Mahnbescheid und was nun??

22. November 2010 Thema abonnieren
 Von 
heivo
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)
Mahnbescheid und was nun??

Ich habe folgendes Problem: ich hatte 2004 ein Girokonto bei der postbank. Das war im Minus und wurde gekündigt. Die Rückzahlung lief über die Accredis GmbH Inkasso. soweit so gut.
Als ich irgendwann nachfragte, wie hoch der noch offene Saldo sei, da es meiner Meinung nach getilgt war... bekam ich Post von RA HEYL. Mit einer mir unverständlich hohen Restforderung. Auf Nachfragen gingen mir komische aufstellungen zu die nicht nachvillziehbar ware und auf einmal Gebühren enthielten, die nie ausgemacht waren... Wirklich Kontakt ist nicht möglich, da von dem RA nur standardisierte Antwortschreiben kommen. September 2009 kam dann der MB, nachdem ich ankündigte, dass ich das ganze an den zuständigen Ombudsmann geben werden. Das ist damit ja nicht mehr machbar.
Gegen den MB habe ich widersprochen, also vor über einem Jahr. Seitdem ist Funkstille. Kein Schreiben, kein VB... NICHTS... Aber der Negativeintrag in der Schufa ist eben da.

wie komme ich aus der Nummer raus, das ist ja alles nicht wurklich sauber und korrekt, aber wie gesagt, auf Schreiben reagiert der gute Herr Heyl nicht.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder gute Tipps??? Benötige eine saubere Schufa, und dieser Eintrag ist einfach nciht gerecht und unkorrekt. Schfa handelt aber auch nciht sondern teilt mir nur mit, dass RA Heyl mitgeteilt habe, dass der Eintrag zu recht bestehe....

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12 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

Von wem ist der Eintrag ?
Postbank , accredis oder Heyl

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#2
 Von 
Steffen Meier
Status:
Lehrling
(1529 Beiträge, 1142x hilfreich)

Schwierig,
ich würde der Schufa und dem Eintrager letztmalig per Einschreiben eine Frist setzen, den Schufa-Eintrag zu löschen, da der Betrag strittig sei.
Sie behalten sich eine Klage vor.

Wenn der Eintrag danach nicht gelöscht wird, kann ich Ihnen nur raten, zum Anwalt zu gehen.

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#3
 Von 
heivo
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

es gib teinen eintrag von der Postbank bzg. Abwicklungskonto mit Forderungsstand und dann einen Eintrag von Heyl bzg. Forderungssumme der mit dem widersprochenen MB endet....

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#4
 Von 
Morgause
Status:
Lehrling
(1215 Beiträge, 381x hilfreich)

Kannst du mit Nachweisen darlegen, dass der Eintrag nicht rechtmäßig ist und die Forderung bestritten ist? Gegen den Mahnbescheid hast du ja den Widerspruch eingelegt. Das ist schon mal gut so. Verhandelt wurde noch nicht, oder?

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#5
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

quote:
Aber der Negativeintrag in der Schufa ist eben da.
Was genau steht bezüglich des von Dir widersprochenen MBs in der Schufa ?
Es dürfen grundsätzlich NUR unbestrittene Forderungen eingemeldet werden
In deinem Fall wurde der MB nachweisbar bereits vor 1 Jahr widersprochen

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#6
 Von 
heivo
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

wie soll ich das nachweisen? Ich habe die Zahlungsaufstellungen aus denen der Anfangsbetrag hervor geht und die geleisteten Zahlung und ich habe den Widerspruch gegen den MB. Mehr nicht. Was könnte ich sonst noch vorlegen.
Verhandelt wurde nichts, denn nach dem Widerspruch ist bei dem RA ja Funkstille eingekehrt. Aber eben nicht zu meinem Vorteil....

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#7
 Von 
heivo
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

in der Schufa steht: Widerspruch gegen den Saldo gemeldet am 07.10.2009

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#8
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

quote:
Widerspruch gegen den Saldo gemeldet am 07.10.2009

Ist das ein Negativ Eintrag ?
Ich glaube nicht

quote:
denn nach dem Widerspruch ist bei dem RA ja Funkstille eingekehrt Aber eben nicht zu meinem Vorteil....


Wieso denn ?
Die Gegenseite hat erkannt das diese Forderung nicht durchsetzungsfähig ist und deshalb keine Klagebegründung auf den Tisch gelegt !

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#9
 Von 
heivo
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

aber was kann ich jetzt tun? 'Die Forderung hängt ja noch immer in der Luft... und in meiner Schufa.....

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#10
 Von 
heivo
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

RA R.Heyl/ Accredis Inkasso für Deutsche Postbank AG
Rückfrage
Abwicklungskonto
Der Vertragspartner hat uns darüber informiert, dass ein Vertrag nicht ordnungsgemäß beendet wurde und dafür ein Abwicklungskonto existiert.
Abwicklungskonto


Gemeldeter Forderungsbetrag
1.444 Euro



02.03.2007


Gemeldeter Forderungsbetrag
653 Euro



Datum der Feststellung des derzeitigen Schuldsaldos durch den Vertragspartner
Datum des Ereignisses
03.03.2008



Gemeldeter Forderungsbetrag
555 Euro




Datum des Ereignisses
Datum der Feststellung des derzeitigen Schuldsaldos durch den Vertragspartner
Datum des Ereignisses
15.03.2009

Widerspruch zum Saldo
Der Vertragspartner hat uns mitgeteilt, dass der Forderung widersprochen wurde.
Widerspruch zum Saldo



Gemeldeter Forderungsbetrag
570 Euro




Datum des Ereignisses
Unter diesem angegebenen Datum hat der Verbraucher Rechtsmittel gegen die Forderung eingelegt.
Datum des Ereignisses
07.10.2009






das ist der komplette Eintrag. Ich denke schon, dass der negativ ist.... Habe einen Sore von 10%....

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#11
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>Die Forderung hängt ja noch immer in der Luft... und in meiner Schufa..... <hr size=1 noshade>

Meiner Meinung nach ist gem dieses Eintrags keine Forderung offen
Der Eintrag in der Schufa ist Korrekt
quote:<hr size=1 noshade> Widerspruch gegen den Saldo gemeldet am 07.10.2009 <hr size=1 noshade>


Schau auch mal folgendes AZ :

Oberlandesgericht Koblenz
Beschluss vom 23.09.2009
Az.: 2 U 423/09

Ich glaube die Bezeichnung " Konto in Abwicklung "
ist eher negativ :

http://www.anuber.de/konto-in-abwicklung.html

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#12
 Von 
heivo
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

gut, dann ist eben das Konto in Abwicklung negativ. Negativ ist das ganze aber genau deshalb weil nirgends steht: Forderung erledigt am... somdern zwar wiedersprochen ist aber mehr eben auch nicht. Die negative Forderung steht da und "schimmelt" vor sich hin und behindert mich...... Irngedwie muss ich das ganze doch beenden können, sodass ich bei anderen notwendigen Verhandlungen sagen kann, gut, das leif mal doof aber in der Schufa sieht man ja, dass eine Erledigung meinerseits erfolgte. Heyl müsste das ganze doch nur als erledigt melden, aber das wird er freiwillig nicht tun. Und was mache ich nun?

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