Inkasso trotz unautorisierter Zahlungsverkehre

4. Mai 2024 Thema abonnieren
 Von 
dimell1212
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 15x hilfreich)
Inkasso trotz unautorisierter Zahlungsverkehre

Hallo Zusammen, meine Konten wurden vor kurzem durch eine betrugsmasche leergeräumt. Unter anderem wurde über das mobile zahlen 2 Waren, je 150 Euro, gekauft. Die beträge wurde dann von meiner Bank zurückgeholt. Der Betrug (mehrere 10.000) wurde von mir polizeilich angezeigt. Jetzt bekam ich aber von einer inkassofirma ein Schreiben, dass ich 350 Euro zu bezahlen hätte, da 2x150 Euro zurückgebucht würden. Ich habe aber die Zahlung nicht autorisiert und habe natürlich auch keine Ware bekommen. Was kann ich machen. Ich bin eh schon verzweifelt, weil die Bank sich weigert, mir den Verlust zu bezahlen und jetzt auch noch das. Die bankmitarbeiter meinten das man die beiden Beträge zurückziehen lassen könnte, dass ich aber Gefahr laufe auf noch größeren Kosten sitzen bleibe, haben sie nicht erwähnt. Kann ich da ev. einfach mit dem polizeilichen Aktenzeichen widersprechen oder hat jemand eine andere Idee wie ich aus der Nummer wider rauskomme?

Ich würde mich sehr über eine schnelle Antwort freuen.

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121934 Beiträge, 40081x hilfreich)

Zitat (von dimell1212):
weil die Bank sich weigert, mir den Verlust zu bezahlen

Spontan wüsste ich auch nicht warum sie das machen sollte.
Ansprechpartner wäre der Betrüger und seine Helfer.



Zitat (von dimell1212):
Ich habe aber die Zahlung nicht autorisiert und habe natürlich auch keine Ware bekommen

Dann sollte man das dem Inkasso entsprechend gerichtfest und unter Beifügung des Aktenzeichens mitteilen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
dimell1212
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 15x hilfreich)

Es nicht ganz ohne mein zutun. Es war halt sehr tricki. Ich wurde nachdem ich mehrfach den Pushtanregistrierungsbrief generiert und den Brief auch bekommen hatte, angerufen. Angeblich weil das System deshalb durcheinander geraten wäre und sie jetzt nicht wüßten, was für einen Brief ich bekommen hätte. Uns bräuchten diesen von mir. Er wußte auch mein Geburtsdatum und meine Kartennnummer. Ich war im Streß und schon vorbelastet und nicht auf der Höhe. Da der mistkerl meine Aktivitäten in der app etc. kannte, hatte ich ihm dann tatsächlich den Brief abfotografiert und an die gesendete Mail gesendet. Leider! Ich hab es einfach nicht kapiert und hab alles geglaubt. Erst als paypalrücklasschriften aufploppten, schwahnte mir, was los ist. Und hab sofort mein onlinebanking gesperrt. Was aber nicht funktionierte bis (diesmal) eine wahre Sparkassenmitarbeiterin das am Telefon am nächsten Morgen machte. Bis dahin war alles weg. Sie haben das mobile zahlen (jetzt weiß ich was das ist) aktiviert, haben das Limit erhöht und haben sich bei Läden Geld auszahlen lassen.
Bis auf 2 Abzüge, womit sie irgendwelche Waren bestellt haben.
Die die Bank für mich wieder zurückgeholt hat. Und jetzt habe ich zu dem Ärger auch noch ein inkassoschreiben.

Was bedeutet gerichtfest? Reicht da nicht ein Widerspruch mit dem Aktenzeichen und sind somit Mitgeschädigte? Muss oder sollte ich das der Polizei mitteilen?

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

P.S.: ich bin nicht Rechtsschutzversichert

-- Editiert von User am 4. Mai 2024 19:59

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#3
 Von 
cirius32832
Status:
Schlichter
(7558 Beiträge, 1571x hilfreich)

Zitat (von dimell1212):
Muss oder sollte ich das der Polizei mitteilen?


Machst Du Witze? Ohne die Betrugsmeldung bei der Polizei sieht das ganz übel aus für Dich

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#4
 Von 
dimell1212
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 15x hilfreich)

Zitat (von cirius32832):
Machst Du Witze? Ohne die Betrugsmeldung bei der Polizei sieht das ganz übel aus für Dich


Nein, so meinte ich das nicht. Angezeigt ist der Betrug. Nur das inkassoschreiben, was mache ich jetzt damit? Bringt es was das der Polizei zu melden und der Bank? Und was schreibe ich den Inkassoleuten genau?

-- Editiert von User am 5. Mai 2024 11:10

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#5
 Von 
cirius32832
Status:
Schlichter
(7558 Beiträge, 1571x hilfreich)

Zitat (von dimell1212):
Bringt es was das der Polizei zu melden und der Bank? Und was schreibe ich den Inkassoleuten genau?


Darauf wurd Ihnen hier bereits geantwortet:
Das polizeiliche Aktenzeichen mit Verweis auf die Anzeige teilt man dem Inkassounternehmen mit. Schriftlich. Sie sind Geschädigte(r) in diesem Fall

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

1x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121934 Beiträge, 40081x hilfreich)

Zitat (von dimell1212):
Es nicht ganz ohne mein zutun.

Ich fürchte das man da sogar von elementarem Zutun sprechen muss, somit die Bank ganz raus ist.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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