Juripol

29. Mai 2004 Thema abonnieren
 Von 
mklein
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Juripol

Ich habe am 28.4.04 ein Schreiben der Firma Juripol erhalten. Es war an meinen Sohn gerichtet, der bereits seit 18 Monaten nicht mehr hier wohnt und nicht mehr bei mir gemeldet ist. Die Firma will einen Betrag von 82,50 euro haben für eine angebliche Internet-dienstleistung "Erotik der Auftraggeberin "Campoint AG Eden.cd". das alles sagt mir überhaupt nichts und ich habe auch darauf nicht reagiert. Daraufhin kam vor ein paar Tagen ein Anruf, mein Freund ging an den Apparat und er wurde von der firma Juriopol nach meinem Sohn gefragt, er sagte dass er nicht mehr hier wohnt. Heute kam ein zweiter Brief "Abgabe Mahnbescheid", in dem mein Sohn aufgefordert wird, innerhalb 7 Tagen die Forderungshöhe von 100,58 euro zu begleichen. Wie soll man auf so etwas reagieren?

Post vom Inkassobüro?

Post vom Inkassobüro?

Ein erfahrener Anwalt im Inkassorecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Inkassorecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Nemo
Status:
Schüler
(345 Beiträge, 44x hilfreich)

Das ist doch kein MB, sondern die Androhung eines MB, wenn der Sohn nicht mehr bei Dir wohnt und auch volljährig ist und die Forderung berechtigt ist, dann sollen sie ihn man schön suchen, er wird ja irgendwo polizeilich gemeldet sein

-----------------
" Die Gerechtigkeit wohnt in einer Etage, zu der die Justiz keinen Zugang hat (Friedrich Dürrenmatt)"

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
haide
Status:
Beginner
(84 Beiträge, 16x hilfreich)

Ihr Sohn sollte erstmal eine exakte Forderungsaufstellung von JuraPol verlangen sowie die Übertragung zur Foredrungseinteribung im ORIGINAL !

§§ 409 Abtretungsanzeige, 410 BGB Aushändigung der Abtretungsurkunde

Es könnte sich herausstellen, dass der Betrag bereits über die Telefeonrechnung berechnet wurde (Dealereinwahl).

siehe auch
http://www.internetfallen.de/Dialer/Hanseatische_Dialer/hanseatische_dialer.html

und
BGH, Urteil vom 04.03.2004 - III ZR 96/03 (Dialer)
TKV § 16 Abs. 3 Satz 3
Leitsätze:
a) Der Telefonnetzbetreiber und nicht der Anschlußinhaber trägt das Risiko der heimlichen Installation eines automatischen Einwahlprogramms (sogenannter Dialer) in einen Computer, das für den durchschnittlichen Anschlußnutzer unbemerkbar die Verbindungen in das Internet über eine Mehrwertdienstenummer herstellt, sofern der Anschlussnutzer dies nicht zu vertreten hat (Rechtsgedanke des § 16 Abs. 3 Satz 3 TKV).
b) Es obliegt dem Anschlußnutzer nicht, Vorkehrungen gegen sogenannte Dialer zu treffen, solange kein konkreter Hinweis auf einen Mißbrauch vorliegt.


HINWEIS: Dieser Beitrag stell keine Rechtsberatung dar sondern spiegelt meine persönlichen Erfahrungswerte und/oder meine private Meinung dar !

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 265.428 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
107.398 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen