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Otto - EOS DID -> Frankfurter Inkasso GmbH

3.4.2021 Thema abonnieren Zum Thema: Inkasso rechtens
 Von 
whitebrazilian
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Otto - EOS DID -> Frankfurter Inkasso GmbH

Hallo,

im Frühjahr letzten Jahres habe ich bei Otto 3 Community Masken (danke Corona) bestellt. Im November letzten Jahres habe ich dann von EOS DID einen Brief bekommen, dass ich es versäumt hätte, eine Rechnung von Otto (die drei Masken) zu begleichen. Neben der Forderung an sich, wurden die in diesem Forum bereits bekannten Gebühren erhoben, sodass sich der ursprünglich zu zahlende Betrag von ca. 12 Euro auf ca. 70 Euro erhöhte.

Bei der Bestellung ist mir tatsächlich ein Fehler unterlaufen. Während ich meine Lieferadresse richtig angegeben hatte, war unter der Rechnungsadresse noch meine alte Adresse hinterlegt. Da ich auf Rechnung bestellt hatte, sind mir die angeblichen zwei Mahnungen von Otto nie zugegangen.

Nachdem mir die Gebühren sehr hoch vorkamen, bin ich in diesem Forum auf Informationen gestoßen, dass konzerninternes Inkasso (vermutlich) nicht rechtmäßig ist. Daraufhin habe ich den ursprünglichen Rechnungsbetrag an Otto überwiesen, den Gebühren jedoch mit Verweis auf konzerninternes Inkasso widersprochen.
Daraufhin bekam ich ein Schreiben, dass der von mir genannte Paragraph ein konzerninternes Inkasso nicht verbietet, sie weiterhin die Bezahlung der gesamten Forderung erwarten.
Nach zwei weiteren Aufforderungen dieses Jahr, die letzte beinhaltete den Hinweis, dass sie sich vorbehalten gerichtliche Schritte einzuleiten, kam heute ein Brief, in dem EOS DID erklärt die weitere Bearbeitung der Forderung an die Firma Frankfurter Inkasso GmbH abzugeben.
Eine kurze Recherche ergab, dass das Frankfurter Inkasso möglicherweise ebenfalls zur Otto Group gehört.

Nachdem es zum Thema Otto und EOS DID schon einige Einträge im Forum gibt, bin ich dem Rat gefolgt (Rechnung begleichen, den Gebühren widersprechen). Leider gibt es zu dem Thema nie eine Rückmeldung, wie die Sache schlussendlich ausgegangen ist.

Insbesondere wegen der neuerlichen Weitergabe der Bearbeitung an ein zweites Inkasso, wollte ich jedoch gerne fragen, wie ich am besten vorgehe, sobald ich Post vom Frankfurter Inkasso bekommen habe.
Was ist hier rechtens und was nicht. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich schockiert, wie Otto mit seinen langjährigen Kunden umgeht. Man hätte ja mal anrufen oder eine E-Mail schreiben können...

Viele Grüße

-- Editiert von whitebrazilian am 03.04.2021 16:00

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Inkasso rechtens


4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24512 Beiträge, 15804x hilfreich)

Es geht ja nicht drum, ob Konzerninkasso verboten wäre. Es geht darum, dass du als Schuldner die (frei erfundenen) Inkassogebühren nicht bezahlen musst.

Ich würde das ignorieren. Mit dem Einschalten des zweiten eigenen Inkassos haben sie ja quasi nachgewiesen, dass sie kein Interesse haben, das vor Gericht prüfen zu lassen. Würde das vor Gericht gehen, würde das eher für Erheiterung sorgen, dass die mehrere eigene Inkassos einschalten.

Zitat:
ch bin ehrlich gesagt ziemlich schockiert, wie Otto mit seinen langjährigen Kunden umgeht.

Und parallel klopft sich der Otto-Konzern selbst auf die Schulter, dass EOS die am schnellsten wachsende Konzern-Tochter ist. Tja.

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#2
 Von 
whitebrazilian
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,

vielen Dank für deine rasche Antwort.
Möglicherweise kümmert sich das Frankfurter Inkasso um gerichtliche Verfahren während EOS DID außergerichtlich über das Mahnwesen geht.
Wäre aber eine komische "Aufteilung", sind ja auf dem Papier zwei eigenständige Firmen.
Mal sehen, wie sich das Frankfurter Inkasso meldet.

Hast du denn schon einmal das Endergebnis eines solchen Falls mitbekommen (Otto, EOS DID Inkassogebühren)?

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#3
 Von 
Jonathon
Status:
Praktikant
(803 Beiträge, 276x hilfreich)

Leider schon oft.
die spielen sich den Ball immer weiter hin und her.
Wenn man denen eine Antwort sendet, welche denen nicht gefällt, oder mir Arbeit verbunden ist, bekommst Du wieder von dem anderen IKB Post.

Bei einigen, mir bekannten Fällen, zog sich das so lange hin, bis die Verjährungsfrist um und man die Einrede stellen konnte.

Signatur:Für alle meine Beiträge gilt: Keine Rechtsberatung. Es gilt §675(2) BGB.
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#4
 Von 
whitebrazilian
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Oje, das wären dann ja noch ein paar Jahre...
Sobald ich Post bekommen habe, aktualisierte ich den Thread.

Besten Dank.

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