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Inkassounternehmen mahnt ohne Nachweise!?

1.5.2021 Thema abonnieren
 Von 
JoGri
Status:
Frischling
(34 Beiträge, 0x hilfreich)
Inkassounternehmen mahnt ohne Nachweise!?

Ein großer Onlinehändler, ein ganz großer..., mahnt die Zahlung eines Betrages an. Ohne konkret mitzuteilen worum es geht. Man habe bereits per Mail erinnert.

Naach Verwunderung und Recherche stellt der Kunde fest, dass seine letzte Bestellung schon Monate her ist. Auch findet sich nichts in der Bestellhistorie. Und eine Mail hat man auch nie erhalten.

In einem Chat mit dem Händler wurde nach Darstellung des Sachverhaltes mitgeteilt, dass der Vorgang damit erledigt sei. Dazu hat man sich an eine Mailadressse des Händlers gewandt (der um Informationen solche ominösen Vorgänge bittet) und die Infos dorthin geschickt.

Zwei Wochen später schreibt ein Inkassounternehmen und fordert die Zahlung des Betrages in Höhe von ca. 30 Euro auf plus 20 Euro Mahngebühr. Bei einem Anruf dort spricht die Mitarbeiterin von einem Puzzle mit 1000 Teilen(?) und fordert den Kunden auf, bei der Polizei Anzeige zu erstatten und ihr die Vorgangsnummer zuzusenden!?

Im Internet nach dieser Inkasseofirma gegoogelt......bei über 1000 Bewertungen gab es nur 1,2 Sterne und nur Klagen.

Fakt ist, der Kunde hat bei dem Onlinehändler nichts bestellt, es befindet sich auch nichts in der Bestellungshistorie.

Wie solle der Kunde reagieren?

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(87890 Beiträge, 35101x hilfreich)

Zitat (von JoGri):
Wie solle der Kunde reagieren?

1. Niemals mit Inkassos telefonieren.
2. entsprechend Strafanzeige gegen das Inkasso stellen, dann es fordert offensichtlich zu Unrecht wenn das Unternehmen den Vorgang als "erledigt" mitgeteilt hat.
3. Beschwerde ans Aufsichtsgericht
4. Die Bestätigungen aus 2. und 3. kann das Inkasso senden, mit der Mitteilung das man die Forderungen weiterhin bestreitet und man bei weiteren Bettelbriefen ohne weitere Kommunikation negative Festellungsklage einreichen wird.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
JoGri
Status:
Frischling
(34 Beiträge, 0x hilfreich)

Besten Dank!

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#3
 Von 
JoGri
Status:
Frischling
(34 Beiträge, 0x hilfreich)

Paigo ein Einschreiben zugesandt und mitgeteilt, dass man bei Amazon nichts bestellt hat und auch in der Historie nichts vorliegt. Und das Amazon vor einem Monat bestätigt hat (im Chat), dass die Sache erledigt sei.

Gleichzeitig Strafanzeige gegen Paigo erstattet. Mal schaun`wie es weiter geht.....

Interessant das das Schreiben von Paigo nicht per Post kam, sondern der Umschlag ohne Marke in den Briefkasten eingeworfen wurde.

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#4
 Von 
bertram-der-bärtige
Status:
Schüler
(187 Beiträge, 18x hilfreich)

Zitat (von JoGri):
Interessant das das Schreiben von Paigo nicht per Post kam,

Womit denn. Sonst?

Zitat (von JoGri):
sondern der Umschlag ohne Marke in den Briefkasten eingeworfen wurde.

Briefmarken? Nicht mehr nötig. Seit vielen Jahen. Schon nicht mehr.

Signatur:Ich weis das ich nicht alles weis. Manchmal ist es schön nicht alles zu wissen.
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#5
 Von 
JoGri
Status:
Frischling
(34 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von bertram-der-bärtige):
Briefmarken? Nicht mehr nötig. Seit vielen Jahen. Schon nicht mehr.

Ah, danke für den Hinweis....

Wusste gar nicht das man Briefe, blanko ohne jegliche Marke/ Code o.ä. einwerfen kann und diese auch zugestellt werde.

Zitat (von bertram-der-bärtige):
Zitat (von JoGri):
Interessant das das Schreiben von Paigo nicht per Post kam,
Womit denn. Sonst?

Nach meinem (letzten) Kenntnisstand kommt die meiste Briefpost durch die Deutsche Post.

Frage, wo wohnst Du? Bei Dir kann man blanke Briefumschläge einwerfen, die dennoch zugestellt werden.
Und bei Dir kommen die Briefe "irgendwie" (durch eine Fee?) an.

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#6
 Von 
drkabo
Status:
Philosoph
(12482 Beiträge, 8098x hilfreich)

Zitat:
Wusste gar nicht das man Briefe, blanko ohne jegliche Marke/ Code o.ä. einwerfen kann und diese auch zugestellt werde.

Ja, bei Großkunden geht das. Die werfen die Briefe aber auch nicht einzeln ein, sondern bringen sie nach PLZ vorsortiert auf Paletten direkt zum Briefzentrum. Dann muss nicht mehr auf jedem einzenen Umschlag eine Marke oder ein Code sein.

Signatur:Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.
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#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(87890 Beiträge, 35101x hilfreich)

Zitat (von JoGri):
Nach meinem (letzten) Kenntnisstand kommt die meiste Briefpost durch die Deutsche Post.

Das ist regional durchaus unterschiedlich.



Zitat (von JoGri):
Und bei Dir kommen die Briefe "irgendwie" (durch eine Fee?) an.

Neben der Deutschen Post gibt es so um die 50 weitere Dienstleister welche eine Zulassung haben, Post wie Briefe zuzustellen.



Zitat (von JoGri):
Interessant das das Schreiben von Paigo nicht per Post kam,

Und das weis man jetzt woher, das es nicht per Post kam? Hat man den Zustellvorgang gesehen?
Wie gelangte das Schreiben denn dort hinein in den Briefkasten? Persönlicher Bote?



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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