Klarna fristgemäß gezahlt und trotzdem Inkasso ?!

23. November 2023 Thema abonnieren
 Von 
leaagabsschon
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Klarna fristgemäß gezahlt und trotzdem Inkasso ?!

Hallo zusammen,
ich hoffe mir kann hier geholfen werden.

Folgende Sachlage:
Ich habe zwei Klarna Rechnungen offen gehabt, diese wurden auch gemahnt.
Frist war der 16.11.2023.
Per 15.11. habe ich die zwei Rechnungen über die App bestätigt und ein Lastschriftmandat erteilt, dass Klarna sich die Beträge ziehen darf.
Somit waren die Zahlungen aus meiner App raus und für mich war das Thema abgehakt.
Per Valuta 16.11.2023 gingen beide Beträge von meinem Konto ab als Lastschrift.
Am 20.11.2023 habe ich zwei Mails von Coeo erhalten. Inkassoverfahren für beide Rechnungen.

Ich mich also an Klarna gewendet, die Dame im Chat versicherte mir, auf mich würden keine Kosten zukommen, ich hätte ja fristgemäß gezahlt. Vom Chat habe ich Screenshots gemacht.

Nach dem Kontakt mit Klarna habe ich auch mit Coeo das Gespräch gesucht. Die Dame war super unfreundlich und pampig und legte einfach auf. Verstanden hat sie mein Anliegen anscheinend nicht.

Coeo habe ich mehrmals gemeldet, dass die Zahlungen an Klarna längst fristgemäß getätigt sind.
Per heute 23.11.2023 kam nun eine Mail von Coeo dass der Verwendungszweck falsch gewesen sei und ich das Geld von Klarna zurück erhalte ?!
Also Entschuldigung aber bei einer Lastschrift, die sich Klarna eigenständig zieht, soll der Verwendungszweck falsch gewesen sein?!
Ich glaube ich spinne ….

Ich hoffe mir kann hier geholfen werden… Was ich draus lerne: Rechtsschutzversicherung ist das Geld wert.

Danke für Hilfe !
Freundliche Grüße

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118396 Beiträge, 39564x hilfreich)

Zitat (von leaagabsschon):
Ich hoffe mir kann hier geholfen werden…

Nö ... die genannte Inkassobude ist einfach ein Sauhaufen, getragen von Inkompetenz und wohl auch Absicht, immer an der Grenze zur strafrechtlichen Relevanz.

Insofern den Sachverhalt einmal entsprechend formuliert und gerichtsfest mitteilen, sowohl Klarna als auch der Inkasso-Bude und danach die Kommunikation erst mal einstellen.



Zitat (von leaagabsschon):
Die Dame war super unfreundlich und pampig und legte einfach auf. Verstanden hat sie mein Anliegen anscheinend nicht.

Kennt man schon ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
leaagabsschon
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die Antwort !
Ich bin absolut unerfahren auf dem Gebiet.
Coeo hat bereits eine Mail von mir erhalten, dass es bei einer gezogenen Lastschrift von Klarna gar nicht sein kann, dass da ein falscher VWZ angegeben ist und ich um entsprechende Klärung bitte, andernfalls aber anwaltliche Beratung hinzuziehe.

Wie teile ich den Sachverhalt denn am besten formuliert und gerichtsfest mit ? Wüsste jetzt nicht, was ich da schreiben soll .... :???:

Zitat (von Harry van Sell):
Insofern den Sachverhalt einmal entsprechend formuliert und gerichtsfest mitteilen, sowohl Klarna als auch der Inkasso-Bude und danach die Kommunikation erst mal einstellen.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16790 Beiträge, 5860x hilfreich)

Du solltest keine Brieffreundschaften Anstreben!
Einmalig und gerichtsfest mitteilen, dass die Rechnung per Lastschrift von Klarna eingezogen wurde und es keine offenen Rechnung gibt. Am besten mit Nachweis. Widersprich der Weitergabe von Daten an Auskunfteien. Fertig. Danach Kommunikation einstellen.

Signatur:

Folgende Nutzer werden blockiert, ich kann deren Beiträge nicht lesen: AR377, Xipolis, Jule28

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#4
 Von 
Kalanndok
Status:
Student
(2214 Beiträge, 340x hilfreich)

Ich würde mich für die Bestätigung des Zahlungseingangs bedanken (die Zahlung konnte offenbar trotz falschem Verwendungszweck Deinem Fall zugeordnet werden!) und mitteilen, dass das die rechtsgrundlose Zahlung (also die zu erwartende Rückzahlung) aufgrund des erschütternden Vertrauens in unbare Zahlungsmethoden mit dem Mandanten lediglich in bar zur Abholung nach Terminabsprache bereitliegt.

(dass dieser Abholer dann auch hinreichend zur Entgegennahme von Zahlungen im Namen von Klarna legitimiert sein muss, ist eine Selbstverständlichkeit...da reicht kein "Tach, Klarna, hätt gern Geld")

-- Editiert von User am 24. November 2023 14:10

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