzt dummes Gerede kommt, das Gespräch fand beim BDIU statt.

1x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
guest123-2223
Status:
Student
(2421 Beiträge, 1220x hilfreich)

--- editiert vom Admin

1x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

@sabbele arbeitet bei einem großen IB
Und ich habe 2 Jahre bei acoreus gedrückt
Das es auch Gerichtsurteile gibt die Inkassogebühren teilweise als erstattungsfähig sehen zweifele selbst ich nicht an
Du vergisst aber das hier die HF plus Mahngebühr bereits an den GL beglichen ist

lg

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