Nie eine Mahnung erhalten

30. März 2009 Thema abonnieren
 Von 
Missspeedy
Status:
Beginner
(133 Beiträge, 13x hilfreich)
Nie eine Mahnung erhalten

Hallo zusammen,

folgende Situation:

Im April 2008 habe ich meine Krankenkasse wechseln wollen und habe eine Anfrage bei einem Makler im Internet gestellt. Ich hatte mir eine Krankenversicherung ausgesucht, alle Fragen beantwortet. Nun verlangte mein Makler noch ein Attest, welches er auf seine Kosten (hierzu gibt es eine Kostenübernahme per E-Mail) übernehmen wollte. Dieses ließ ich anfertigen. Leider hatte er sich danach nie wieder bei mir gemeldet. Es wurde kein Maklervertrag oder ähnliches unterschrieben. Ein Monat später rief die selbe Firma (was ich damals gar nicht mitbekommen hatte, weil ich mehrere Anfragen im Internet gestellt hatte) an (anderer Mitarbeiter) und wollte mir auch ein Angebot machen (hier brauchte ich kein Attest vorlegen). Aus anderen Gründen wurde von meiner Seite aus kein Vertrag abgeschlossen.
Nun hat mein Arzt bereits versucht dem Versicherungsmakler das Attest in Rechnung zu stellen. Die Rechnung wurde abgelehnt und nicht bezahlt.
Nun erhielt ich heute ein Schreiben vom Rechtsanwalt, dass ich bitte Betrag x auf dessen Konto zu überweisen hätte. (inkl. Rechtsanwaltsgebühr etc.)
Ich habe weder eine Mahnung noch eine Rechnung vorab erhalten, was daran liegen wird das ich in der Zwischenzeit umgezogen bin und kein Nachsendeantrag gestellt habe. (eine E-Mail Adresse lag meinem Arzt allerdings vor)
Meine Frage, wie sollte ich reagieren. Betrag bezahlen und dann vom Makler zurück holen? Oder nur die Attestkosten bezahlen, da ich keine Mahnung vorab erhalten habe? Die Kosten ganz ablehnen (was ich nicht vermute, da ich ja dem Arzt den Auftrag erteilt habe und somit mit Sicherheit in der Haftung bin)

Vielen Dank für eure Unterstützung!

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47796 Beiträge, 16883x hilfreich)

Da Du der Auftraggeber bist, musst Du die Kosten an den Arzt zahlen. Wenn der Arzt Dir jedoch keine Rechnung geschickt hat, dann musst Du nur den eigentlichen Rechnungsbetrag ohne Mahngebühren usw. zahlen.

Den Rechnungsbetrag kannst Du vom Versicherungsmakler zurückfordern.

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#2
 Von 
floriansmom
Status:
Schüler
(382 Beiträge, 166x hilfreich)

Rechnungskopie beim RA anfordern und gleichzeitig mitteilen, dass du nie eine erhalten hast. Dann Rechnung überweisen und gut isses.

Ach ja, Rechnung muss sein, Mahnung nicht!!!

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Missspeedy
Status:
Beginner
(133 Beiträge, 13x hilfreich)

Vielen Dank erstmal.

Kann es mir den zu last gelegt werden, dass ich keinen Nachsendeantrag gestellt habe und somit eine Rechnung gar nicht zugestellt werden konnte? Oder muß der Rechnungssteller, dann im Gewissen maße nach mir forschen? (Einwohnermeldeamt, ggf. an meine E-Mail Schreiben) Oder ist das zu viel verlangt, das der Arzt direkt an einen Anwalt gehen kann und darf?

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Missspeedy
Status:
Beginner
(133 Beiträge, 13x hilfreich)

So....

ich habe jetzt erstmal die Hauptforderung bezahlt ohne Zinsen Mahngebühren etc.
Im gleichen Zuge habe ich versucht den Makler zu erreichen, die Firma ist soweit auch noch tätig. Allerdings existieren die Mitarbeiter von damals nicht mehr.
Ich habe denen erstmal eine Rechnung erstellt, mit allen Kosten (da ich ja noch nicht genau weiß ob ich die Anwaltsgebühren bezahlen müsste, da der Makler ja die Rechnung nicht bezahlt hat), welches heute per Einschreiben und E-Mail rausgeht.
Desweiteren habe ich der Anwältin geschrieben, dass ich die Rechnungskopie an mich mit dem Umschlag "unzustellbar" sehen möchte.
Habe ich so richtig gehandelt?
Und falls die Maklerfirma nicht bezahlen möchte werde ich die Anwältin einschalten die mich angeschrieben hat.
Ich habe dem Makler eine Frist bis zum 09.04. gesetzt. Muß ich dann noch mahnen oder kann danach gleich die Anwältin loslegen?
DANKE

1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Missspeedy
Status:
Beginner
(133 Beiträge, 13x hilfreich)

nächster Teilerfolg....

die Maklerfirma hat sich gemeldet und bezahlt mir jetzt erstmal die Attestkosten. Naja jetzt stellt sich noch die Frage der Anwaltskosten

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