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Paypal - hat mir mein Geld tatsächlich zurück gegeben!

31. Dezember 2021 Thema abonnieren
 Von 
Brit2
Status:
Schüler
(229 Beiträge, 9x hilfreich)
Paypal - hat mir mein Geld tatsächlich zurück gegeben!

Will einfach mal ein Update zu meinem Problem vom August mitteilen (Threat wurde geschlossen). Ich hatte ja im Juli eine Rechnung per Guthaben via Paypal zu zahlen (Uhr in der Schweiz online bestellt). Meine Überweisung soll lt Paypal angeblich nie bei Paypal engegangen sein und über Monate wurde ich angemahnt und Inkasso angedroht.
Große Freude: am 20.12.2021 bekam ich meine Überweisung vom 2.7.2021 von Paypal zurück. Mit der Erklärung "Sie baten um die Auszahlung Ihres Paypal-Guthabens". Noch am selben Tag überwies ich mit identischen Angaben und Zahlungsgrund erneut (die Daten zur IBAN und Verwendungszweck, die mir einst Paypal gab, ich hab den Screenshot gespeichert).
Meine Emailadresse wird nicht mehr erkannt d.h. ich habe keinen Zugriff aufs Konto mehr (will ich aber auch gar nicht da nie wieder Paypal!) --- jetzt schrieb mir 3x anschließend deren Inkasso, ich solle doch bitte anrufen "zwecks Klärung Konto". Das mache ich natürlich nicht. Ich hatte zu keiner Zeit Schulden dort bei Paypal - ich habe ja meine Bankbelege ...
Falls meine erneute Überweisung wieder in paar Monaten zurück kommt - dann behalte ich die Kohle. Thema damit erledigt.
Trotzdem freut man sich aber doch - über Monate spurlos verschwundenes und angeblich nie von Paypal erhaltenes Geld ist doch von ganz alleine wieder aufgetaucht :-) Ich drück also allen anderen Betroffenen die Daumen, dass es auch klappt.

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(104028 Beiträge, 37585x hilfreich)

Zitat (von Brit2):
jetzt schrieb mir 3x anschließend deren Inkasso, ich solle doch bitte anrufen "zwecks Klärung Konto".

Die werden vermutlich auch noch weiter nerven.



Zitat (von Brit2):
Das mache ich natürlich nicht.

Richtig, mit denen telefoniert man grundsätzlich nicht.

Ein entsprechendes Schreiben mit gerichtsfester Zustellung, mehr braucht man da erst mal nicht zu machen.
Erst wenn was vom Anwalt oder vom Gericht kommen sollte, wäre eine Reaktion angesagt.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
Brit2
Status:
Schüler
(229 Beiträge, 9x hilfreich)

Ich wollte gerade für morgen paar Überweisungen abschicken und ---- Paypal hat tatsächlich am 29.12.2021 erneut zurück gebucht. Habe die Screenshots (in Kopie erneut die Nachweise, dass ich schon am 30.7. mit deren Inkasso vergeblich telefoniert hatte und dass Paypal meine beiden Bankkonten nicht koppeln lässt weil die angeblich jemand Fremden und nicht mir gehören) also nochmal hochgeladen und an deren Inkasso geschickt mit Vermerk "ich habe nun insgesamt viermal überwiesen und viermal wurde mir von Paypal mein Geld zurück gegeben wobei der eine Betrag stolze 6 Monate bei Paypal spurlos und unauffindbar verschwunden blieb" und damit ist Paypal im Annahmeverzug und für mich die Sache nunmehr endgültig erledigt. Kein Paypalkonto mehr. Ich denke nicht, dass sie Ruhe geben werden - immerhin hat der Verkäufer ja Anspruch auf seine Bezahlung gehabt und kann Paypal doch wohl von diesem kein Geld für sich sebst zurück fordern.
Schlimm nur,. wieviele unzufriedene Kunden (Verkäufer und Käufer) Paypal im Internet hat und sich scheinbar doch nichts ändert.
Dann wird künftig eben per Visa eingekauft (lieber per Rechnung). Und irgendwann kommts zum Date mit Paypal vor Gericht ...

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#3
 Von 
vundaal76
Status:
Master
(4807 Beiträge, 1887x hilfreich)

Das Inkasso wird da höchstens mit einem Baustein-Text antworten und fordern, dass Sie das Geld auf das Inkassokonto überweisen.

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#4
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(25187 Beiträge, 4790x hilfreich)

Zitat (von Brit2):
Schlimm nur,. wieviele unzufriedene Kunden (Verkäufer und Käufer) Paypal im Internet hat und sich scheinbar doch nichts ändert.
Vielleicht ist es doch so, dass sich nur die Unzufriedenen und die, bei denen etwas schief ging, laut melden?
Warum sollten die anderen, die zufrieden sind und noch niemals PP-Probleme hatten, auch aufschreien?

Wenn man der Eigendarstellung glaubt, hat das Unternehmen ca 377 Mio genutzte Kundenkonten.
Wie viele sind unzufrieden, was meinst du? Außer dir natürlich.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Brit2
Status:
Schüler
(229 Beiträge, 9x hilfreich)

Zitat (von vundaal76):
Das Inkasso wird da höchstens mit einem Baustein-Text antworten und fordern, dass Sie das Geld auf das Inkassokonto überweisen.

Damit wäre ich absolut glücklich. Sofort würde ich allerdings ausschließlich den Betrag dorthin überweisen, den ich von Anfang an und mehrmals vergebens eingezahlt hatte. Keinen Cent Gebühren oder Zinsen etc mehr.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Brit2
Status:
Schüler
(229 Beiträge, 9x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Wenn man der Eigendarstellung glaubt, hat das Unternehmen ca 377 Mio genutzte Kundenkonten.
Wie viele sind unzufrieden, was meinst du?

Ich war die letzten Jahre (mindestens ab 2019) auch stets happy mit denen.
Übrigens ganz OT: seitdem ich diesen Stress wegen meiner Überweisung hab, ploppt in meine Email pausenlos Post von Amazon wegen angeblich gesperrtem Konto (ich hab aber seit mindestens 15 Jahren gar kein Amazon-Konto mehr). Was für Zufälle.
(Ich hab mehrere Emailkonten, Auffälligkeiten aber nur eben bei diesem einen seitdem.)

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#7
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(25187 Beiträge, 4790x hilfreich)

Dann schrumpft die Unzufriedenheit um mind. 1 (statistisch gesehen :) .
Der Thread vom Sommer (vom Juli) ist übrigens offen.

Auch OT:
Bei PP kann man nicht kaufen, so wie du es im Sommer noch behauptet hattest.
Mit Hilfe von PP kann aber bezahlen.

Noch mehr OT:
Du solltest für deine eigene künftige Zufriedenheit beim Online-Kauf mehr Ordnung in deine Kauftätigkeiten incl. Bezahlmöglichkeiten bringen.
Viele Händler/Verkäufer akzeptieren zB keine Bezahlung per Kreditkarte. Vor allem nicht, wenn man Neukunde/Erstkäufer ist.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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