Nachweis über Eingang von Rechnung / Mahnung

16. Juni 2023 Thema abonnieren
 Von 
frogger13
Status:
Frischling
(42 Beiträge, 2x hilfreich)
Nachweis über Eingang von Rechnung / Mahnung

Moin Zusammen,

ich habe ein Schreiben der Creditreform über die Zahlung von 120,32 € bekommen für die Mitgliedschaft in einem Mieterverein. Das habe ich auch schon jahrelang, aber immer manuell bezahlt, wenn die Rechnung kam. Nun habe ich für den Beitrag in diesem Jahr bisher keine Rechnung (oder geschweige denn eine Mahnung) bekommen. Nur nun das Schreiben der Creditreform.
Der Betrag scheint mir an sich OK und ich werde das wohl auch bezahlen, aber die Fragen für mich sind:
- wer muss nachweisen, dass ich die Rechnung / Mahnung überhaupt bekommen habe ? Langt hier ein normale Brief ? Muss das nicht dann, im Fall eine Mahnung, schon Einschrieben sein ? Da habe ich halt nix...
- ist es OK, wenn ich das Angebot der Ratenzahlung annehme, dass der Gesamtbetrag dann erhöht ist (143€) ?

Vielen Dank schon einmal vorab....
Gruß
Reiner

Post vom Inkassobüro?

Post vom Inkassobüro?

Ein erfahrener Anwalt im Inkassorecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Inkassorecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118641 Beiträge, 39612x hilfreich)

Zitat (von frogger13):
- wer muss nachweisen, dass ich die Rechnung / Mahnung überhaupt bekommen habe ?

Der Gläubiger ...

Als erstes sollte man aber mal prüfen, ob eine Rechnung / Mahnung überhaupt nötig war ...



Zitat (von frogger13):
Langt hier ein normale Brief ?

Klar.



Zitat (von frogger13):
Muss das nicht dann, im Fall eine Mahnung, schon Einschrieben sein ?

Nö.



Zitat (von frogger13):

- ist es OK, wenn ich das Angebot der Ratenzahlung annehme, dass der Gesamtbetrag dann erhöht ist (143€) ?

Keine Ahnung, woher sollen wir wissen was für Dich OK ist?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16327 Beiträge, 9241x hilfreich)

Wenn es um eine Schuld geht, bei der eine Rechnung Voraussetzung für die Zahlung ist, muss der Absender beweisen können, dass die Rechnung zugegangen ist. Wie der Absender das macht (Einschreiben, persönliches Einwerfen der Rechnung mit Zeuge, ...), ist dem Abdender der Rechnung überlassen.

Hier geht es aber nicht um einen "Kauf auf Rechnung", sondern um eine Vereinsmitgliedschaft. Da wird die Beitragszahlung in der Satzung oder der Beitragsordnung geregelt sein. D.h. es ist überhaupt keine Rechnung notwendig.

Analogie: Wenn Sie eine Wohnung mieten müssen Sie auch immer rechtzeitig die Miete überweisen. Da wartet man auch nicht auf die Rechnung.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
frogger13
Status:
Frischling
(42 Beiträge, 2x hilfreich)

Moin ... danke für die Antworten.

@drkabo: ich hätte die Mitgliedschaft auch mit Lastschrift bezahlen können, aber irgendwie habe ich das damals nicht gemacht. Ich habe jahrelang immer eine Rechnung bekommen und die dann bezahlt. Es geht mir ja auch eigentlich nicht um den Rechnungsbetrag, der ist OK. Ich würde nur versuchen vlt. das mit den Mahngebühren usw. abzuwenden, da ich nix von denen bekommen habe.

Gruß
Reiner

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Ex Inkassomitarbeiter
Status:
Student
(2376 Beiträge, 710x hilfreich)

Zitat (von frogger13):
Ich würde nur versuchen vlt. das mit den Mahngebühren usw. abzuwenden, da ich nix von denen bekommen habe.

Welche Mahngebühren? Ich lese nichts davon im Eingangspost. Sollten Mahngebühren des Gläubigers berechnet worden sein, so könnten dafür natürlich Nachweise angefordert werden.
Nochmals eine Rechnung wird nicht notwendig sein, ließ mal die Satzung.

Zitat (von frogger13):
Ich habe jahrelang immer eine Rechnung bekommen und die dann bezahlt.

Irgendwann hat der Verein halt keine Lust mehr den Mitgliedern nachzurennen.

Zitat (von frogger13):
ist es OK, wenn ich das Angebot der Ratenzahlung annehme, dass der Gesamtbetrag dann erhöht ist (143€) ?

Bei einer Ratenzahlung nimmt das IB üblicherweise eine Einigungsgebühr. Insofern dürfte das vom Betrag iO sein.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
frogger13
Status:
Frischling
(42 Beiträge, 2x hilfreich)

Zur Ergänzung, weil ich es oben vergessen habe:
Die Forderung der eigentlichen Jahresrechnung war 81€. Danach gab es wohl ein oder mehrere Mahnungen. Dies kann ich nicht anzweifeln und sind auch wohl OK.
Meine Frage bezogt sich auf die Situation , dass ich nichts von dem bekommen habe, bis nun das Schreiben der CR.

Ach und in der Satzung steht nur etwas über die Laufzeit und Kündigungsfristen, aber nicht über Zahlung / Verzug usw.

Gruß
Reiner

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 265.019 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
107.224 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen