Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
13.493 Ratgeber, 2.347.261 Forenbeiträge, 254.709 Rechtsberatungen
622.154
Registrierte
Nutzer

National Inkasso Hauptforderung

23. Juni 2021 Thema abonnieren
 Von 
richard.ge
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
National Inkasso Hauptforderung

Guten Tag,
ich habe gestern Post und E-mail von der National Inkasso gmbh bekommen,welche völlig überzogene Forderungen beinhalten.Die Hauptforderung scheint Berechtigt zu sein,da ich wohl damals (bin mir nichtmehr sicher)entweder zu spät gekündigt habe oder das Konto nicht gedeckt war und es zu einer Rücklastschrift kam.Ich habe keine einzige Mahnung oder ähnliches bis heute erhalten.Ich bitte um Hilfe ,für mein weiteres Vorgehen gegen diese völlig überzogenen Kosten Forderungen,die ich bis zum 05.07.2021 begleichen soll.

Hauptforderung 9,90 €
Zinsen auf Hauptforderung 1,36 €
Auslagen des Auftraggebers 10,00 €
Mahnkosten des Auftraggebers gemäß §§ 280, 286 BGB 2,00 €
Inkassogebühren gemäß §§ 280, 286 BGB 63,70 €
Auslagen gemäß §§ 280, 286 BGB 12,74 €
Auskunfteien 0,00 €
Gerichtskosten 0,00 €
Zahlung 0,00 €
Gesamt 99,70 €


Vielen Dank im Voraus
Mit freundlichen Grüßen Richard G.

Post vom Inkassobüro?

Post vom Inkassobüro?

Ein erfahrener Anwalt im Inkassorecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Inkassorecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
The Mentalist
Status:
Praktikant
(970 Beiträge, 289x hilfreich)

Die Inkassokosten sind an sich im gesetzlichen Rahmen und bis 500€ immer gleich. D.h. egal ob du 0,01€ oder 499€ schuldest, kann das Inkasso immer das selbe abrechnen. Hier wurde aber noch gar nicht der Maximalbetrag (76,44€) abgerechnet.

Einer Mahnung bedarf es bei einer Rücklastschrift nicht.
Allerdings ist im Masseninkasso die Höhe der Inkassokosten nicht gerechtfertigt. Ich würde daher die Hauptforderung + Zinsen + Rücklastschriftkosten direkt an den Gläubiger überweisen und einen kurzen 3-Zeiler an das Inkasso schreiben, dass man die Forderung bestreitet. Was dann kommt einfach ignorieren.

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16078x hilfreich)

Die 10€ Auslagen des Gläubigers halte ich für überzogenen Unsinn. Maximal 4€ würde ich als Rücklastschriftgebühr akzeptieren.

2€ Mahnkosten würde ich streichen, wenn es nie eine Mahnung gab.

Die Inkassogebühr+Auslagen würde ich erst mal noch nicht bezahlen. Ich würde nur Hauptforderung und so 5€ zusätzlich bezahlen, sicherheitshalber. Da sind dann auch etwas Zinsen und Briefporto dabei. Dem Inkasso würde ich schreiben, dass man nie eine Mahnung erhalten hat und daher die Mahngebühren und Inkassogebühren zurückweist. Zudem sind die Auslagen des Gläubigers zu hoch. Mehr würde ich nicht schreiben. Soll doch erst mal das Inkasso nachweisen, dass es eine Mahnung gab.

Es ist zwar richtig, dass bei einer Rücklastschrift eine sogenannte "Selbstmahnung" vorliegt, aber wieso sollte man das Inkasso darauf aufmerksam machen?

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
richard.ge
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(105945 Beiträge, 37839x hilfreich)

Zitat (von richard.ge):
Die Hauptforderung scheint Berechtigt zu sein

Und diese ist von wann genau?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16078x hilfreich)

Zitat:
Und diese ist von wann genau?

Guter Hinweis. Wenn man Basiszins zurückrechnet, muss das irgendwann nach dem 1.1.2018 gewesen sein, irgendwann im Februar/März, und damit leider nicht verjährt. Ab 1.1.2018 bis heute wären das 1,42€ Zinsen.

@TE: Richtig? Denn wenn es in 2017 war, dann ist es verjährt.

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 238.154 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
97.701 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. Zzgl. 2€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen