Mahngebühr für E-Mail Mahnung

15. Dezember 2020 Thema abonnieren
 Von 
Maline
Status:
Schüler
(176 Beiträge, 8x hilfreich)
Mahngebühr für E-Mail Mahnung

Ein Monats Beitrag für eine Handyversicherung für den Monat September wurde mangels Deckung zurück gegeben. Es folgten 2 Mahnungen via E-Mail.
Via analoger Briefpost kam nichts. Für jede E-Mail Mahnung fordert das Unternehmen 3 Euro, also 6 insgesamt. Plus logischerweise die Gebühr und Rucklastkosten, die unbestritten sind. Diese 2 Mal 3 Euro, sind die zu hoch oder sollte man sie stillschweigend zahlen, weil so hoch isses jetzt nicht?

Da das Handy um was es geht seit 5 Jahren schon nicht mehr existiert, da es wegen Betriebssystemfehler nicht mehr reperabel war als es 27 Monate alt war wurde es auf Anraten des Mobilfunkanbieters entsorgt, da es sich nicht mehr lohne es zu reparieren. Man holte sich dann ein neues anderes, welches auch bereits wie das Defekte komplett gezahlt ist.



Die Handyversicherung für das erste vergaß die Kundin und zahlte die letzten 5 Jahre für einen Artikel, den es nicht mehr gibt. Diese Versicherung ist zweckgebunden an jenes Gerät.
Die Kundin hat diese aus dem Grund im Oktober als die erste Mahnung mit der Begründung gekündigt. Sie zahlte jetzt die rückständige Gebühr, die Rücklastschriftunkosten und nur einmal 3 Euro, weil ihr 2 Mal 3 Euro für Mailmahnung zu hoch erscheinen.

Wird wegen der fehlenden 3 Euro der Versicherer ein Inkasso Unternehmen einschalten und sollte sie die 2.
3 Euro noch nach überweisen?




-- Editiert von Maline am 15.12.2020 07:58

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Ich danke von Herzen Mepeisen, DStein, Albarion, Harry von Sell und Anami für ihre mega tolle Hilfe

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
DStein
Status:
Praktikant
(633 Beiträge, 139x hilfreich)

Zitat (von Maline):
Diese 2 Mal 3 Euro, sind die zu hoch oder sollte man sie stillschweigend zahlen, weil so hoch isses jetzt nicht?
Eine Mahngebühr per E-Mail ist in der Form nicht durchsetzungsfähig. Während man hier im unteren Cent-Bereich sprechen würde. Man kann hier nur Gebühren verlangen die auch tatsächlich entstanden sind, bei einer E-Mail fallen sämtliche Posten wie Porto, Briefpapier oder Tinte weg. Die Gebühren sind hier schlicht einfach zu gering als dass man 3 Euro also gerechtfertigt erachten könnte.

Diese würde ich daher nicht bezahlen oder aus Kulanz ALLERHÖCHSTENS 10 Cent pro E-Mail, da die Forderung ja berechtigt ist.

Zitat (von Maline):
Wird wegen der fehlenden 3 Euro der Versicherer ein Inkasso Unternehmen einschalten und sollte sie die 2.
3 Euro noch nach überweisen?
Wie viel ist den überhaupt noch offen? Nur diese 3 Euro?
Also theoretisch könnte man wie bei jeder Forderung ein Inkasso beauftragen. ABER... damit durchkommen ist eine andere Sache und man sollte sich zu Wehr setzen. Wenn es nur um diese 3 Euro geht, würde ich diese einfach bezahlen und Thema erledigt. Oder man sagt, wie ich geschrieben habe NÖ zahle ich nicht, muss dann sich mit der Sache weiter rumschlagen.

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