Inkassokosten zulässig?

2. März 2013 Thema abonnieren
 Von 
larife123
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Inkassokosten zulässig?

Hallo,
ich habe eine Forderung von 8.99 Euro schlichweg verbummelt zu zahlen. Die Forderung wurde erst an eine Gesellschaft zur Abrechnung im Gesundheitswesen abgegeben und dann an ein Inkassounternehmen.
Habe die Hauptforderung dann im Dezember bezahlt nachdem der erste Brief des Inkassounternehmens gekommen ist.
Die Inkassokosten belaufen sich jetzt auf Insg. 92.82 Euro.
Ist das rechtens???


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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16160x hilfreich)

Was sind die einzelnen posten?

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"Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt."

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

quote:
Die Inkassokosten belaufen sich jetzt auf Insg. 92.82 Euro.
Ist das rechtens???


"Rechtens" ja aber nicht mal ansatzweise durchsetzungsfähig :grins:
Die Zusammensetzung der einzelnen Positionen würde mich auch interesieren

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"Empörung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen "

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
xpuff666
Status:
Schüler
(291 Beiträge, 192x hilfreich)

"Rechtens" heißt bei Inkassounternehmen, dass sie für die Forderung keine Strafe oder Sanktion fürchten müssen. Aber noch lange nicht, dass man das als Schuldner auch in der Höhe bezahlen muss, bzw. dass es vor Gericht durchsetzbar wäre.

Sprich: sie dürfen nahezu jede Fantasiegebühr fordern und versuchen es in der Hoffnung, dass "dumme" Schuldner alles zahlen.

Über 80 Euro Inkassogebühr für so einen Kleinstbetrag wäre mehr als das Doppelte entsprechender Anwaltsgebühren - die stellen die Höchstgrenze für die vom Schuldner zu erstattenden Kosten dar, wenn er überhaupt Inkassokosten zahlen muss (oft nicht!).

Ständig steigende Kosten mit weiteren Inkassobriefen muss man grundsätzlich nicht bezahlen.

Was bezahlt werden muss, sind gesetzlicher Verzugszins in Höhe von 5% über Basiszins, sowie Mahnkosten von 2,50 bis höchstens 5€ pro Papier-Brief. Wie viele Mahnungen gab es denn vorher, wie viele davon als Brief?

Ich würde einmal den weiteren Forderungen widersprechen (Einschreiben mit Rückschein), dass sie nicht bei der Schufa eintragen dürfen, dann natürlich ggf. auch dem gerichtlichen Mahnbescheid widersprechen.

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1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

@xpuff666

Was für ein Nick Name :grins:

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"Empörung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen "

1x Hilfreiche Antwort

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