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Inkasso Gebühren,obwohl ich zahle?

12. November 2008 Thema abonnieren
 Von 
Thilden
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)
Inkasso Gebühren,obwohl ich zahle?

Hallöchen ersteinmal,

Eine RG konnt ich nicht im ganzen begleichen und zahle in Raten. Da dies nun kein Ende nimmt, habe ich eine Zahlungsaufstellung angefordert, die mir nun vorliegt und stelle fest, das sich dort, folgende relativ hohe Gebühren befinden,
für:
1. Inkasso
2. Gerichtskosten. Mahnbescheid
3. MB-Geb (?)
4. Nebenforderung
5. Auskunft
6. montl. Zinsen zwischen € 2,00 und € 4,00 auf Hauptforderung: € 120,00

Hat das so seine Richtigkeit?

Richtig ist, das ich es auf eine Mahnung habe ankommen lassen, daraufhin habe ich mich aber mit denen in Verbindung gesetzt und eine Ratenzahlung angeboten. Die Ratenzahlung wurde erst nach dem zweiten Angebot durch mich, von der Gegenseite akzeptiert. In dieser Verhandlungsphase erhielt ich einen Gerichtlichen Mahnbescheid, dem ich auf Grund der vereinbarten Zahlungen, widersprochen habe. Ein Inkasso Unternehmen hat mich diesbezüglich nicht angemahnt.

Muß die Anwaltskanzlei mir die Gebühren (unbenannten, siehe Punkt:3 - 4 - 5) erläutern? Ich weiß nämlich nicht, wofür die sind.

So hohe Zinsen, auf den 'kleinen' Betrag?

Vielen Dank :-)
LG
Thilden

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
sad
Status:
Praktikant
(680 Beiträge, 234x hilfreich)

Würde die Gebühren vom Mahnbescheid nicht tragen, wenn dieser nachweislich in der Zeit gestellt wurde, da ihr schon verhandelt habt.
Ebenso halte ich Inkasso und die anderen Gebühren für reine Geldmacherei.
Welche Nebengebühren denn noch?
Es reicht, wenn du die vereinbarte Summe nach dem 2. angenommenen Angebot bezahlst, wenn du diese Summe gezahlt hast, bist du fertig und die Anwaltskanzlei kann begründen, warum sie denn meint noch mehr Geld zu bekommen.

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#2
 Von 
bummelbiene99
Status:
Praktikant
(593 Beiträge, 188x hilfreich)

Hast du eine Ratenbestätigung vorliegen. Von welcher Gesamtsumme (inkl. MB-Kosten oder ohne) wird in dieser Ratenbestätigung gesprochen?

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Thilden
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke, für die schnelle Reaktion!

Ich habe der Kanzlei, schriftlich einen Ratenvorschlag gemacht und dies Begründet. Daraufhin erfolgte ein Anruf aus der Kanzlei, weil diese, mit der Höhe der Rate nicht einverstanden waren, Sie wollten mehr, aber leider war ich dazu nicht in der Lage. Daraufhin kam lediglich ein Schreiben, indem die Kanzlei mir einer Ratenzahlung entsprachen und die erste Zahlung erwarten. Seit dem zahle ich und schon mehr als gefordert. Jetzt Mahnen Sie mir all diese Gebühren noch an.

Mir ist das sehr suspekt.

Lg Thilden

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
bummelbiene99
Status:
Praktikant
(593 Beiträge, 188x hilfreich)

>>Daraufhin kam lediglich ein Schreiben, indem die Kanzlei mir einer Ratenzahlung entsprachen und die erste Zahlung erwarten.>>

War bei diesem Schreiben eine Forderungsaufstellung beigefügt oder ist von einer Gesamtforderung in Höhe von ?? die Rede?








0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Thilden
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Eine Forderungsaufstellung bekam ich nicht. Die Rede war von einer Gesamtforderung in Höhe von € 120,00 nebst 11% Zinsen (Tageszins: € 0,04)
€ 170,00 habe ich bisher bezahlt und die Fordern von mir noch: € 169,58 an Nebenkosten (sonstige, siehe meine Anfrage)
Das war alles.

LG Thilden

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
nanet
Status:
Schüler
(334 Beiträge, 89x hilfreich)

Die Ratenzahlung wurde erst nach dem zweiten Angebot durch mich, von der Gegenseite akzeptiert. In dieser Verhandlungsphase erhielt ich einen Gerichtlichen Mahnbescheid,
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Das mit der Zusage hast Du schriftlich ?
Habe ich das richtig verstanden :
Nachdem der MB von der Gegenseite beantragt wurde - wurde Dem Ratenangebot entsprochen ?
Wieviel Tage liegen zwischen MB Antrag und der Ratenzahlungzusage ?

lg

-

-- Editiert von nanet am 12.11.2008 20:12

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Thilden
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

ja, das habe ich schriftlich und wieviele Tage dazwischen liegen, weiß ich nicht, ich habe den Antrag nicht gestellt. Fact ist, dass ich dem Mahnbescheid widersprochen habe, weil ich nicht unwillig bin, sondern in Verhandlung, mit dem Gläubiger stand. Dass ich mich da richtig verhalten habe, dass weiß ich schon.
Nur was ist mit diesen ganzen Gebühren, die auf einmal da sind, mir aber nicht erklärt und angekündigt wurden?

LG Thilden

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