Kundin zahlt nicht

15. April 2010 Thema abonnieren
 Von 
Corbelle
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Kundin zahlt nicht

Hallo liebe Leute,

ich habe ein kleines Problem, bei dem Ihr mir sicher helfen könnt :) .

Eine "Kundin" hat am 11. März einen Vertrag mit mir zum 31.08.2010 gekündigt. . Sie muss mir bis dahin noch monatlich jeweils bis zum 15. die Rate x € überweisen. Am 24. März war die Märzrate noch nicht da und ich schickte ihr eine Erinnerung mit Fristsetzung zum 30. März. Da vorgestern (13.) das Geld immer noch nicht da war, schickte ich ihr eine Mahnung und setzte ihr eine neue Frist (20.04.) - gleich für die Aprilrate mit. Ich gehe stark davon aus, dass die Kundin diese Frist wieder verstreichen lässt.

Was kann ich jetzt tun? Ich habe hier von einem "gerichtlichen Mahnbescheid" gelesen. Was ist das? Brauche ich dafür einen Rechtsanwalt? Brauche ich jetzt überhaupt einen RA? Was für Wege stehen mir noch offen, um an mein Geld zu kommen?

Dummerweise steht in unserem Vertrag nichts davon, dass bei Verzug in der Ratenzahlung der Restbetrag sofort fällig wird. Kann ich das trotzdem durchsetzen? Ich glaube nämlich, dass es mir sonst Monat für Monat so geht, dass ich auf die Ratenzahlung warten muss.

Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe

Liebe Grüße

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Pierrot Lagadere
Status:
Beginner
(128 Beiträge, 33x hilfreich)

Durch Erwirkung eines gerichtlichen Mahnbescheides beim zuständigen Amtsgericht wird eine Forderung rechtshängig. Der Schuldner (hier die Kundin) wird mit der Zustellung des Mahnbescheides aufgefordert, den Betrag nebst Zinsen / Auslagen / Gebühren zu zahlen. Gegen den Mahnbescheid ist der Rechtsbehelf des Widerspruchs möglich. Dann müßte der Schuldner beklagt werden. Bei Verstreichung der Widerspruchsfrist kann man dann einen Vollstreckungstitel erwirken, aus dem heraus man die Zwangsvollstreckung gegen den Schuldner betreiben könnte.

Für die Beantragung eines gerichtlichen Mahnbescheids muß kein Rechtsanwalt beigezogen werden. Die Frage wäre natürlich, ob sich so etwas schon lohnt, wenn die Schuldnerin lediglich erst mit ein oder zwei Raten in Verzug geraten ist. Wie mitgeteilt, wird bei Verzug ja noch nicht der ganze Rest sofort fällig. Es stellt sich natürlich auch die grundsätzliche Frage nach der Höhe der Beträge und inwieweit hier existenzielle Belange ausschlaggebend sind. Davon ausgehend, daß die dreijährige Verjährungsfrist zum Tragen käme, wäre ja noch genügend Zeit, um ggf. später noch gerichtlich vorzugehen.

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""Un prince est le premier serviteur de l'Etat" "

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#2
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6415x hilfreich)

Sicherheitshalber nochmal per Einschreiben in Verzug setzen !
Fristsetzung und das gerichtliche Mahnverfahren bei erneuter Nichtzahlung ankündigen

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""

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Corbelle
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank!!! Besonders thehellion hat mir ein Stück weitergeholfen :) .

LG

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