Mahnung / Einschreiben wird nicht abgeholt

11. Juli 2006 Thema abonnieren
 Von 
snasa
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Mahnung / Einschreiben wird nicht abgeholt

Was kan ich tun, wenn jemand die Einschreiben (mit denen ich die Mahungen verschickt habe) nicht abholt?

Habe jemandem wegen offen stehender Schuld nach Auslaufen eines Darlehensvertrages bereits zwei Mahungen geschickt.

Ich selber wohne zur Zeit in Norwegen, und die Post meldete mir jetzt zurueck, dass der Empfaenger das Einschreiben nicht abgeholt hat. Ich weiss jetzt echt nicht, ob ich trotzdem nach dem dritten Mahnschreiben den gerichtlichen Mahnbescheid beantragen kann.

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9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Michael32
Status:
Schlichter
(7416 Beiträge, 1622x hilfreich)

Hallo,
da geht es Dir wie mir neulich, habe ein Übergabe-Einschreiben geschcikt,wurde nicht abgeholt (Schuldner war wirklich nicht da !). Habe dann Einwurf-Einschreiben geschickt.

Soweit ich nachlesen konnte geht ein Gericht davon aus, das bei 2maliger nichtabholung absicht des Empfängers vorliegt und somit die Zustellung praktisch erfolgt ist.

Gruß

Michael

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#2
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6415x hilfreich)


der schuldner ahnt um was für ein Einschreiben es sich handelt.
er müsste bei einem späteren MB nachweisen das er z.b krank war oder ein anderer wichtiger grund vorlag das die Schreiben nicht abgeholt wurden.
evtl - um auf der ganz sicheren seite zu sein - nochmals letztmalig anmahnen ?
gruß
thehellion

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#3
 Von 
tompetti
Status:
Praktikant
(784 Beiträge, 157x hilfreich)

Hallo,

wenn Sie eine Mahnung zwei Mal mit Einschreiben gesendet haben, können Sie das mahnverfahren beginnen, der Schuldner ist dann selber Schuld und es wird von den Gerichten in Deutschland mehrheitlich angenommen, dass der Schuldner dann in Verzug ist und sie per mahnbescheid fordern können. Wenn ihr Schuldner allerdings nicht zahlen kann, dann entstehen durch das Mahnverfahren eigentlich nur noch größere Kosten, ohne dass Sie hinterher was in der Hand haben.

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#4
 Von 
Stud.Jur.
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Generell ist niemand verpflichtet den Weg zur Post anzutreten um etwas abzuholen. Auch ein Einwurfeinschreiben bringt eigentlich nix, denn man kann bei Einschreiben nie nachweisen, dass sich in dem Umschlag auch eine Mahnung befand. Man könnte ja auch einfach einen leeren Umschlag verschicken. Am besten ist es deshalb die Mahnung unter Bezeugung (möglichst keine Familienangehörigen) abzuschicken (bzw. dies zu behaupten).

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#5
 Von 
guest123-1542
Status:
Bachelor
(3084 Beiträge, 577x hilfreich)

mir ist keine Vorschrift bekannt, wonach man mahnen muss, bevor ein Mahnbescheid beantragt wird.

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#6
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6415x hilfreich)

man sollte den Schuldner nachweisbar in verzug setzen -

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#7
 Von 
Mahnman
Status:
Senior-Partner
(6041 Beiträge, 1341x hilfreich)

Wenn keine Mahnung erfolgt, ist der Schuldner meistens (von den Ausnahmen des 286 mal abgesehen) nicht im Verzug. Somit müsste er die Kosten des Mahnbescheides nicht tragen.

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"<img src=http://www.my-smileys.de/smileys2/binnichtsignatur.gif></img>"

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#8
 Von 
guest123-1400
Status:
Student
(2642 Beiträge, 617x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#9
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6415x hilfreich)

was passiert eigentlich wenn der Gläubiger
dem Schuldner per Einschreiben in Verzug setzt ( im Beisein von Zeugen geschrieben und eingetütet und zu Post gebracht )

und der Schuldner bestätigt das Einschreiben mit dem Hinweis - im Beisein von Zeugen geöffnet und nichts war drin

wem glaubt da das Gericht

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