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Inkassobüros schicken Briefe an Person die nicht hier wohnt wie kann das verhindert werden?

29. August 2022 Thema abonnieren
 Von 
go615319-67
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Inkassobüros schicken Briefe an Person die nicht hier wohnt wie kann das verhindert werden?

kurz zum Problem:
3-4 Inkassobüros schicken an unsere Adresse regelmäßig Briefe und müllen unseren Briefkasten voll.
Die Briefe gehen an eine Person wo der Nachname von uns stimmt aber der Vorname natürlich nicht, die Kombi aus Vor- und Nachname war auch hier NIE gemeldet.

Ich habe schon die Briefe mit Person wohnt hier nicht zurück an Absender gestempelt und in den nächsten Briefkasten der Post geworfen dann war einige Wochen Ruhe aber es hat schon wieder angefangen.

Wegen diesem Sch.... läuft unser Briefkasten über wenn wir länger unterwegs sind.

Was kann man da machen?
Bei der Deutschen Post kommen wir nicht weiter die stellen sich einfach nur dumm.
Kann man den Inkassobüros nicht wirksam verbieten lassen ihren Müll bei uns zu entsorgen?

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23 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(103756 Beiträge, 37563x hilfreich)

Zitat (von go615319-67):
Wegen diesem Sch.... läuft unser Briefkasten über wenn wir länger unterwegs sind.

Was kann man da machen?

Dafür sorgen das während der Abwesenheit der Briefkasten regelmäßig geleert wird.
Dann wäre es sinnvoll den Briefkasten korrekt zu beschriften, also Vorname und Nachname von jedem der dort wohnt statt nur den Familiennamen.



Zitat (von go615319-67):
Ich habe schon die Briefe mit Person wohnt hier nicht zurück an Absender gestempelt

Und was genau erhoffte man sich davon?
Ich würde es mal mit einer sinnigeren Bemerkung wie z.B. "Empfänger unbekannt" versuchen.



Zitat (von go615319-67):
Bei der Deutschen Post kommen wir nicht weiter die stellen sich einfach nur dumm.

Die haben einen Vertrag mit euch, sondern mit dem Absender. Insofern müssen die nichts machen, dürfen die gar nicht.



Zitat (von go615319-67):
Kann man den Inkassobüros nicht wirksam verbieten lassen ihren Müll bei uns zu entsorgen?

Man kann sie vor Gericht verklagen (negative Feststellungsklage) und hoffen zu gewinnen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
-Laie-
Status:
Wissender
(14486 Beiträge, 5501x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
wie z.B. "Empfänger unbekannt"
Ist der Empfänger denn überhaupt unbekannt? Die gewählten Formulierungen des Fragestellers lassen mich vermuten, dass er sehr wohl weiß um wen es hier geht. Auch wenn diese Person nicht dort wohnt.

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#3
 Von 
eh1960
Status:
Master
(4938 Beiträge, 1246x hilfreich)

Zitat (von go615319-67):
3-4 Inkassobüros schicken an unsere Adresse regelmäßig Briefe und müllen unseren Briefkasten voll.
Die Briefe gehen an eine Person wo der Nachname von uns stimmt aber der Vorname natürlich nicht, die Kombi aus Vor- und Nachname war auch hier NIE gemeldet.

Ich habe schon die Briefe mit Person wohnt hier nicht zurück an Absender gestempelt und in den nächsten Briefkasten der Post geworfen dann war einige Wochen Ruhe aber es hat schon wieder angefangen.

Wegen diesem Sch.... läuft unser Briefkasten über wenn wir länger unterwegs sind.

Was kann man da machen?

1. Den Inkassobüros mitteilen, daß der Empfänger nicht unter dieser Adresse wohnt.
2. Mit Fristsetzung (14 Tage) die Inkassobüros mit Bezugnahme auf das BDSG und die DSGVO auffordern, Eure Adresse aus ihren Datenbeständen zu löschen.

Danach können keine Briefe der Inkassobüros mehr an jenen Empfänger bei Euch eingehen. Wenn doch: Beschwerde an den zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten - oder Anwalt einschalten.

Zitat:
Bei der Deutschen Post kommen wir nicht weiter die stellen sich einfach nur dumm.

Die Deutsche Post muss entsprechend ihrer Postbeförderungsbedingungen zustellen. Und sie ist träge. Die ist der falsche Ansprechpartner.

Der richtige Ansprechpartner sind die Inkassobüros.
Zitat:
Kann man den Inkassobüros nicht wirksam verbieten lassen ihren Müll bei uns zu entsorgen?

Ja. Das kann man.

-- Editiert von User am 29. August 2022 11:11

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

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#4
 Von 
eh1960
Status:
Master
(4938 Beiträge, 1246x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Ist der Empfänger denn überhaupt unbekannt? Die gewählten Formulierungen des Fragestellers lassen mich vermuten, dass er sehr wohl weiß um wen es hier geht. Auch wenn diese Person nicht dort wohnt.


"eine Person wo der Nachname von uns stimmt aber der Vorname natürlich nicht, die Kombi aus Vor- und Nachname war auch hier NIE gemeldet."

Sagt doch alles.

Nachname stimmt, Vorname nicht, und eine Person mit diesem Vor- und Nachnamen war dort nie gemeldet, hat dort also wohl auch nie gewohnt.

Wobei das unerheblich ist, entscheidend ist, daß sie jetzt nicht mehr dort wohnt.

Die Anschrift ist ein Personendatum, das nicht zum Schuldner gehört, sondern zu den tatsächlichen Bewohnern. Daher darf die Anschrift bei den Inkassobüros nicht gespeichert werden.

Wenn alles nichts hilft, kann man auch einstweilige Verfügungen erwirken, die es den Inkassobüros verbietet, Post an den XYZ an die Adresse des TE zu schicken.

Da aber zumindest im EP nichts davon steht, daß der TE schon mal Kontakt zu den Inkassobüros aufgenommen hat, wäre das der erste sinnvolle Schritt.

Die Briefe mit "Empfänger wohnt hier nicht" ungeöffnet zurückzuschicken hilft deshalb nicht, weil Inkassobüros den Trick kennen. Die gehen davon aus, daß der Empfänger sehr wohl dort wohnt, und nur auf einfache Weise "abtauchen" will.

Das ändert nichts an der Unzulässigkeit des Vorgehens der Inkassobüros, aber es erklärt es. Man sollte dabei auch berücksichtigen, daß nicht wenige Inkassobüros unglaublich bräge sein können... Da sitzen selten wirklich qualifizierte Mitarbeiter, da sitzen meist schlecht bezahlte Leute, die alle Vorgänge nach Schema F abarbeiten.

Und dann kommt es zu solchen Ärgernissen, wenn ein säumiger Schuldner eine falsche Adresse angegeben hat.

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(103756 Beiträge, 37563x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Ist der Empfänger denn überhaupt unbekannt?

Eventuell nicht.

Aber das ist irrelevant, denn er ist an / in diesem Briefkasten unbekannt.

Da wird das Inkasso dann mal selber was machen müssen, hin und wieder müssen die auch tatsächlich mal etwas mehr als nur Lobbyarbeit leisten für die absurd hohen Gebühren ...



Zitat (von eh1960):
2. Mit Fristsetzung (14 Tage) die Inkassobüros mit Bezugnahme auf das BDSG und die DSGVO auffordern, Eure Adresse aus ihren Datenbeständen zu löschen.

Dummerweis ist aber deren Adresse dort gar nicht gespeichert, sondern - wie man lesen kann - die des Schuldners.



Zitat (von eh1960):
Danach können keine Briefe der Inkassobüros mehr an jenen Empfänger bei Euch eingehen.

Und wenn sie nicht gestorben sind ...



Zitat (von eh1960):
Die Deutsche Post muss entsprechend ihrer Postbeförderungsbedingungen zustellen.

Richtig.
Und da hilft dann am effektivsten, wenn man die Postempfangseinrichtung entsprechend korrekt beschriftet.
Dann kann man sich den Postboten mal schnappen und ihn fragen ob er Analphabet ist oder einfach nur aus Prinzip seinen Job so schlampig macht.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#6
 Von 
AnonymerNutzerBi
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von go615319-67):
Die Briefe gehen an eine Person wo der Nachname von uns stimmt aber der Vorname natürlich nicht, die Kombi aus Vor- und Nachname war auch hier NIE gemeldet.


Bit
Zitat (von go615319-67):
Die Briefe gehen an eine Person wo der Nachname von uns stimmt aber der Vorname natürlich nicht, die Kombi aus Vor- und Nachname war auch hier NIE gemeldet.


Sind an Ihre Adresse Pakete oder Waren geschickt worden?
ES gibt eine Szene die nennt Name und Adresse mit Straße bestellt dorthin mit falschen Daten und kassiert die Pakete vor der HAustür ab (sogenanntes droppen).
Bitte stellen Sie unebdingt Strafanzeige gegen unbekannt!
Alle Passwörter ändern in so weit möglich!
Bei Fragen PM an mich.

Gruß

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
go615319-67
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Dafür sorgen das während der Abwesenheit der Briefkasten regelmäßig geleert wird.

Was ich/wir mit dem Briefkasten machen ist unser Ding!
Es gibt niemanden der Briefe schickt warum auch Landesamt schickt die Gehaltsmitteilungen Online das reicht genauso wie alle andere anderen auch!
Der echte Brief an uns 2022 war der Steuerbescheid, würde der Müll nicht abgeladen werden dann könnte ich den Briefkasten alle 10 Jahre leeren und es wäre genug Platz!

Zitat (von AnonymerNutzerBi):
Sind an Ihre Adresse Pakete oder Waren geschickt worden?


Nein sind keine.
Beim ersten mal hatte ich aus versehen einen Inkassobrief geöffnet dort war es eine Forderung von 2005 oder so also sehr alt.

Aber gut dann werde ich den Müll in einen Antwort Umschlag mit deren Adresse schicken und denen Mitteilen dass die Person hier nicht wohnt und wir zu rechtlichen Schritten greifen werden wenn das mit dem Briefe nicht aufhört.


-- Editiert von User am 29. August 2022 21:53

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#8
 Von 
-Laie-
Status:
Wissender
(14486 Beiträge, 5501x hilfreich)

Zitat (von go615319-67):
Was ich/wir mit dem Briefkasten machen ist unser Ding!
Selbstverständlich ist das euer Ding.............. mit den entsprechenden Folgen werdet ihr, bei dieser Einstellung, aber leben müssen. Sendungen gelten nämlich als in eurem Wirkbereich angekommen wenn sie in eurem Briefkasten liegen.

Zitat (von go615319-67):
Nein sind keine.
Das hast du falsch verstanden. Er meint, dass ein Betrüger evtl. an eure Adresse Waren bestellt hat und diese Pakete abgefangen hat bevor ihr das überhaupt mitbekommen habt.

Zitat (von go615319-67):
und wir zu rechtlichen Schritten greifen werden wenn das mit dem Briefe nicht aufhört.
Mir würden jetzt keine erfolgversprechenden rechtlichen Mittel einfallen wollen. Wie HvS das bereits geschrieben hat, es sind nicht deine Daten die bei den Inkassos hinterlegt sind und somit hast du auch keine Möglichkeit diese Daten löschen zu lassen. Auch ein Kontaktverbot greift nicht, denn das Inkasso kontaktiert dich bisher ja gar nicht.
Sorry, du wirst mit dem Müll leben müssen. Jemand hat sich deine Adresse als Sündenbockadresse ausgesucht.
Du müsstest gegen diese Person vorgehen. Da du diese Person nicht kennst gestaltet sich das halt doch sehr schwierig.

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#9
 Von 
go615319-67
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Selbstverständlich ist das euer Ding.............. mit den entsprechenden Folgen werdet ihr, bei dieser Einstellung, aber leben müssen. Sendungen gelten nämlich als in eurem Wirkbereich angekommen wenn sie in eurem Briefkasten liegen.


Na dann gib mir doch deine Adresse dann kippe ich da auch unseren Müll rein mal sehen wie lange du da auch so denkst.

Zitat (von -Laie-):
Das hast du falsch verstanden. Er meint, dass ein Betrüger evtl. an eure Adresse Waren bestellt hat und diese Pakete abgefangen hat bevor ihr das überhaupt mitbekommen habt.


Das ist mir klar.
Darum hatte ich ja geschrieben die Forderungen sind wohl schon sehr alt bevor wir hier eingezogen sind.

Zitat (von -Laie-):
Auch ein Kontaktverbot greift nicht, denn das Inkasso kontaktiert dich bisher ja gar nicht.

Dann verteile ich die Briefe in zukunft nachts auf der Straße fertig.
Dann kann jemand anders den Müll einsammeln.

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
-Laie-
Status:
Wissender
(14486 Beiträge, 5501x hilfreich)

Du kannst es drehen und wenden wie du möchtest. Korrekt adressierte Briefe müssen zugestellt werden. Beschwer dich bei demjenigen der deine Adresse missbraucht bzw. bei demjenigen der diese Briefe bekommen soll.

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0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
-Laie-
Status:
Wissender
(14486 Beiträge, 5501x hilfreich)

Du kannst es drehen und wenden wie du möchtest. Korrekt adressierte Briefe müssen zugestellt werden. Beschwer dich bei demjenigen der deine Adresse missbraucht bzw. bei demjenigen der diese Briefe bekommen soll.

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0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Pascalll2
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von go615319-67):
Na dann gib mir doch deine Adresse dann kippe ich da auch unseren Müll rein mal sehen wie lange du da auch so denkst.

Komische Einstellung, wenn man hier im Forum Hilfe sucht.


Zitat (von go615319-67):
Dann verteile ich die Briefe in zukunft nachts auf der Straße fertig.
Dann kann jemand anders den Müll einsammeln.

Ist verboten.

Der einfachste Weg ist es, mit dem IB Kontakt aufzubauen & das ganz normal zu erklären.
Solltest du dich benehmen wie hier im Forum würde ich dir im Callcenter auch nicht helfen wollen.

1x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(103756 Beiträge, 37563x hilfreich)

Zitat (von go615319-67):
Na dann gib mir doch deine Adresse dann kippe ich da auch unseren Müll rein

Laut eigener Aussage hat man doch gar keinen ...
Zitat (von go615319-67):
würde der Müll nicht abgeladen werden dann könnte ich den Briefkasten alle 10 Jahre leeren und es wäre genug Platz!




Zitat (von Pascalll2):
mit dem IB Kontakt aufzubauen & das ganz normal zu erklären.

Da gibt es wohl einige cerebrale Dissonanzen ...



Zitat (von go615319-67):
Dann verteile ich die Briefe in zukunft nachts auf der Straße fertig.

Das ist natürlich ein Akt besonderer Intelligenz ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
go615319-67
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Pascalll2):
Ist verboten.


Mir egal!
Ein Kumpel hat gestern den Mist von einer Brücke auf nen großen Platz gefauert sollen die den Müll aufräumen!
Die können mir gar nix ich war ja nicht einmal im gleichen Land mal gucken wann denen das aufräumen zu blöd wird und sich was tut!

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
spatenklopper
Status:
Unparteiischer
(9546 Beiträge, 3956x hilfreich)

Zitat (von go615319-67):
mal gucken wann denen das aufräumen zu blöd wird und sich was tut!


Ist immer toll, wenn Müllsünder direkt ihre Adresse hinterlassen.
So ist der Bußgeldbescheid und die Rechnung des Entsorgers ganz leicht zuzustellen.
Man sollte also schon mal vorsorglich, öfters als alle 10 Jahre, in den Briefkasten sehen.

Zitat (von go615319-67):
Was kann man da machen?


Das Inkasso nachweißlich darüber informieren, dass die angeschriebe Person weder bei euch wohnhaft, noch bekannt ist.
Hat man diesen Schritt getan, dann kann man eventuell über weitere Schritte nachdenken, falls das Inkasso weiterhin Briefe an diese Person zu euch schicken sollte.

-- Editiert von User am 31. August 2022 15:25

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(103756 Beiträge, 37563x hilfreich)

Zitat (von spatenklopper):
Das Inkasso nachweißlich darüber informieren, dass die angeschriebe Person weder bei euch wohnhaft, noch bekannt ist.

Dafür dürfte es dem kleinen Troll an der erforderlichen cerebralen Kapazität fehlen ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
Kalanndok
Status:
Lehrling
(1269 Beiträge, 199x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Korrekt adressierte Briefe müssen zugestellt werden.


Die Briefe sind werden aber in einen Briefkasten geworfen, wo nur der Nachname, aber nicht der Vorname stimmt.
Da könnte man evtl. wenn das Inkassobüro überhaupt nicht kompromissbereit ist, den einwerfenden Dienstleister auf Unterlassung in Anspruch nehmen.

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
go615319-67
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von spatenklopper):
Ist immer toll, wenn Müllsünder direkt ihre Adresse hinterlassen.
So ist der Bußgeldbescheid und die Rechnung des Entsorgers ganz leicht zuzustellen.


Ha ha du bist witzig!
Grad eben stand ein Päärchen von der Stadt oder Ordnungsamt vor Tür!
Die haben Briefe gefunden aber unter der Adresse ist die Person nicht gemeldet ob ich den kenne hab ich gesagt nö nur der Nachname ist ja gleich aber solche Briefe hab ich natürlich nicht gesehen.
Als ich denen erklärt hab das ich eh im Ausland war und erst vorgestern wieder kam und denen meine Stempel im Pass gezeigt hab sind die etwas bedröppelt wieder abgezogen.

Ich werd das genauso wieder sammeln und in die Pampa feuern lassen bis es der Stadt zu blöd wird und die was machen!

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
eh1960
Status:
Master
(4938 Beiträge, 1246x hilfreich)

Zitat (von go615319-67):
Zitat (von Harry van Sell):
Dafür sorgen das während der Abwesenheit der Briefkasten regelmäßig geleert wird.

Was ich/wir mit dem Briefkasten machen ist unser Ding!

Vollkommen richtig.

Man kann die falsch zugestellten Briefe auch kommentarlos entsorgen. Oder in den nächsten Postkasten werfen, mit oder ohne Hinweis "Empfänger unbekannt".

Sollte das Inkassobüro die Sache ernsthaft verfolgen, steht irgendwann ein Gerichtsvollzieher vor der Tür, der dann feststellt, daß der Schulder dort nicht wohnt, und dies dem Inkassobüro kostenpflichtig mitteilt. (Der Gerichtsvollzieher wird nämlich erstmal vom Inkassobüro bezahlt.)

Manche lernen es dann eben auf die teure Tour.

Allerdings sind manche Inkassobüros erstaunlich träge und merkbefreit, insofern ist der Hinweis an das Inkassobüro "Einen XY gibt es unter dieser Adresse nicht, unterlassen Sie die Zusendung Ihrer Schreiben an uns!" der erste sinnvolle Schritt.

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
eh1960
Status:
Master
(4938 Beiträge, 1246x hilfreich)

Zitat (von spatenklopper):
Ist immer toll, wenn Müllsünder direkt ihre Adresse hinterlassen.


Tut er ja nicht, auf den Briefen steht ja die falsche Adresse... ;-)
Zitat:
So ist der Bußgeldbescheid und die Rechnung des Entsorgers ganz leicht zuzustellen.

Keineswegs.

Wenn auf dem Brief "Hans Müller, XYZ Straße 1..." steht, kann man nicht "Klaus Müller, XYZ Straße 1..." dafür einen Bußgeldbescheid schicken.

Die Behörde kann höchstens einen Bußgeldbescheid an "Hans Müller, XYZ Straße 1..." schicken. Den schickt man dann entweder mit dem Vermerk "Empfänger unter dieser Adresse unbekannt!" zurück, oder man macht gar nichts.

Was soll die Behörde denn dann machen? Die Stadtkasse kann irgendwann einen Vollstreckungsbeamten zur XYZ Straße 1 schicken. Der dann feststellt, daß es einen Hans Müller dort nicht gibt...

Was das Ordnungsamt mittels eines Anrufs beim Einwohnermeldeamt sofort bestätigt bekommt.

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
eh1960
Status:
Master
(4938 Beiträge, 1246x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Du kannst es drehen und wenden wie du möchtest. Korrekt adressierte Briefe müssen zugestellt werden.

Die Briefe sind aber eben nicht korrekt adressiert...

Das ist doch das ganze Problem des TE.

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
spatenklopper
Status:
Unparteiischer
(9546 Beiträge, 3956x hilfreich)

Zitat (von eh1960):
Tut er ja nicht, auf den Briefen steht ja die falsche Adresse... ;-)


Es gibt einen feinen, aber bedeutenden Unterschied, zwischen einer falschen Adresse und einem falschen Vornamen. ;-)

Zitat (von go615319-67):
Ich werd das genauso wieder sammeln und in die Pampa feuern lassen bis es der Stadt zu blöd wird und die was machen!


Ich weiß nicht, für wie beschränkt du die Mitarbeiter vom Ordnungsamt hältst, aber du wirst dann wohl noch früh genug erfahren was die machen können.
Wird wohl nur nicht das sein, was du dir erhoffst.
Wollte dir diesbezüglich einen kleinen Tipp geben, aber ich denke ich lass es zum Wohle der Allgemeinheit.

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
Moderator9
Status:
Praktikant
(588 Beiträge, 436x hilfreich)

Ich mache dann mal zu - das ist ja hier kein Blog über Müllentsorgung...

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