Inkasso - Steht jetzt Aussage gegen Aussage?

2. März 2008 Thema abonnieren
 Von 
schlunze
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 1x hilfreich)
Inkasso - Steht jetzt Aussage gegen Aussage?

Guten Abend,

muß doch mal wieder um euern Rat fragen. Mein Sohn - 19 Jahre in meinem Haushalt wohnend, Schüler - hatte 2007 eine sogenannte "Pleasurecard" bestellt. Sie ermöglicht verbilligten Eintritt in Discos, Mc Doof usw. Kostenpunkt 25 Euro / Jahr.
Es war auch alles ok, die Mitgliedschaft endet nach 1 Jahr automatisch.
Dann rief eine nette Dame an ob er für 2008 wieder eine möchte. Er sagte zu. Es kam aber keine Karte an.
Dann die 1 Mahnung wegen der ausstehenden 25 Euro.
Mein Sohn rief dort an und erklärte die Sachlage das keine Karte
angekommen wäre. Kein Problem, dann würde diese Karte gesperrt werden und er bekäme eine neue.
Es kam zwar keine neue Karte, dafür eine zweite Mahnung. Wieder ein Telefonat und wieder kein Problem. Es hätte sich einfach nur die Sperrung / 2 Mahnung überschnitten.
Er sagte bei diesem Telefonat auch das er die Karte nun nicht mehr möchte.
Nun kam Post vom Inkasso. Und jetzt hat er auch mal den Daddy um Rat gefragt.
Er hat nie etwas unterschrieben bzw. per mail bestellt. Wohl aber am Telefon.
Er hat leider keinen Schriftverkehr geführt sondern immer nur telefoniert. Wann genau er mit wem gesprochen hat weiss er natürlich auch nicht mehr.
Wenn ich jetzt die anderen Beiträge richtig verstanden habe könnte man durch Zahlung der 25 Euro (+Mahngebühren) das Inkassobüro aussen vor lassen.
Aber er hat ja diese Karte nicht bekommen. Von daher sieht er es natürlich nicht ein überhaupt etwas zu bezahlen.
Steht jetzt Aussage gegen Aussage?

Grüße

Martin




4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Was weiss ich?
Status:
Student
(2270 Beiträge, 808x hilfreich)

Ich würde gar nichts zahlen. Dass diese nette Firma einen Vertrag mit dem Sohn abgeschlossen hat (am Telefon), dass müsste diese bei einer evtl. Klage erst mal beweisen. Einfach aussitzen würde ich die Angelegenheit. Sollte aber ein Mahnbescheid eintrudeln unbedingt sofort Widerspruch einlegen!

Und dem Sohn unbedingt einbleuen, dass es immer sinnvoller ist Verträge grundsätzlich schriftlich abzuschliessen. Nichts ist so wichtig, als das man es am Telefon machen müsste.


-----------------
"Scientia potentia est."

-- Editiert von was weiß ich? am 02.03.2008 22:11:18

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#2
 Von 
schlunze
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 1x hilfreich)


Ich habe davon gehört das solche Telefonate mit Bestellungen gerne von den Firmen aufgezeichnet werden. Dann hätte die Firma zumindest einen Beweis der Bestellung.
Aber die wird ja auch nicht abgestritten sondern der Erhalt.
Mein Sohn hat nun dem Inkasso den Sachverhalt gemailt.
Sollte man dem Inkasso noch so einen netten Brief schreiben wie er öfters von "thehellion" vorgeschlagen wurde?
oder erstmal abwarten?

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#3
 Von 
anephan
Status:
Lehrling
(1270 Beiträge, 421x hilfreich)

Das ist so eine Sache mit den "netten" Briefen ...
Sehen Sie es mal aus deren Sicht:
Das Inkasso Unternehmen ist nur Mittler zwischen Gläubiger und Schuldner. Der Erste versichert glaubhaft einen gültigen Vertrag zu haben. Der Andere krätzt mit abgeschriebenen Briefen herum (die den Inkassounternehmen natürlich auch bekannt sind - oder glauben Sie, Sie wären alleine hier ? :neck: )
Da würden Sie doch vermutlich auch erst mal sauer reagieren!?
Richtig ist es die Situation zu erklären - dass bis heute keine Karte eingegangen ist und einen Beleg über die Kartenübermittlung einzufordern. Der sollte dem Kartenbetreiber ja vorliegen. Hat der keine nachvollziehbare Unterlagen, dann besteht auch kein Schuldverhältnis.

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#4
 Von 
schlunze
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 1x hilfreich)

stimmt, aus der Sicht des Inkassos hab ich es noch nicht gesehen.
Andererseits schreiben die ja auch immer die gleichen Briefe.
Erklärt haben wir uns ja nun schriftlich, jetzt warten wir ab.

schönen Abend noch

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