Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
13.493 Ratgeber, 2.347.261 Forenbeiträge, 254.709 Rechtsberatungen
621.494
Registrierte
Nutzer

Inkassogebühren - Muss ich zahlen?

6. September 2010 Thema abonnieren
 Von 
Leandro2
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 1x hilfreich)
Inkassogebühren - Muss ich zahlen?

Folgende Situation:

Ich wurde ohne eine gültige Fahrkarte von der Deutschen Bahn kontrolliert. Ich wollte mir kein Geld sparen, da es die Firma zahlt, sondern war es zeitlich nicht möglich mir ein Ticket zukaufen.

Die Strafe von 40€ wollte ich bezahlen und bin sofort am nächsten Tag zum Hauptbahnhof gefahren und mich gut 45 Min. angestellt bis ich am Schalter bedient wurde.
Die Dame sagte mir das sie ohne den Beleg (vom Kontrolleur) das Verfahren nicht abwickeln kann, ich soll auf die Mahnung warten und dann reagieren (Kontonummer für Überweisung enthalten).

Die erwähnte Mahnung kam, aus unbekannten Gründen, nie bei mir an, sondern ein schreiben eines Inkassounternehmens.
Das besagte Inkassounternehmen fordert nun 92€ von mir ein.

Auf eine telefonische Rückfrage meinerseits reagierte das Unternehmen sehr aggressiv und behaarte auf den Forderungen.
Des Weiteren wurde mir gedroht, das ich wenn ich nicht bis zum genannten Stichtag bezahle, eine Anwaltskanzlei einzuschalten und diese Kosten auf meine Rechnung zustellen.

Muss ich dem Inkassounternehmen die 92€ überweisen?


Post vom Inkassobüro?

Post vom Inkassobüro?

Ein erfahrener Anwalt im Inkassorecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Inkassorecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
anephan
Status:
Lehrling
(1270 Beiträge, 415x hilfreich)

Sie überweisen nicht dem IKU 92 Euro!?
Das ist so irreführend, denn 40 Euro sind bereits für die Bahn!? :)
Im Übrigen haben Sie da einen Fehler gemacht.
Der Kontrolleur hat Ihnen einen Beleg erstellt, den Sie natürlich hätten mitbringen müssen (steht sogar drauf).
Danach haben Sie, glaube ich, 5 Werktage Zeit zu bezahlen - was Sie nicht getan haben. Damit waren Sie in jedem Fall in Verzug.
Im Übrigen empfehle ich die Lektüre des folgenden Artikels:
http://www.focus.de/finanzen/banken/kredit/tid-8093/inkasso_aid_142961.html
Vielleicht wird es dann klarer ... :)

-----------------
" Das Forum - wo Böcke gärtnern und Vergleiche hinken dürfen ... :) "

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Anonymer_ist_besser
Status:
Praktikant
(956 Beiträge, 208x hilfreich)

quote:
Auf eine telefonische Rückfrage meinerseits reagierte das Unternehmen sehr aggressiv


Warum rufst du überhaupt da an? Du hast einen Vertrag mit der Bahn und nicht mit dem IKU !

-----------------
"Wüßte ich alles, wäre ich Gott-so muss ich nachschlagen!"

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6388x hilfreich)

Überweis den 40 er schuldbefreiend direkt auf das Konto der DB und weise gegenüber dem Inkasso die Forderung schriftlich mangels Vorlage der Gläubigervollmacht ( BGB § 174 ) zurück .
Damit bist Du aus dem Schneider
Schläft nach 2 oder 3 Bausteinbriefen ein
Am Besten Du postest dann noch mal hier

-----------------
""

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Leandro2
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 1x hilfreich)

Habe den Betrag, da ich einfach soviel um die Ohren habe und mich nicht weiter darum kümmern möchte, dem Inkassounternehmen überwiesen.
Aber nicht den vollen, die Mahnkosten, die von der Deutschen Bahn für einen Mahnbrief anfallen habe ich nicht überwiesen, da ich wie oben erwähnt keinen Brief erhalten habe.
Ob es verschulden der Deutschen Bahn oder der Post war ist mir egal, ich zahle die Mahnkosten nicht.
Mal schauen wie sie darauf reagieren, die Restbetrag von 85€ habe ich überwiesen.
Auch wenn es vermutlich Möglichkeiten gibt um die kosten zu senken, habe ich den "schmerzvollen" Weg des gesamten Betrags (fast) gewählt.
Hatte bis zur Deadline auch keine Zeit mich weiterhin darum zu kümmern und mich noch auf einen "Streit" einzulassen mit eventueller Schufa folge.


-----------------
""

1x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 237.747 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
97.559 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. Zzgl. 2€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen