KSP Paypal Mahnung

27. Juni 2018 Thema abonnieren
 Von 
isellmoney
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
KSP Paypal Mahnung

Hallo,

ich hatte Anfang April etwas privat verkauft. Der Kaeufer hatte allerdings nach einem Monat unberechtigerweise ein Problem mit der Zahlung gemeldet und Paypal hat ihm recht gegeben. Dadruch das ich weder über den Kaeuferschutz noch den negativen Betrag per E-Mail informiert wurde (Man konnte mich allerdings auffordern mein Feedback für Paypal abzugeben) bekam ich nun eine Mahnung von KSP per E-Mail.

Die Hauptforderung betraegt 41,11€
Zinsen: 0,08€
Kaufmaennische Mahnkosten: 3€
Anwaltskosten: 58,50€
Auslagenpauschale: 11,70€

Per Post weiss ich nicht ob etwas kam, da ich seit diesem Jahr nicht mehr in Deutschland gemeldet bin und ausserhalb der EU nun lebe.

Wie sollte ich hier am besten Verfahren? Die Hauptforderung zu begleichen ist gar kein Ding, ledglich finde ich fast 70€ Mahngebuehren mehr als uebertrieben. Zumal ich zuvor ueberhaupt keine Informationen / Warnungen bekommen habe.


PS: Ich habe leider keine deutsche Tastatur, daher die Umlaute.

Beste Gruesse


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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16088x hilfreich)

Zitat:
Die Hauptforderung zu begleichen ist gar kein Ding,

Wieso solltest du die bezahlen wollen?

Soweit ich dich verstanden habe, ist das doch alles unberechtigt?!?

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

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#2
 Von 
isellmoney
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
Zitat:
Die Hauptforderung zu begleichen ist gar kein Ding,

Wieso solltest du die bezahlen wollen?

Soweit ich dich verstanden habe, ist das doch alles unberechtigt?!?


Das Problem ist folgendes

Ich hatte ueber ein online Forum ein digitalen Gegenstand (Account mit Spiel) am 27.01.2018 verkauft. Der Kaeufer hat darauf hin am 16.05.2018 bei Paypal eine Beschwerde eingereicht und behauptet er habe den Artikel nie erhalten, was er aber eindeutig hat.

Da ich nicht per eMail darueber informiert wurde, konnte ich auch nicht darauf reagieren.

Auf Nachfrage bei Paypal hin, ob ich das ganze im Nachhinein anfechten kann, wurde dies Verneint. Beim zweiten Anruf wurde der Support sogar mehr als unfreundlich und meinte ich soll meinen Finanzen besser im Griff haben. Wir verwenden auch Geschaefltich Paypal wo uns der Kaeuferschutz auch ein Dorn im Auge ist, da dieser bei digitalen Produkten Betruegern ein leichtes Spiel macht.

Da Paypals entscheidung hier endgueltig ist habe ich wohl keine andere Wahl ausser zu bezahlen.

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(107735 Beiträge, 38061x hilfreich)

Zitat (von isellmoney):
Da Paypals entscheidung hier endgueltig ist habe ich wohl keine andere Wahl ausser zu bezahlen.

Für das lesen und analysieren des hier geschliderten Problems berechne ich 84,17 EUR
Diese Entscheidung ist endgültig und unanfechtbar.

Ich nehme neben Bargeld auch Gold und Diamanten.
Wie möchtest Du zahlen?



Zitat (von isellmoney):
Wir verwenden auch Geschaefltich Paypal

Dann sollte man tatsächlich überlegen alles ohen weitere Diskussion zu zahlen.
Painpal sperrt nämlich gerne mal die Konten wenn es nicht bekommt was es will.

Kommt also darauf an, wie sehr man auf Painpal angewiesen ist.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#4
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16088x hilfreich)

Was Harry dir sagen will: Unter normalen Umständen ist es unsinnig, was Paypal fordert. Wenn du allerdings auf Paypal angewiesen bist (also wirklich zwingend), ist die Frage, ob man nicht klein beigibt. Das wäre dann aber nicht, weil die Forderung korrekt wäre, sondern ausschließlich wegen der Martkmacht.

Wenn du beweisen kannst, dass derjenige den Account erhalten hat, würde ich ansonsten Strafanzeige bei der Polizei einreichen. Gegen den Käufer wegen Betrugs. Denn er muss ja im Käuferschutzvorgang gelogen haben, wenn er behauptet, das nie erhalten zu haben. Und das ist nun mal eine Straftat. Paypal bzw. KSP würde ich das Aktenzeichen zusenden und schreiben, dass sie hier nichts fordern können, da der Käufer nachweisbar gelogen hat und du ihn deswegen auch angezeigt hast. Dass sie sich wegen dem Schaden doch bitte an den Käufer wenden sollen und dir das Geld wieder gutschreiben sollen.

Ob das funktioniert, kann dir hier niemand so genau versprochen. Paypal ist bekannt für extreme Willkür.

-- Editiert von mepeisen am 27.06.2018 23:02

Signatur:

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1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
isellmoney
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Unsere Konten sind getrennt also business und privat. Von daher ist mir das Konto relativ egal, zu mal mir der Mann am Telefon schon angedroht hat es mir zu sperren da ich umgezogen bin ohne es ihnen zu melden werde ich wohl einfach komplett dagegen gehen!

Vielen Dank fuer eure Tipps.

Beste Gruesse

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#6
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16088x hilfreich)

Paypal macht manchmal auch andere Konten dicht (von Familienmitglieder oder das Geschäftskonto). Einfach so weil sie es wollen. Das hat mit gesetzlicher Realität oder dass sie es dürften, üblicherweise exakt nichts zu tun. Nur dass du vorgewarnt bist. Ich würde Guthaben immer zeitnah/täglich aufs reguläre Bankkonto überweisen, damit im falle dass PayPal das dicht macht, der Schaden gering bleibt.

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