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Klarna Ratenkauf und Coeo Inkasso

18. August 2019 Thema abonnieren
 Von 
go522983-73
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 5x hilfreich)
Klarna Ratenkauf und Coeo Inkasso

Hallo zusammen,

ich habe mit oben genannten Inkasso nun auch meinen Spass.

Da Zahlungsmodalitäten nicht eingehalten wurden, wurde das Ratenkonto von Klarna gekündigt. Angeblich hätte ich eine Mitteilung am 06.06.2019 darüber bekommen (es ist natürlich bis heute keine Ankündigung darüber gekommen).

Die Raten wurden immer so wie in der Klarna-App angezeigt überwiesen. Im Juni wurde dann keine offene Zahlung angezeigt und dadurch natürlich nichts überwiesen. Das kam mir dann später seltsam vor da noch ca. 800€ offen waren.

Da ich nicht wusste wieviel offen war und weiterhin nichts angezeigt wurde, überwies ich am 10.07. an Klarna 200€. Zeitweise kam ich dann auch nicht in mein Klarna-Konto rein und wenn ich rein kam, wurden immer angezeigt, dass keine Zahlungen offen wären. Der Support von Klarna wollte oder konnte mir auch keine Auskunft geben.

Am 16.08 bekam ich dann nun den Brief des Inkassos. Deren Aufstellung im Portal was die dort nutzen ist total undurchsichtig. Angeblich ist denen ein Wert von 1034,15€ übergeben worden. Dieser Betrag kann aber nicht richtig sein. Desweiteren haben sie die Zahlung von 200€ am 10.07. verrechnet. Dies wohl mit ihren Gebühren. Überwiesen wurde aber an Klarna und nicht an Coeo.

Wenn ich am 06.06. eine Mitteilung erhalten hätte, hätte ich den ausstehenden Betrag komplett Überwiesen um dort dann auf 0 zu sein.

Nun soll ich eine Rechnung an Coeo von 1255,40€ zahlen. Ich weiß grade nicht, wie ich mich verhalten soll. Soll ich eine vernünftige und auch nachvollziehbare Aufstellung von denen Verlangen? Woher bekomme ich nun den originalen Wert her der bei Klarna noch offen war (in der App kann ich nichts mehr einsehen)?

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49 Antworten
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#1
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16078x hilfreich)

Dass du dich an den Support gewandt hast und die nicht helfen konnten, dass nichts angezeigt wurde, kannst du nachweisen? Also Screenshots gemacht?

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Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

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#2
 Von 
go522983-73
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 5x hilfreich)

Hallo,

ich habe einmal einen Screenshot vom 10.07. in dem es hieß, das ich eine offene Rate (welche nicht in der App angezeigt wurde) versäumt habe. Dies wäre kein Problem und eine Rechnung wird mir sofort per Mail zugeschickt.

Diese Mail kam nie an. Daraufhin habe ich die 200€ überwiesen mit der Referenz die bis dato immer galt.

Zusätzlich habe ich Screenshots vom 06.08. wo es dann auf einmal heißt, dass ich auf mehrere Mahnungen und der Ankündigung der Kündigung des Kontos nicht reagiert hätte (welche ich weder per Mail noch postalisch jemals erhalten habe) und dies deswegen an das Inkasso abgegeben wurde.

Anschließend habe ich nur noch Screenshots wo die Gespräche sofort abgebrochen werden.

Was mich stutzig macht:
Am 10.07. hieß es noch: "Kein Problem ich schick noch einmal die Rechnung per Mail raus.", welche ja nicht kam und Worauf ich dann die 200€ am gleichen Tag überwiesen habe. Am 06.06. wurde aber angeblich die Kündigung des Kontos angekündigt.

Die Kostenauflistung von Coeo finde ich auch sehr willkürlich zumal heute erst der 19.08. ist:
06.06.2019 Warenlieferung, Rg. xxxxxxxxxxxxxxxxx 1.034,15€
06.06.2019 Mahnkosten, Rg. xxxxxxxxxxxxxxxxx 1,20€
30.06.2019 4,12 % (5,00 Prozentpunkte über Basiszinssatz) aus 1.034,15€ 2,96€
17.07.2019 Inkassovergütung und Auslagenpauschale gemäß Nr. 2300,7002 VV RVG 169,50€
17.07.2019 Inkassovergütung und Auslagenpauschale gemäß Nr. 2300,7002 VV RVG -169,50€
17.07.2019 Schadensersatz aus USt Ratenkauf, Rg. xxxxxxxxx 42,38€
17.07.2019 4,12 % (5,00 Prozentpunkte über Basiszinssatz) aus 1.034,15€ 2,01€
17.07.2019 Storno Schadensersatz aus USt Ratenkauf, Rg. xxxxxxxx -42,38€
24.07.2019 Inkassovergütung und Auslagenpauschale gemäß Nr. 2300,7002 VV RVG 169,50€
24.07.2019 Schadensersatz aus USt Ratenkauf, Rg. xxxxxxxxx 42,38€
19.08.2019 4,12 % (5,00 Prozentpunkte über Basiszinssatz) aus 991,77 3,63€
20.08.2019 5,00 Prozentpunkte über Basiszinssatz Zinsen aus 991,77 0,11€

-- Editiert von go522983-73 am 19.08.2019 17:45

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#3
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16078x hilfreich)

Aha. Es soll also schon am 6.6. Eine Mahnung gegeben haben die aber nie ankam? Kannst du mal auf deinem Konto gucken ob Geld zurückkam?

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#4
 Von 
go522983-73
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 5x hilfreich)

Wann Mahnungen hätten kommen sollen weiß ich nicht, habe schließlich nie etwas erhalten. Laut Schreiben vom Inkasso soll angeblich am 06.06. eine Vorankündigung für die Kündigung des Ratenkontos bei Klarna an mich versendet worden sein, welche auch nie bei mir ankam.

Geld wurde auch bis dato nie zurück gebucht.

Der Mitarbeiter aus dem Chat schrieb am 06.08. halt nur, dass mir nach den Mahnungen (müssen ja vor dem 06.06. dann verschickt worden sein) ein Kündigungsschreiben zugeschickt worden wäre und von mir keinerlei Reaktionen kamen (ich kann schlecht reagieren, wenn ich keine Post oder Emails von Klarna bekomme).

Danach kam nur noch der Satz, dass ich mich jetzt bitte an das Inkasso wenden soll.

Ich fühle mich irgendwo stark veräppelt. Es kann doch nicht sein, dass die einfach Dinge behaupten können, welche nicht wahr sind. Wenn Emails angeblich versendet wurden, dann kann man dies per Serverlogs nachvollziehen.

Für mich wäre es nun kein Problem die Hauptforderung jetzt sofort zu begleichen. Diese ist ja nun berechtigt. Ich sehe es nur nicht ein nun auch noch undurchsichtige Gebühren eines Inkassos zu zahlen.

Die Auflistung von denen habe ich ja schon oben geschrieben. Soll ich nun an Klarna die Hauptforderung zahlen und dem Inkasso mit seinen Gebühren widersprechen?

Eine Zahlung von 1255,40€ erwarten sie bis zum 26.08..

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16078x hilfreich)

Dann bezahle die Hauptforderung, aber auch nur diese. Ziehe das ab, was du schon überwiesen hast und bisher nicht verrechnet wurde. Dann würde ich dem Inkasso schreiben, dass man den Rest wegen groben Unfugs zurückweist. Einmal weil man nie in Verzug war, es keine Mahnungen gab und weil sie nicht einfach überwiesenes Geld verschwinden lassen dürfen.

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Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

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#6
 Von 
go522983-73
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 5x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
Dann bezahle die Hauptforderung, aber auch nur diese. Ziehe das ab, was du schon überwiesen hast und bisher nicht verrechnet wurde. Dann würde ich dem Inkasso schreiben, dass man den Rest wegen groben Unfugs zurückweist. Einmal weil man nie in Verzug war, es keine Mahnungen gab und weil sie nicht einfach überwiesenes Geld verschwinden lassen dürfen.


Wäre auch nun mein nächster Schritt gewesen. Die Überweisung soll aber an Klarna selber gehen mit der mir bekannten Referenz oder?

Mir ist auf jeden Fall klar, das die sich noch lange melden werden. Wie ich hier schon gelesen habe, wird sich wohl auch noch eine Frau Mumm melden (darauf freu ich mich schon).

Ich habe mal genauer nachgeschaut. Es geht denen wohl um eine Zahlung im Juni. Nur frage ich mich, wie im Juni dann Mahnung + Vorankündigung der Kontenkündigung + Übergabe an das Inkasso innerhalb von 4 Werktagen stattfinden kann.

Zumal ich eh weder in der App noch auf deren Seite einen offenen Posten angezeigt bekommen habe. Rechnungen oder Emails habe ich auch ausser beim Kauf damals nie wieder von denen bekommen. Allgemein habe ich noch nie Post von denen erhalten.

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#7
 Von 
go522983-73
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 5x hilfreich)

Mir ist nun sogar aufgefallen, das im Juli von Klarna sogar eine Lastschrift getätigt wurde die rund 30€ beträgt. Ich werde dies mal bis zum Wochenende prüfen für welche Referenz es war. Ausser der Ratenzahlung hatte ich sonst keine Einkäufe auf dem Konto.

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16078x hilfreich)

Du kannst auch ans Inkasso überweisen. Wichtig ist nur, dass du mittels Verwendungszweck und separatem Brief klar machst, wie deine Gegenrechnung aussiehst und dass du den übrigen Unsinn zurückweist.

Zitat:
Nur frage ich mich, wie im Juni dann Mahnung + Vorankündigung der Kontenkündigung + Übergabe an das Inkasso innerhalb von 4 Werktagen stattfinden kann.

Meine Vermutung: Das ist frei erfundener Blödsinn. Irgendwas lief da richtig schief, das sieht man auch an den Stornos und späterem erneuten Einbuchen und dass deine Überweisung fehlt. Klarna ist aus buchhalterischer Sicht ein Chaos-Verein. Das sieht man immer wieder hier an den Fällen, nicht nur hier, sondern auch in anderen Foren.

Zitat:
Zumal ich eh weder in der App noch auf deren Seite einen offenen Posten angezeigt bekommen habe.

Auch das ist eine Beobachtung, die ständig berichtet wird.

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
go522983-73
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 5x hilfreich)

Ich werde dann mal berichten, wie es weitergeht.

Erster Schritt ist nun Schreiben aufsetzen und dies per Einschreiben verschicken. Bei der Überweisung werde ich im Verwendungszweck ebenfalls dazuschreiben, dass diese für die Hauptforderung ist.

Anschließend warte ich mal, was so an lustigen Schreiben zurück kommt.

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6389x hilfreich)

Das klarna mangels Erfolgsaussichten nicht wg Inkassogebühren (coeo/ident,segoria,mmumm) klagt hat sich ja inzwischen längst rumgesprochen

Aus diesem Grund versucht klarna offensichtlich seine Kunden zu verunsichern und überweist oft Gelder wieder zurück , mit dem Hinweis coeo wäre zuständig

Dann : Nochmal zweckgebunden an klarna überweisen. In der Regel wird es dann angenommen.

Schon bei der ersten Rücküberweisung befindet sich klarna gem BGB § 293 bereits im Gläubiger Annahmeverzug https://de.wikipedia.org/wiki/Annahmeverzug ;)

Signatur:

EX Inkasso MA - keine juristischen Fachkenntnisse

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#11
 Von 
go522983-73
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 5x hilfreich)

Hallo zusammen,

mal ein kleines Update:

Vor knapp nen Monat habe ich ein Einschreiben mit meinem Widerspruch der gesamten Forderung verschickt. Bisher kam keine Reaktion. Der kompletten Summe habe ich widersprochen, da ich nicht nachvollziehen konnte, was nun wirklich die Hauptforderung, Mahngebühren und sonstiges war. Da ja angeblich Mahnungen versendet wurden könnten ja auch noch Mahngebühren etc mit drauf sein.

Ich habe Coeo in der Begründung des Widerspruchs aufgefordert mir die fehlenden Rechnungen und die angeblich verschickten Mahnungen zukommen zu lassen, damit ich die Angelegenheit prüfen und nachvollziehen kann (insbesondere auch mal das Datum erfahre wann denn überhaupt eine Mahnung angeblich verschickt wurde). Ebenfalls habe ich auf die Aussagen der Supportmitarbeiter (insbesondere der 1. das alles kein Problem sei und nochmal eine Rechnung geschickt wird; welche nie ankam) hingewiesen.

Ich werde nun erstmal weiter abwarten was denn nun noch so kommt. Geld um die Hauptforderung direkt bezahlen zu können, sofern dann diese nachvollziehbar so berechtigt ist, habe ich auf Seite gelegt.

Wenn ich nochmal was höre, werde ich hier weiter berichten.

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6389x hilfreich)

Danke für die Rückmeldung

Signatur:

EX Inkasso MA - keine juristischen Fachkenntnisse

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
go522983-73
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 5x hilfreich)

Hallo zusammen,

neues aus der Rubrik: Die Anstalt.

Folgende Email trudelte eben bei mir ein:

Sehr geehrter Herr,
in vorbezeichneter Angelegenheit überreichen wir in der Anlage unsere aktuelle Forderungsaufstellung und teilen Ihnen mit, dass Ihre Zahlung vor Abgabe an unser Haus bereits in Abzug gebracht worden.

Die Gesamtforderung beläuft sich auf 1260,37 EUR.

Diesen Betrag zzgl. der weiter anfallenden Zinsen wollen Sie bitte bis 04.10.2019 a n u n s auf das genannte Konto überweisen. Nach Zahlungseingang ist die Forderung vollständig beglichen und kann als erledigt betrachtet werden. Nach fruchtlosem Fristablauf werden wir weitere Maßnahmen einleiten.


Kein eingehen auf meinen Widerspruch oder ein zusenden der von mir verlangten Unterlagen im Widerspruch.
Deren Forderungsaufstellung ist wieder die selbe wie in Beitrag #2. Unterschied gibt es nur im Datum und weiteren Zinsen.

Derzeit gehe ich weiterhin davon aus, dass die Kündigung des Kontos so nicht hätte stattfinden dürfen, da ich mich nicht im Verzug befand. Zahlungen werden derzeit keine getätigt, da das Konto ja nicht mehr existiert.

Soll ich auf die Email reagieren und auf mein Einschreiben vom 22.08. hinweisen? Soll ich die Hauptforderung (auch wenn ich weder Rechnungen, Mahnungen oder Kündigungsschreiben bekommen habe) überweisen? Wenn ich überweisen soll, an wen eher (Klarna mit Referenznummer die ich sonst immer verwendet hatte oder an Coeo)?

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(105899 Beiträge, 37837x hilfreich)

Zitat (von go522983-73):
Soll ich auf die Email reagieren und auf mein Einschreiben vom 22.08. hinweisen?

Nö.

Das einschreiben ist zugestellt worden, wenn die zu blöde sind ihre Job zu machen ist das nicht Dein Problem.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
go522983-73
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 5x hilfreich)

Hallöle zusammen,

lange hats gedauert aber heute kam mal wieder ein Brief von Coeo.

Vorher kurze Zusammenfassung:
Die Hauptforderung wurde von mir bezahlt, da diese ja im Grunde richtig war. Rechnungen hatte ich ja damals keine mehr bekommen und ich sah mich dadurch auch nicht im Verzug. Den Inkassokosten habe ich weiterhin widersprochen.

Heute schickte man mir dann 2 Rechnungen zu. Dies werden wohl jene sein, welche nicht bezahlt wurden und welche mich in den Verzug setzen sollten. Das Zahlungsziel dieser Rechnungen war einmal der 06.05.2019 und einmal der 03.06.2019.

Was mir bei diesen Rechnungen auffiel war, das diese an eine alte Adresse von 2018 adressiert waren. An dieser Adresse wohne ich seit 08.2018 nicht mehr. Nachsendeauftrag an die neue Adresse gab es für 6 Monate.

Klarna war auch die neue Adresse bekannt bzw. habe ich diese an Klarna gemeldet. Mittlerweile kann ich auch alle Einzelrechnungen bis 06.2019 einsehen welche alle die richtige Adresse vorweisen und bezahlt sind.

Alleine die 2 Ratenzahlungsrechnungen die mir nun zugeschickt wurden sind falsch adressiert. Da diese mir nicht zugegangen sind, vermute ich mal, dass ich auch nicht im Verzug war. Daher schätze ich auch mal weiterhin, dass die Forderung des Inkassos Blödsinn ist.

Ich werde nun ein letztes mal das Inkasso anschreiben, dass ich den Kosten widerspreche. Ich befand mich nicht im Verzug da ich trotz bekannter richtiger Adresse und an falsche Adresse zugesandte Rechnungen nicht erhalten habe.

Weitere Briefe von dem Inkasso werde ich dann nun ignorieren. Sollte dann irgendwann mal ein Mahnbescheid kommen widerspreche ich diesem auch. Ich denke mal nicht, das die klagen werden. Wenn doch, bin ich auf deren Argumentation gespannt.

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
go539077-44
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja das problem habe ich auch.habe mit 4 Tage verzögerung bezahlt-keine mahnung erhakten und nun schreibt das inkasso mich an..klarna hat übrigens im kundencenter nie wirklich richtig geantwortet. ich bin echt sauer.
habe dem inkasso die rechtslage mitgeteilt und werde es einem anwalt übergeben,wenn die forderung der kompletten zahlung des gesamtsaldos stehen bleibt.
klarna ist unfähig und seit froh wenn ihr imerhin eine mahnung bekommen habt.

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(105899 Beiträge, 37837x hilfreich)

Zitat (von go522983-73):
Soll ich eine vernünftige und auch nachvollziehbare Aufstellung von denen Verlangen?

Unbedingt.



Zitat (von go522983-73):
Woher bekomme ich nun den originalen Wert her der bei Klarna noch offen war (in der App kann ich nichts mehr einsehen)?

Selber ausrechnen?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
go522983-73
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 5x hilfreich)

Hallo zusammen,

ein kleines Update:

Coeo ist nicht weiter auf meinen letzten Brief eingegangen, dass die Adresse dieser 2 Rechnungen falsch war und ich diese nie erhalten habe. Sie haben lediglich nochmals ihre Standardantwort geschrieben das noch Betrag X (die Inkassokosten) offen sei und mir eine Frist gesetzt. Da ich dem ganzen ja schon widersprochen habe, habe ich auf diese Antwort nicht reagiert.

Nun kam Post von der Kanzlei Mumm. Gleicher Text wie schon von Coeo und einer Frist. Der Kanzlei nun das gleiche wie der Firma Coeo geschrieben, dass Besagte Rechnungen/Zahlungserinnerungen an die falsche Adresse trotz bekannter richtiger Adresse gesendet wurden und ich mich dadurch nicht in Verzug sehe.

2 Tage nach meiner Antwort an die Kanzlei schrieb mir Coeo per Mail, dass meine Angelegenheit an die Kanzlei abgegeben wurde (ach echt? Hab ja von denen schon Post bekommen) und ich mich dringend bei der Kanzlei telefonisch melden soll um die Angelegenheit außergerichtlich Lösen zu können.

Finde nur ich das sehr unseriös das 2 Tage nach meiner Antwort an die Kanzlei nochmal was von Coeo kommt und ich mich doch dringend telefonisch melden soll?

Telefonisch werde ich schonmal garnix machen. Komplette Kommunikation werde ich ausschließlich schriftlich machen damit ich auch was zur Vorlage habe und nix verdreht werden kann.

Ich vermute mal, dass das nächste ein Mahnbescheid werden wird dem ich dann widerspreche und sofort per einschreiben zurück schicke. Bin ja gespannt, ob die vor Gericht gehen oder nicht. Leider habe ich keine Rechtschutzversicherung, was mich gerade echt ärgert.

Neues folgt, wenn was kommt.

-- Editiert von go522983-73 am 26.02.2020 23:10

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16078x hilfreich)

Nein, man telefoniert nicht mit gegnerischen Inkassos oder Anwälten. Da wollen die einen nur verunsichern. Ich würde nicht drauf reagieren, egal was noch kommt. Nur noch auf Gerichtsbriefe reagieren.

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Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

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#20
 Von 
go522983-73
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 5x hilfreich)

Zitat (von go522983-73):
Hallo zusammen,

(...) Ich vermute mal, dass das nächste ein Mahnbescheid werden wird dem ich dann widerspreche und sofort per einschreiben zurück schicke. Bin ja gespannt, ob die vor Gericht gehen oder nicht. Leider habe ich keine Rechtschutzversicherung, was mich gerade echt ärgert. (...)



Welch Wunder, heute kam mal wieder ein neuer Brief der Kanzlei Mumm. Hätte ja wirklich gedacht, dass nun direkt ein Mahnbescheid kommt, ist aber doch nicht.

Im Schreiben erzählen sie mir nun, dass die Rechnungen mir per E-Mail zugesandt wurden und es, wie sie es nennen, keine "E-Mail Postrückläufer" festgestellt werden konnten (ich lach mich tot).

Ich soll nun die ausstehnden Inkassokosten in Höhe von 232,18 € bis zum 02.06. zahlen. Die Hauptforderung ist ja schon seit letztem Jahr nach Prüfung der Richtigkeit von mir bezahlt worden.

E-Mails habe ich aber keine erhalten und besitze auch nur eine einzige E-Mailaddresse seit Jahren. An die falsche kann also nichts gesendet worden sein.

Klar ist, das ich den Kosten widersprochen habe und diese auch nicht zahlen werde, da ich mich weiterhin nicht in Verzug sehe. Soll ich auf das Schreiben reagieren oder dies einfach ignorieren und auf einen Mahnbescheid warten? Falls ich auf das Schreiben reagieren soll, wie soll ich darauf reagieren?

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6389x hilfreich)

Zitat:
Ich soll nun die ausstehnden Inkassokosten in Höhe von 232,18 € bis zum 02.06. zahlen. Die Hauptforderung ist ja schon seit letztem Jahr nach Prüfung der Richtigkeit von mir bezahlt worden.


diese 232 sind explizit die Inkassokosten von coeo ?
Gib mal den wortlaut des Mummschreibens wieder

Signatur:

EX Inkasso MA - keine juristischen Fachkenntnisse

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#22
 Von 
go522983-73
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 5x hilfreich)

Zitat (von thehellion):
Zitat:
Ich soll nun die ausstehnden Inkassokosten in Höhe von 232,18 € bis zum 02.06. zahlen. Die Hauptforderung ist ja schon seit letztem Jahr nach Prüfung der Richtigkeit von mir bezahlt worden.


diese 232 sind explizit die Inkassokosten von coeo ?
Gib mal den wortlaut des Mummschreibens wieder


Hallo,

ja die 232 Euro sind die Inkassokosten. Habe damals ja nach Prüfung zweckgebunden nur die Hauptforderung bezahlt.

Hier das Schreiben:

Sehr geehrter x,

in vorbezeichneter Angelegenheit nehme ich Bezug auf Ihre letzte Mitteilung und teile Ihnen mit, dass Ihnen die Rechnungen der Klarna AB per E-Mail übersandt wurden.

Ein E-Mail Postrückläufer konnte diesbezüglich nicht festgestellt werden. Die Forderung steht somit weiterhin zur Zahlung offen.

Dem Zahlungseingang in Höhe von 232,18 EUR sehe ich nunmer bis zum 02.06.2020 entgegen. Nach fruchtlosem Ablauf der Frist werde ich das Verfahren gegen Sie fortsetzen.


In meinem Schreiben an Mumm und auch damals an Coeo stand, dass mir keine Rechnungen per Post oder Mail zugegangen sind.

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16078x hilfreich)

Ich würde diesen Bettelbrief ignorieren. Wichtig sind ohnehin nur Gerichtsbriefe.

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
go522983-73
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 5x hilfreich)

Hi zusammen,

es sind nun wieder 20 Tage vergangen und nichts hat sich bisher gerührt.

Ich rechne ja mit einem Mahnbescheid in der Urlaubszeit. Das ich selber aber nicht in den Urlaub fahre wissen die ja nicht :D.

Ich frage mich sowieso die ganze Zeit, warum eigentlich ein Inkasso außergerichtlich einen Anwalt brauch. Wenn ich mich nicht irre, könnten die doch selber einen Mahnbescheid veranlassen oder nicht?

Finde es eh witzlos, einer widersprochenen Forderung einen Mahnbescheid nachzuschieben. Ist doch irgendwie logisch, dass ich diesem auch widerspreche oder nicht?

Wie dem auch sei, melde mich wieder wenn was passiert.

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16078x hilfreich)

Zitat:
Ich frage mich sowieso die ganze Zeit, warum eigentlich ein Inkasso außergerichtlich einen Anwalt brauch.

Kostentreiberei und es macht mehr Eindruck.
Zitat:
Wenn ich mich nicht irre, könnten die doch selber einen Mahnbescheid veranlassen oder nicht?

Natürlich können die das. Das ist sogar deren Haupt-Existenzberechtigung.

Signatur:

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#26
 Von 
Eddie0
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)

Hey! Ich wollte mal fragen, ob sich derweil etwas neues in deinem Fall ergeben hat?

0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
go522983-73
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 5x hilfreich)

Zitat (von Eddie0):
Hey! Ich wollte mal fragen, ob sich derweil etwas neues in deinem Fall ergeben hat?


Seit dem letzten Brief von Mumm mit der Frist 02.06.20 hab ich nichts mehr bekommen.

Keine Ahnung ob sie es aufgegeben haben. Bestimmt bekomme ich irgendwann nochmal Post bevor es verjährt ist (was glaube ich 2023 oder 2024 der Fall sein müsste). Wenn sowas überhaupt unter Verjährung fällt.

1x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
go522983-73
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 5x hilfreich)

Hallo zusammen,

zwar haben sich Coeo oder Mumm sich nicht mehr gemeldet aber die Schufa hat mir gestern ein Update mitgeteilt:
Klarna Bank AB hat eine neue Anfrage gestellt.

Ich habe keine weitere geschäftliche Beziehung zu diesem Verein. Dürfen die überhaupt ohne mein Einverständnis eine Anfrage stellen? Dachte mit der Abgabe an ein Inkasso und meiner kompletten Bezahlung der Hauptforderung wäre alles getan.

Neues dann, wenn sich was ergibt.

0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(105899 Beiträge, 37837x hilfreich)

Zitat (von go522983-73):
Dürfen die überhaupt ohne mein Einverständnis eine Anfrage stellen?

Wenn man sich die vertraglichen Vereinbarungen durchliest, wird man wohl was entsprechende finden ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#30
 Von 
go522983-73
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 5x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von go522983-73):
Dürfen die überhaupt ohne mein Einverständnis eine Anfrage stellen?

Wenn man sich die vertraglichen Vereinbarungen durchliest, wird man wohl was entsprechende finden ...


Nunja, das Konto wurde damals von Klarna gekündigt, auch wenn ich nie was schriftlich bekommen habe. Von daher haben sie meine Einwilligung nicht mehr. Da die Hauptforderung von mir ausgeglichen wurde, haben sie auch kein berechtigtes Interesse oder irre ich da?

0x Hilfreiche Antwort

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