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Problem mit Anwalt Ratenzahlung

24.12.2019 Thema abonnieren
 Von 
robby61
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 1x hilfreich)
Problem mit Anwalt Ratenzahlung

Hallo zusammen,

mir stellt sich folgende Frage:
Kann man die Prozesskosten widersprechen.

Es gab einen Minikredit, dass war vor knapp Jahren. Der konnte damals nicht zurückbezahlt werde.
Das angemahnt usw.
Dann hörte man nichts mehr, kein Schreiben usw.
vor Ende Verjährung, wurde dann eine Anwaltskanzlei aktiv.
Schuldner schrieb , ok erkenne das an zahle in 6 Monaten zurück.
Dann kam statt Antwort Mahnbescheid. Widerspruch eingelegt, dann wurde Termin mündliche Verhandlung angesetzt.
In der Begründung gegenüber dem Gericht, legte Schuldner dar, dass ca 10 mal versucht wurde, eine gütliche Einigung mit angemessenen Zahlungen versucht , aber seitens Gläubiger Rechtsanwalt abgelehnt.
In der Zeit erstes Angebot bis Mahnverfahren, wäre die die Forderung schon beglichen gewesen.
Selbstverständlich konnte keine Zahlung erfolgen, da diese abgelehnt wurde.
Gericht bat Anwalt um Stellungnahme, mahnte auch diesen an das Angebot anzunehmen.
Antwort: Ratenzahlung nur mit Gerichtsverfahren und Urteil.
Da ganze ging dann hin und her. Da man ja das erledigt haben will, gab man nach und erklärte bei Gericht es an zu erkennen. Dann gabs Anerkenntiss Urteil.
Das war mit 800 € ,
Anwalt Forderte dann 1200 € ohne Belege ohne Begründung.
Dazu will er nun noch Kosten des Verfahrens von 300 € mit Kostenfestsetzungsbeschluss.
Dabei sind in der Zeit schon 50 % der Forderung bezahlt worden, Dass aber ignoriert wurde , stattdessen immer weitere Kosten aus Ärmel gezogen werden.

Das ganze war nur verweigert worden, um Kosten geltend zu machen und um Geld abzuzocken.
Das ist die kmp Kanzlei Berlin.

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23932 Beiträge, 15571x hilfreich)

Zitat:
In der Begründung gegenüber dem Gericht, legte Schuldner dar, dass ca 10 mal versucht wurde, eine gütliche Einigung mit angemessenen Zahlungen versucht , aber seitens Gläubiger Rechtsanwalt abgelehnt.

Es gibt keine Pflicht, irgendwelche Ratenzahlungen zu akzeptieren. Insofern war das nicht von Belang.
Zitat:
Selbstverständlich konnte keine Zahlung erfolgen, da diese abgelehnt wurde.

Doch. man hätte einfach überweisen können. Oder das Geld ansparen und dann auf einen Schlag überweisen können. Leider alles verkehrt gemacht.

Ganz wichtige Frage: Was steht denn zu den Kosten im Urteil drin? Was steht im Kostenfestsetzungsbeschluss drin? Wurde das Gericht über die zwischenzeitlich erfolgte Zahlung informiert, bevor es zum Urteil kam?

Die 1200€ setzen sich wie zusammen? Die 300€ sind wie begründet? Irgendwo muss da ja was stehen, von einer RVG-Gebühr beispielsweise.

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