Inkasso trotz Reklamation und Rücksendung

10. Oktober 2023 Thema abonnieren
 Von 
go646544-83
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
Inkasso trotz Reklamation und Rücksendung

Hallo liebe Forumleser,
ich hoffe ihr könnt mir helfen. Habe über einen Online Fotoshop sehr viele Fotoabzüge im Wert von ca. 45€ gekauft. Diese kamen in miserabler Qualität bei mir an. Daraufhin hab ich die Fotos reklamiert aber der Versender, wollte den Betrag nicht erstatten. Ich hätte die Online Fotooptimierung nicht genutzt und daher wären sie so gedruckt worden wie hochgeladen. Auf jeden Fall hab ich die Fotos auf meine Kosten zurück gesandt und die Rechnung nicht bezahlt. Nun kommt Post vom Inkasso über 90€. Ist das rechtens?
Viele Grüße und danke schon mal für eure Mühe!

Post vom Inkassobüro?

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12 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118526 Beiträge, 39584x hilfreich)

Zitat (von go646544-83):
Ist das rechtens?

Durchaus ja.



Zitat (von go646544-83):
Nun kommt Post vom Inkasso über 90€.

Und die setzen sich wie konkret zusammen?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
cirius32832
Status:
Senior-Partner
(6885 Beiträge, 1457x hilfreich)

Zitat (von go646544-83):
Auf jeden Fall hab ich die Fotos auf meine Kosten zurück gesandt und die Rechnung nicht bezahlt.


Und du erwartest, dass der Versender nun seine Meinung ändert?

Zitat:
Daraufhin hab ich die Fotos reklamiert aber der Versender, wollte den Betrag nicht erstatten. I

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#3
 Von 
go646544-83
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Und die setzen sich wie konkret zusammen?


Danke für die Rückmeldungen!
Sie setzen sich wie folgt zusammen:

Hauptforderung 42€
vorger. Mahnkosten 10€
Zinsen 3€
Vergütung 30€
Auslagen 6€

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#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118526 Beiträge, 39584x hilfreich)

Zitat (von go646544-83):
vorger. Mahnkosten 10€

Sofern die Mahnung auf golddurchwirktem, handgeschöpften Büttenpapier geschrieben und per berittenem Boten geliefert und durch eine Herold verlesen wurde, wären 10 EUR wohl in Ordnung.
Ansonsten dürfte eine schriftlichen Mahnung bei 1 EUR - 1,5 EUR liegen. per Mail eher bei 0 EUR.



Zitat (von go646544-83):
Zinsen 3€

Sehr sportlich - und wohl kaum realitätsnah.



Zitat (von go646544-83):
Vergütung 30€
Auslagen 6€

Das erste Schreiben des Inkassos darf in der Regel nicht mehr als 22,50 EUR kosten.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#5
 Von 
go646544-83
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für Ihre Meinung!
Also auf Mahnbescheid warten?
Haben die denn Chance damit gerichtlich vorzugehen?

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#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118526 Beiträge, 39584x hilfreich)

Zitat (von go646544-83):
Also auf Mahnbescheid warten?

Wenn man sinnlos Geld verbrennen will ...



Zitat (von go646544-83):
Haben die denn Chance damit gerichtlich vorzugehen?

Sogar sehr gute.


Signatur:

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Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#7
 Von 
go646544-83
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Aber wenn die Kosten überhöht sind, dann müsste es sich doch damit vorm Gericht erledigt haben, nicht?

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#8
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118526 Beiträge, 39584x hilfreich)

Zitat (von go646544-83):
Aber wenn die Kosten überhöht sind, dann müsste es sich doch damit vorm Gericht erledigt haben, nicht?

Wie kommt man denn auf so eine absurde Theorie?


Signatur:

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Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#9
 Von 
go646544-83
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

OK das war mein Gedanke dazu. Kann man die Kosten des Inkassounternehmens nach unten schrauben? Wohl nur mit Anwaltshilfe oder?

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#10
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118526 Beiträge, 39584x hilfreich)

Zitat (von go646544-83):
Kann man die Kosten des Inkassounternehmens nach unten schrauben?

Ja, siehe oben.



Zitat (von go646544-83):
Wohl nur mit Anwaltshilfe oder?

Das kann auch der Normalbürger - zumal der Anwalt mehr kosten würde als die Ersparnis.


Signatur:

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Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#11
 Von 
go646544-83
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Also einfach kürzen und per Mail erklären, warum man weniger bezahlt?
Kann ich dann auf die Zusendung der Fotos bestehen, wenn ich diese bezahlt habe?

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118526 Beiträge, 39584x hilfreich)

Zitat (von go646544-83):
Also einfach kürzen und per Mail erklären, warum man weniger bezahlt?

Ja, wobei ich statt Mail ein Einschreiben empfehle.



Zitat (von go646544-83):
Kann ich dann auf die Zusendung der Fotos bestehen, wenn ich diese bezahlt habe?

Ja, kann er, denn bestehen kann man ja auf fast alles.

Probleme gibt es meist erst beim „bekommen" bzw. „durchsetzen", denn da spielen eine Vielzahl von Faktoren (kann er, will er, darf er, ist er vertraglich verpflichtet, sind diese vertraglichen Verpflichtungen gültig, …) mit.

Falls dann - so wie hier - keine Rechtsgrundlage erkennbar ist, tendieren die Erfolgsaussichten gegen 0.

Es könnte sein, dass das Unternehmen bereit ist, gegen Kostenerstattung die Bilder zuzusenden, das ist aber reine Kulanz.
Falls nicht, bleibt nur Abholung nach Terminvereinbarung.

Wobei es sein kann, dass man im Rahmen der Kommunikation das Eigentum an den Bildern aufgegeben hat. Dann hat man gar keinen Anspruch mehr auf die Bilder.


Signatur:

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Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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