Modenbach Schuldanerkenntnis

24. Juni 2021 Thema abonnieren
 Von 
Strife
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Modenbach Schuldanerkenntnis

Guten Abend an alle.
Ich habe schon vor einiger Zeit einen Rat wegen der Kanzlei Modenbach eingeholt: https://www.123recht.de/forum_topic.asp?topic_id=580993

Dort ging es darum, dass ich ein Vollstreckungsbescheid der Firma von 310 € hatte, dieses Geld per Ratenzahlung begleichen wollte und sie mir plötzlich eine Zahlungsaufforderung von 514 € + Option auf weitere Kosten geschickt hatten, die ich unterschreiben und zurückschicken sollte. Habe ich natürlich nicht gemacht und einfach die 310 € in Raten bezahlt.

Ich habe das Geld letzten Monat mit der letzten Rate bezahlt.
Nun hatte ich heute ein Brief von Modenbach im Briefkasten mit folgendem Inhalt:

"Sie hatten sich durch oben genanntes Schuldanerkenntnis zur Begleichung der Forderung verpflichtet"

(Wie gesagt: Diese Schuldanerkenntnis habe ich nie unterschrieben)

"[...] Es besteht derzeit noch ein Betrag von 213,10€"

"[...] Wir haben uns ihre Akte zur Wiedervorlage auf den 24.06.2021 notiert."
(Der Brief ist auf den 10.06 datiert aber ich hatte ihn heute erst im Briefkasten)

[...] Im Falle einer Lohnabtretung werden wir von dieser Gebrauch machen und Ihrem Arbeitgeber vorlegen"

Jetzt zu meinen Fragen:

Hat Modenbach irgendein Recht dieses Geld einzutreiben? In dem Vollstreckungsbescheid war "nur" von 310 € die Rede und die habe ich nachweislich gezahlt.
Was ist genau eine Lohnabtretung? Kann Modenbach diese veranlassen? Und wie soll ich weiter verfahren? Ihnen schreiben, dass ich das Geld nicht bezahlen werde?

Danke schonmal für eure Hilfe

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Ex Inkassomitarbeiter
Status:
Student
(2382 Beiträge, 711x hilfreich)

Zum titulierten Betrag kommen i.d.R. noch Zinsen und ggf Vollstreckungskosten.

Solange der Gläubiger einen Titel hat kann er damit auch vollstrecken.

Wie setzt sich die Restforderung zusammen?

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#2
 Von 
Strife
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Laut dem ersten Schreiben kostet die Vereinbarung zur Ratenzahlung schon 93,96 € und woher die anderen 110 € herkommen, stand in dem Schreiben nicht.

Vollstreckungskosten etc. sind mit in diesen 310€ inbegriffen.

-- Editiert von Strife am 24.06.2021 09:23

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#3
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16160x hilfreich)

Ich würde nun Strafanzeige erstatten wegen Verdacht des gewerblichen Betruges. Die schreiben ja, dass du das Schuldanerkenntnis abgegeben hättest. Das ist aber eine glatte Lüge. Zudem sind die weiteren Kosten so nicht erlaubt, denn die ZPO verlangt, dass der Gläubiger diese Kosten bezahlt. Die weiteren 110€ waren ja sowieso bereits frei erfunden.

Ich würde weiterhin zu einem Anwalt gehen und diesen eine Vollstreckungsabwehrklage einreichen lassen verbinden mit Klage auf Titelherausgabe und mit einstweiliger Verfügung, alle Vollstreckungen bis zur Klärung einstellen zu lassen.

-- Editiert von mepeisen am 24.06.2021 10:03

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Strife
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Ok, dann werde ich mir mal einen Anwalt suchen

0x Hilfreiche Antwort

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