Kosten an das Inkassounternehmen senden

11. September 2005 Thema abonnieren
 Von 
guest-12301.10.2009 08:27:38
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 4x hilfreich)
Kosten an das Inkassounternehmen senden

Hallo, ich habe vor zwei Wochen von einem Inkassouunternehmen eine Rechnung erhalten.

...dass es sich bei dem offen stehenden Rechnung
unseres Mitglieds um Mahngebühren handelt...

Erstens habe ich nie eine Mahnung erhalten und zweitens habe ich meine Rechnung Pünklich bezahlt.

Die Firma will es aber nicht verstehen, ich habe schon sämtliche Unterlagen hin gesendet die den Sachverhalt klarstellen Jetzt möchte ich wissen, ob man die die eigenen Auslagen, der Firma in Rechnung stellen kann?

-Papier/Kopieren
-Briefmarken/Einschreiben
-Sprit
-Eigene Zeit

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10 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Sunbee 1
Status:
Gelehrter
(10618 Beiträge, 2432x hilfreich)

@mercucius
nee geht nicht. keine korrespondenz führen mit inkasso, wenn du magst nur den hier im forum schon oft erwähnten brief mit der forderung der vollmacht
sunbee

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#2
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

Leider hat Sunbee1 recht!
Hier hast Du Lehrgeld bezahlt !

Mit Inkassofirmen führt man keine Kommunikation !

Vom Zusenden der Rechnungs bzw Kto auszugskopien möchte ich übrigens dringend abraten !!
Abgesehen vom Arbeits und Energieaufwand ..
die Inkassofirmen fordern diese Unterlagen NUR an um hier die korrekte Zustellung der Rechnungen/Mahnungen bzw das eventuelle Zuspätzahlen NACHWEISEN zu können...
Und sonst gar nichts !

Wer dann glaubt das das Inkassounternehmen auf die weiteren Mahnbriefe verzichtet ist gehörig auf dem Holzweg !

Übrigens bedienen hier (namenlose )call Agenten die Computer und die Anforderung der Unterlagen ist obligatorisch !

gruß
thehellion

-- Editiert von thehellion am 11.09.2005 16:40:30

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#3
 Von 
Mahnman
Status:
Senior-Partner
(6041 Beiträge, 1341x hilfreich)

Das kommt wohl mal auf die Größe des Unternehmens an.

-----------------
"<img src=http://www.my-smileys.de/smileys2/binnichtsignatur.gif></img>"

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#4
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

Mahnman
Natürlich bei einer kleinen Ich AG ist der Geschäftsführer möglicherweise Sekretärin, Call Agent und Vertragsanwalt in einer Person ....er müsste halt dann immer die Stimme verstellen ;)
Gibts das eigentlich ? EinMann Inkassos ?

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#5
 Von 
Mahnman
Status:
Senior-Partner
(6041 Beiträge, 1341x hilfreich)

Klr. Mich. Ich bin die Inkassoabteilung meines Arbeitgebers. Zusammen mit diversen anderen Tätigkeiten.

-----------------
"<img src=http://www.my-smileys.de/smileys2/binnichtsignatur.gif></img>"

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#6
 Von 
Rostu
Status:
Schüler
(255 Beiträge, 43x hilfreich)

Nicht grad die klügsten Ratschläge, die man hier lesen kann. Inkassobüros sind vom Gesetzgeber den Anwälten zur Forderungsbeitreibung zur Seite gestellt worden. Wenn eine Forderung fällig ist und der Schuldner sich in Verzug befindet, kann sich jeder an ein Inkassobüro wenden und dieses wird den Job auch annehmen. Wer natürlich Mehrkosten erzeugen will, ignoriert die Inkassoschreiben.

-----------------
"Joh. 19, 22"

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

Genau das Gegenteil was Rostu im letzten Satz schreibt ist richtig ! Und er weiss das auch !

Wie lange arbeitst Du schon bei einem Inkassobüro !

"Inkassobüros sind vom Gesetzgeber den Anwaltsbüros zur Forderungsbetreibung zur Seite gestellt worden " ????

Eine der wohlwollendsten Darstellungen die ich bisher über Inkassofirmen gelesen habe !

Ich fordere : 50 Jahre Volksmusik für Rostu mit anschliesender
Sicherheitsverwahrung im Seiler Büro Südflügel


-- Editiert von thehellion am 16.09.2005 17:29:26

-- Editiert von thehellion am 16.09.2005 17:34:10

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#8
 Von 
luDa
Status:
Lehrling
(1727 Beiträge, 343x hilfreich)

@ rostu

gut, dann zeig dem staunenden publikum doch mal die gesetzliche zurseitestellung der inkassounternehmen. Oder meinst du etwa § 1 RBerG der von den Nazis zur verdrängung jüdischer anwälte formuliert wurde und seitdem lediglich entnazifiziert und angepasst wurde.

inkassounternehmen haben rechtlich fast nichts in der hand und dienen so gut wie alle lediglich der zweiten ernte.

jede auf schadenersatz gegründete rechnung eines inkassounternehmens ist ein verstoß gegen die schadenminderungspflicht.

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#9
 Von 
Rostu
Status:
Schüler
(255 Beiträge, 43x hilfreich)

Da irrt ihr euch nicht unbeträchtlich, nur werden die entsprechenden Urteile nicht so mit Pomp verkündigt, wie die abweisenden. Klar gibts Situationen, in denen die Einschaltung des IKU unsinnig und daher die Kosten nicht erstattungsfähig sind. Genauso gibts aber auch die entgegengesetzten Fälle. Und deswegen ist es auch unverantwortlich, wie hier pauschalisiert und gehetzt wird.

Und, LuDa, es ist geltendes Recht. Folgt man deiner Argumentation, bräuchte man auch das BGB nicht zu beachten, das schließlich in der Kaiserzeit begründet wurde. *kopfschüttel*

-----------------
"Joh. 19, 22"

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#10
 Von 
luDa
Status:
Lehrling
(1727 Beiträge, 343x hilfreich)

im gegensatz zum veralteten RBerG (was vermutlich ja auch demnächst zu teilen fallen wird) ist das bgb aber laufend angepasst worden und von bienenschwarmüberbleibseln mal abgesehen recht aktuell ist.

davon einmal abgesehen gibt es inkassounternehmen nur an dieser einen stelle des gesetzes an der eben keine gebührenfrage beantwortet wird - jede gebührenforderung muss daher als zweifelhaft angesehen werden zumal inkassounternehmen doch häufig nur ausgelagerte mahnabteilungen sind.

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