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PayPal Rechnugskauf, Rechnung und Mahnungen nicht erhalten / Inakssoschreiben

 Von 
Nikolaus123123
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
PayPal Rechnugskauf, Rechnung und Mahnungen nicht erhalten / Inakssoschreiben

Hallo,

ich habe im September 2018 auf PayPal Rechnungskauf etwas bestellt. Da ich viel bestelle, ist mir nicht aufgefallen, dass ich nie eine Rechnung bekommen habe.

Dafür habe ich jetzt ein Schreiben von Infoscore Inkasso bekommen, die für den ursprünglichen Rechnungsbetrag i.H.v. 65,40 Euro eine Gesamtforderung mit Gebühren von 135,77 Euro einfordern.

Auf Nachfrage bei PayPal kam nun heraus, dass im PayPal Formular anstelle von @gmail.com leider @ gmaill.com von mir angegeben wurde. Also ein l Zuviel. Die nette Dame teilte mir noch fröhlich mit, dass in meiner Bestellung beim Händler ja die richtige Domain angegeben wurde und auch das Inkassounternehmen an die richtige Domainendung geschrieben hat. Aber ich sei nun mal dafür verantwortlich, dass ich mich beim Ausfüllen des PayPal Formulars nicht vertippe. Und im PayPal Mailsystem wurde auch ein Failure für die Mails an die falsche Adresse vermerkt.

Meine Frage in die Runde: Muss ich die Inkassogebühren und die Zinsen zahlen?

Den ursprünglichen Rechnungsbetrag habe ich natürlich sofort mit Vermerk „verrechenbar mit Hauptforderung" überwiesen und sowohl PayPal als auch infoscore per Mail darauf hingewiesen, dass ich weder Rechnung noch Mahnungen erhalten habe.

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Paypal Inkassogebühren Euro zahlen


2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Sir Berry
Status:
Schlichter
(7231 Beiträge, 2555x hilfreich)

Grundsätzlich bist du für alle Folgen die aus Deiner Fehleingabe resultieren verantwortlich. Hier wäre es die Folge der Unzustellbarkeit usw.

Aber: Hier müsste man prüfen, ob der Vertipper nach dem "@" nicht hätte erkannt werden müssen (wenn er im Bereich vor dem "@" gewesen wäre, wäre es nicht möglich,

und man müsste auch auch prüfen ob es im Rahmen der nebenvertraglichen Pflichten nicht auch möglich gewesen wäre Dich auf anderem Wege, z.B. postalisch bei hinterlegter Anschrift zu kontaktieren.

Berry

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#2
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(22809 Beiträge, 15011x hilfreich)

Zitat:
und man müsste auch auch prüfen ob es im Rahmen der nebenvertraglichen Pflichten nicht auch möglich gewesen wäre Dich auf anderem Wege, z.B. postalisch bei hinterlegter Anschrift zu kontaktieren.

Das ist wohl eher der Knackpunkt. Denn es PayPal sicher zuzumuten, dann das Problem zu bemerken und stattdessen die Rechnung und Mahnung per Briefpost zu versenden. Ich sehe hier keinen Raum für Inkassokosten, da der Verzug hätte ausgelöst werden können, aber nicht wurde.

Hauptforderung bezahlen und den Rest wegen fehlendem Verzug zurückweisen.

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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