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Negativsaldo paypal KSP

 Von 
prodock
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Negativsaldo paypal KSP

Liebe Forumsgemeinde,

Folgender Sachverhalt:

ich habe letztes Jahr meine Bank gewechselt, entsprechend wurde das Konto bei der alten Bank aufgelöst und bei paypal das neue Konto angegeben, und mandatiert, . Beim Versuch das alte und nun nicht mehr existierende Konto aus dem paypal Account zu löschen bekam ich eine Fehlermeldung, dass das nicht möglich wäre, da mit dem alten Konto noch eine 'laufende Transaktion' verknüpft sei.
Ich hatte keine Idee um was für eine Transaktion es sich handelt und im System selber wurde ich leider nicht fündig. Deshalb habe ich das neue Konto dann als 'bevorzugtes'Konto eingerichtet um eventuellen Abbuchungen vom alten Konto vorzubeugen.
Es kam wie es kommen muss. Ende Dezember versuchte paypal dann sich die jährliche Abbuchung eines streaming -Abbonements von knapp 60 Euro per Lastschrift vom alten Konto wiederzuholen, was notwendigerweise scheiterte.
Anfang Januar bekam ich dann 2 mails, in der ersten wurde ich gebeten - ohne Fristsetzung- bitte mein Konto wieder auszugleichen, da die Rückmeldung meiner alten Bank ergeben hätte, dass das Konto nicht mehr existiert. In der zweiten wurde ich gebeten, das alte Konto wieder zu aktivieren, oder alternativ ein neues Konto einzurichten, was vollkomen sinnfrei war, da, ja bereits ein neues Konto hinterlegt war, von dem bereits im November vergangenen Jahres mehrere Abbuchungen erfolgt waren.
Ich habe dann vermutet dass es sich um einen Systemfehler handelt,in der Erwartung dass paypal selbst auf den Trichter kommt und das Geld vom aktuell hinterlegten Konto oder von der inzwischen hinterlegten Kreditkarte abbucht, in den AGBs steht diese Option für eine gescheiterte Lastschrift ja entsprechend drin.
Denkste.
Letze Woche bekam meine Frau dann 2 Anrufe von einer angeblichen paypal-Mitarbeiterin, ich solle doch bitte zurückrufen, es seien schon mehrere Mahnmails an mich geschickt worden. Nachdem ich meine emalls und den Spam Ordner des email-providers gecheckt hatte musste ich feststellen, dass mich keine einzige dieser mails erreicht hat, ich habe den Anruf dann als versuchtes Telefonpishing eingestuft. Letzen Samstag erreichte mich wieder ein Anruf eines angeblichen paypal Mitarbeiters,1.Frage nach der Zustimmung zum Mitschneiden des Gesprächs, 2. Frage. ich soll mich doch bitte authentifizieren, Antwort, nein, ich werde am Telefon keinen mir unbekannten Personen meine Zugangsdaten preisgeben,. Das Gespräch war damit beendet. Abends habe ich dann meinen Kontostand bei paypal überprüft und - da dieser immer noch um den gleichen Betrag im Minus war - am nächsten Tag per Überweisung ausgeglichen.
Am Dienstag der folgenden Woche bekam ich dann fast zeitgleich 2 emails, eine Bestätigung von paypal über den Zahlungseingang, eine weitere von KSP Inkassso mit der Forderung über den Betrag und den üblichen Fantasie-Inkasso-Gebühren.
Daraufhin habe ich sowohl den paypal Kundendienst, als auch das Forderungsmanagement angerufen um zu klären was denn da schiefläuft. Die Antwort auf die Frage warum man nicht vom bevorzugten Konto abgebucht hat, war einigermassen verblüffend: .'Das dürfe man nicht , da es sich um eine Art Einzugsermächtigung handle dürfe nur von dem damaligen Referenzkonto abgebucht werden'. Als ich anmerkte dass sich gleiche Spielchen im kommenden Jahr wiederholen würde, wurde ich vom Forderungsmanagement Richtung Kundendienst zurückverwiesen, ein Telefonanruf 'würde genügen' um das neue Konto für die Abbuchung zu autorisieren..
Nun bin ich kein SEPA-Mandat-Experte, aber die Erklärung kommt mir reichlich spanisch vor, da ja eine Verknüpfung zwischen streaming-Abo und paypal und nicht zwischen Abo und meinem Girokonto besteht, ansonsten hätte ich ja gleich direkt dem streaming -Anbieter eine Einzugsermächtigung erteilen können und das Prinzip paypal führt sich ad absurdum.
Wie auch immer, falls ich jemand damit auskennt, Info ist willkommen.

Zu meinen konkreten Fragen:

Bin ich eigentlich überhaupt schuldhaft im Verzug ?

weil

a) ich nie eine Mahnug oder Zahlungsaufforderung mit Fristsetzung erhalten habe
b) paypal irreführende automatische emails verschickt, und sich nicht gemäß ihrer eigenen AGB verhält

Welche Kosten soll ich KSP erstatten ?

Bisher kamen eine Standard-mail, das gleiche nochmal als Brief von einer Anwältin unterzeichnet.
Insgesamt werdenn gefordert:

- 0,15 Euro Zinsen (soviel Guthaben habe ich inzwischen wieder auf dem paypal Konto)
- 1,25 Euro kaufmännische Mahnkosten des Auftraggebers (habe keine Mahnungen erhalten)
- 58,50 Euro Anwaltskosten
- 11,70 Euro Auslagenpauschale

Eigentlich geht es mir vollkommen gegen den Strich auch nur einen Cent an diese Schmarotzer zu bezahlen.
Das paypal Konto werde ich nach dieser Erfahrung nach einer gewissen Sicherheitsfrist löschen. Systemische Inkompetenz mit maximalem Profitstreben, mir reichts.

Vielen Dank für die Antworten/Aufmerksamkeit

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Kosten Konto Paypal ksp


9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69994 Beiträge, 32154x hilfreich)

Zitat (von prodock):
Ich hatte keine Idee um was für eine Transaktion es sich handelt

Naja, jetzt weis man es ja.

Das "bevorzugte Konto" wird dann genutzt, wenn nichts anderes hinterlegt ist.
Da man aber das alte Konto bei den regelmäßigen Abos / Abuchungen offenbar noch hinterlegt hatte, wurde natürlich das verwendet.



Zitat (von prodock):
(habe keine Mahnungen erhalten)

Hier
Zitat (von prodock):
Anfang Januar bekam ich dann 2 mails, in der ersten wurde ich gebeten - ohne Fristsetzung- bitte mein Konto wieder auszugleichen, da die Rückmeldung meiner alten Bank ergeben hätte, dass das Konto nicht mehr existiert. In der zweiten wurde ich gebeten, das alte Konto wieder zu aktivieren, oder alternativ ein neues Konto einzurichten, was vollkomen sinnfrei war, da, ja bereits ein neues Konto hinterlegt war, von dem bereits im November vergangenen Jahres mehrere Abbuchungen erfolgt waren.

steht aber anderes?



Zitat (von prodock):
Bin ich eigentlich überhaupt schuldhaft im Verzug ?

Nach der derzeitigen Schilderung war man in Verzug, der wurde aber durch Überwiesung beendet.

Die Frage ist nun, wann genau kam das Geld an und wann genau wurde das Inkasso bzw. der Anwalt beauftragt?
Der Anwalt fordert keine Inkassogebühren?


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(22653 Beiträge, 14930x hilfreich)

Zitat:
Nun bin ich kein SEPA-Mandat-Experte, aber die Erklärung kommt mir reichlich spanisch vor,

Das kommt dir nicht nur spanisch vor, das ist auch verschwurbelter Blödsinn. Natürlich kann ein Mandat zwar an ein Konto gebunden sein, aber das ist hier nicht der Fall. Der Dienst hatte nur einen Bezug zum PayPal-Konto und PayPal wiederum zu deinem Bankkonto. Dienst und Bankkonto sind also gar nicht direkt verbunden.

Davon abgesehen ist es aber sowieso "egal", denn PayPal tritt ganz grundsätzlich alles mit Füßen, was sie erwischen. Soll heißen: PayPal ignoriert in Deutschland das BGB und im europäischen Zahlungsraum, was SEPA so vorschreibt. Ist aber nicht dein Problem.

Ich würde KSP einmalig schriftlich antworten, dass das längst bezahlt ist, dass PayPal selbst für den Fehler verantwortlich ist und du viele Wochen/Monate zuvor alles getan hast, was man hätte tun können, um das neue Bankkonto zu hinterlegen. Wenn PayPals System so blöd ist, das richtig umzusetzen, ist das deren Problem aber nicht deines. Sie sollen sich hinsichtlich ihrer Gebühren gefälligst an PayPal wenden und dich in Ruhe lassen.

Zitat:
Die Frage ist nun, wann genau kam das Geld an und wann genau wurde das Inkasso bzw. der Anwalt beauftragt?
Der Anwalt fordert keine Inkassogebühren?

Die Argumentation über den Zeitablauf wäre durchaus möglich. Geld ist übrigens maximal einen Werktag unterwegs, egal wie zügig die das intern verbuchen. Aber so eine Diskussion ist regelmäßig schwierig. Ich würde mich daher darauf zurückziehen, dass man das neu Konto längst hinterlegt hatte und deswegen die Schuld an der fehlerhaften Abbuchung ein Systemfehler sei, der PayPal selbst trifft.
Die fehlerfreien Abbuchungen übers neue Konto Wochen vor dem Problem sind beweis genug, denke ich. Niemand wird kapieren, wieso das PayPal-System Probleme verursacht hat.

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69994 Beiträge, 32154x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
Natürlich kann ein Mandat zwar an ein Konto gebunden sein, aber das ist hier nicht der Fall.

Und das weis man jetzt woher genau?

Musste bei einem Kollegen mal nachsehen, weil ich kein Paypal habe.

Tatsächlich kann man bei Paypal eine wiederkehrende Zahlung (laut Paypal: Abonnementzahlungen, Zahlungen durch automatische Abrechnung, Zahlungen durch Ratenzahlung) mit einem konkreten Konto verbinden.
Und dann wird genau das genommen, bis man es ändert, auch wenn ein "bevorzugte Konto" eingerichtet wurde.

Es wurde ja sogar darauf hingewiesen, dass das Konto noch in Benutzung ist, nur hat man halt nicht intensiv genug gesucht.
Wobei man gar nicht so intensiv suchen muss, auf der Seite wo man die Bankdaten einstellt, findet sich die Einstellung ganz unten unter "Automatische Zahlungen".



Zitat (von mepeisen):
Geld ist übrigens maximal einen Werktag unterwegs,

Das wäre mir neu. Sicherlich mag das für eine Vielzahl von Überweisungen gelten, vermutlcih sogar für die Mehrheit. Aber nicht absolut. Muss ja nur mal ein Wochenende dazwischen kommen ...



Zitat (von mepeisen):
Niemand wird kapieren, wieso das PayPal-System Probleme verursacht hat.

Das Problem liegt hier wohl eher auf Seiten des Kunden, der das PayPal-System fehlerhaft bedient hat ...


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#4
 Von 
prodock
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):

Das "bevorzugte Konto" wird dann genutzt, wenn nichts anderes hinterlegt ist.
Da man aber das alte Konto bei den regelmäßigen Abos / Abuchungen offenbar noch hinterlegt hatte, wurde natürlich das verwendet.

Das macht keinen Sinn, andersherum wird ein Schuh draus Ein bevorzugtes Konto einzurichten macht nur dann Sinn wenn es mindestens 2 optionale Konten gibt, die seitens paypal genutzt werden können. Gibt es nur ein Konto ist das automatisch das 'bevorzugte' Konto mangels Alternative.



Zitat (von Harry van Sell):

Hier steht aber anderes?


Nein. Hier steht, dass es keine Zahlungsaufforderung bzw. Mahnung mit FRISTSETZUNG gab. Die Frage ist daher ob eine einfache Aufforderung mein Konto auszugleichen ohne Fristsetzung schon reicht um mich formal in Verzug zu setzen.
Die zweite Frage war inwieweit paypal selbst mitverantwortlich für die Sache ist. Man schickt mir eine mail in der ich gebeten werde mein paypal Konto auszugleichen, da die Rückmeldung von meiner alten Bank an paypal erfolgt ist, dass das Konto von dem sie versucht haben abzubuchen. nicht mehr existiert. In der zweiten mail fordert man mich auf entweder das alte Konto zu reaktivieren, oder ein neues Konto zu hinterlegen. Das neue Konto war zu diesem Zeitpunkt schon über einen Monat hinterlegt.
Den Schluß den ich daraus ziehe ist, dass, die Zahlungsaufforderung nur geschickt wurde da systemseitig von paypal nicht erkannt wurde, dass bereits ein neues Konto hinterlegt ist, von dem hätte abgebucht werden können. In den AGB weist paypal ja ausdrücklich darauf hin, dass bei fehlgeschlagener Lastschrift entweder ein
anderes Konto oder eine Kreditkarte in Anspruch genommen werden kann.
Dazu kommt dann noch der dritte Punkt, nämlich die abenteuerliche Erklärung man dürfe in diesem Fall nicht von einem zweiten Konto abbuchen.
Die prinzipielle Frage wäre im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung ob ich über jedes Stöckchen springen muss, das mir paypal hinhält, oder oder ich von paypal nicht ein gewisses Mindestmaß an problemlösungsorientierter Kompetenz erwarten darf, das über das automatisierte Versenden sinnfreier emails
hinausgeht.




Zitat (von Harry van Sell):

Nach der derzeitigen Schilderung war man in Verzug, der wurde aber durch Überwiesung beendet.

Die Frage ist nun, wann genau kam das Geld an und wann genau wurde das Inkasso bzw. der Anwalt beauftragt?
Der Anwalt fordert keine Inkassogebühren?


Doch, die Gebühren habe ich ja unten aufgelistet. Ich nehme an dass paypal vorletzten Samstag den Vorgang an KSP übergeben hat, ich habe aber erst Sonntags, also am darauffolgenden Tag die Überweisung vorgenommen um mein Konto auszugleichen, Buchung war dann Montags, Dienstag kam dann das Schreiben von KSp per mail, Mittwoch der Brief von KSP.

Danke für die Rückmeldung

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#5
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(22653 Beiträge, 14930x hilfreich)

Zitat:

Das wäre mir neu. Sicherlich mag das für eine Vielzahl von Überweisungen gelten, vermutlcih sogar für die Mehrheit. Aber nicht absolut. Muss ja nur mal ein Wochenende dazwischen kommen ...

Ich verbessere mich selbst. Einen Bankarbeitstag. Also den Samstag explizit ausgeklammert.
Ansonsten: Genau das ist nun mal ein Kernpunkt bei der SEPA Zahlungsrichtlinie.

Zitat:
Musste bei einem Kollegen mal nachsehen, weil ich kein Paypal habe.

Ich habe bei den Streaming-Anbietern, die allsamt über PayPal bei mir laufen, keinerlei direkte Kontoverbindung ausgewählt, als ich diese abonniert habe. Merkwürdig. Oder haben sie das erst vor kurzem erfunden?

Zitat:
Die Frage ist daher ob eine einfache Aufforderung mein Konto auszugleichen ohne Fristsetzung schon reicht um mich formal in Verzug zu setzen.

Durchaus, ja. Die Fristsetzung als Teil der Mahnung ist nicht unbedingt zwingend, um den Verzug auszulösen.

Zitat:
Die prinzipielle Frage wäre im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung ob ich über jedes Stöckchen springen muss, das mir paypal hinhält, oder oder ich von paypal nicht ein gewisses Mindestmaß an problemlösungsorientierter Kompetenz erwarten darf, das über das automatisierte Versenden sinnfreier emails
hinausgeht.

Im Regelfall wird ein Richter PayPal einen Vogel zeigen. Gerade dann, wenn PayPal nicht ausreichend beweisen kann, dass es das neue Konto gar nicht hätte nehmen dürfen... ;-)

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#6
 Von 
prodock
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von mepeisen):
Natürlich kann ein Mandat zwar an ein Konto gebunden sein, aber das ist hier nicht der Fall.

Und das weis man jetzt woher genau?

Musste bei einem Kollegen mal nachsehen, weil ich kein Paypal habe.

Tatsächlich kann man bei Paypal eine wiederkehrende Zahlung (laut Paypal: Abonnementzahlungen, Zahlungen durch automatische Abrechnung, Zahlungen durch Ratenzahlung) mit einem konkreten Konto verbinden.
Und dann wird genau das genommen, bis man es ändert, auch wenn ein "bevorzugte Konto" eingerichtet wurde.

Es wurde ja sogar darauf hingewiesen, dass das Konto noch in Benutzung ist, nur hat man halt nicht intensiv genug gesucht.
Wobei man gar nicht so intensiv suchen muss, auf der Seite wo man die Bankdaten einstellt, findet sich die Einstellung ganz unten unter "Automatische Zahlungen".



Zitat (von mepeisen):
Geld ist übrigens maximal einen Werktag unterwegs,

Das wäre mir neu. Sicherlich mag das für eine Vielzahl von Überweisungen gelten, vermutlcih sogar für die Mehrheit. Aber nicht absolut. Muss ja nur mal ein Wochenende dazwischen kommen ...



Zitat (von mepeisen):
Niemand wird kapieren, wieso das PayPal-System Probleme verursacht hat.

Das Problem liegt hier wohl eher auf Seiten des Kunden, der das PayPal-System fehlerhaft bedient hat ...


Das papal-System wurde nicht fehlerhaft bedient, sondern allenfalls fehlerhaft interpretiert
Nun kann man sich lange darüber streiten ob die Dummheit des Kunden, oder die Benutzerunfreundlichkeit des Systems verantwortlich für das Problem ist. Letztendlich ist es es auch eine Frage des Zeitaufwandes. Die Meldung, die beim Versuch der Löschung des alten Kontos angezeigt wurde bezog sich auf eine 'laufende Transaktion' weswegen man das Konto nicht deaktivieren konnte. Die laufende Transaktion' war dann die 4 Wochen später erfolgte Abbuchung des Abonnements Wäre der Hinweis ein wenig konkreter gewesen, hätte ich auch danach gesucht. Tatsache bleibt, dass paypal sich nicht sonderlich viel Mühe gemacht hat das Problem zu lösen, sondern eher Verwirrung gestiftet hat.

Ich habe jetzt erstmal allen Forderungen von KSP widersprochen und den Ablauf aus meiner Sicht geschildert.
Da die Hauptforderung ja beglichen ist, gehe ich davon aus, dass KSP in Runde 2 die Verzugskosten geltend machen wird, dem werde ich dann nochmal widersprechen.Mal schauen ob die wegen Inkassogebühren noch einen gerichtlichen Mahnbescheid anfordern und evtl.klagen werden,. ich glaube eher nicht.

Danke an alle Beteiligte, falls noch eine Frage auftaucht melde ich mich nochmal

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#7
 Von 
prodock
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Noch als Ergänzung zu der Frage, ob und wie man bei automatischen Zahlungen die jeweilige Abbuchungsquelle zuordnen bzw. ändern kann bzw. muss:

Es ist tatsächlich so, dass die Abbuchung des streaming-Dienstes mit dem alten Konto verknüpft war, ob selbst gewählt oder vom System sei dahingestellt.
Als Abbuchungsquelle ist momentan kein Konto oder Kreditkarte ausgewählt, statt dessen hat paypal die Zahlungsquelle als blockiert gekennzeichnet und auf das paypal-Guthaben geändert, da das alte Konto ja nicht mehr existiert.
Man kann jetzt eine beliebige neue Zahlungsquelle damit verknüpfen die im System registriert ist, wobei man folgenden Hinweis angezeigt bekommt:

'Wählen Sie, wie Sie hier zahlen wollen:

Wenn Sie über ein Guthaben verfügen, verwenden wir dieses zuerst. Wenn es ein Problem mit der ausgewählten Zahlungsquelle gibt, verwenden wir für die Zahlung eine andere hinterlegte Bankverbindung oder Kreditkarte.

Damit sollte ich eigentlich raus aus der Nummer sein, da es keinen trftigen Grund gibt, warum paypal diese Option nicht bei mir gezogen hat, es sei denn man hält die eigenen AGB für rechtswidrig.

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#8
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69994 Beiträge, 32154x hilfreich)

Zitat (von prodock):
'Wählen Sie, wie Sie hier zahlen wollen:

Wenn Sie über ein Guthaben verfügen, verwenden wir dieses zuerst. Wenn es ein Problem mit der ausgewählten Zahlungsquelle gibt, verwenden wir für die Zahlung eine andere hinterlegte Bankverbindung oder Kreditkarte.


Ok, dann das ganze gut sichern.
Wer weis wann man das noch mal benötigt...


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#9
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(22653 Beiträge, 14930x hilfreich)

Ja, das ist Gold Wert. Mach einen Screenshot davon.

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