Rechnung bezahlt.

25. November 2019 Thema abonnieren
 Von 
go531825-19
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)
Rechnung bezahlt.

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich habe ein Inkassoschreiben von infoscore erhalten. Da wird ein Betrag von Insgesamt 143.25€. eingefordert

Die Hauptforderung bezieht sich auf 1&1 aber diese Hauptforderung habe ich am 30.10.2019 schon längst überwiesen und wurde meinem Kundenkonto zugeordnet. Habe infoscore schon geschrieben das die Forderung unberechtigt ist, trotzdem Fordern sie das den Betrag an.

70 Euro Inkassokosten finde ich schon überhöht. Zumal die Forderung unberechtigt ist.

Was kann ich tuhen?

Post vom Inkassobüro?

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(114207 Beiträge, 38967x hilfreich)

Zitat (von go531825-19):
diese Hauptforderung habe ich am 30.10.2019 schon längst überwiesen

Und das Schreiben kam wann genau?

Vorher gab es keine Mahnungen?



Zitat (von go531825-19):
Habe infoscore schon geschrieben das die Forderung unberechtigt ist

Und den Zugang kann man auch nachweisen?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
DStein
Status:
Praktikant
(630 Beiträge, 136x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Vorher gab es keine Mahnungen?
1&1 schickt immer Mahnungen & vermerkt offene Rückstände im Kundenkonto.
Auch wenn die Forderung an Infoscore geht.

Zitat (von go531825-19):
Habe infoscore schon geschrieben das die Forderung unberechtigt ist
Interessiert das IB wenig, solange 1&1 den Auftrag nicht zurückzieht.
Solange das nicht der Fall ist, wird das IB weiter fordern.

Zitat (von go531825-19):
70 Euro Inkassokosten finde ich schon überhöht. Zumal die Forderung unberechtigt ist.
1.3 Gebühr, ist im Falle Infoscore sowieso unzulässig.
Wobei... kannst du mal bitte die EXAKTE Forderungsaufstellung posten?

Zitat (von go531825-19):
Was kann ich tuhen?
Dich per Brief / FAX an 1&1 wenden und bitten dass sie den Inkassoauftrag zurücknehmen sollen da die Forderung längst beglichen ist. Außerdem einen korrekten Widerspruch an das IB senden & dem Aufsichtsgericht eine Beschwerdemeldung einreichen dass sie gegen BGH Urteil Az. 4 StR 426/18 & Urteil vom AG Gütersloh (übrigens das Aufsichtsgericht von Infoscore) Az.: 10 C 1099/17 - verstoßen.

Mit Infoscore zu "arbeiten" ist langwierig & schwer.
Ich würde außerdem noch eine Zweckgebunden Überweisung an Infoscore machen, wo du 15,00 € Inkossgebühr + Auslagen 3,00 € überweist. Insgesamt also 18,00 € (was sie maximal bekommen können) wenn die HF unter 500 € liegt. Falls Zinsen angefallen sind, diese ebenfalls überweisen bis zum heutigen Tag.

Ich hoffe du hast die HF + Mahngebühren (max. 2,50 pro Mahnung & wenn per Post) direkt an 1&1 überwiesen.

-- Editiert von DStein am 25.11.2019 15:22

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(114207 Beiträge, 38967x hilfreich)

Zitat (von DStein):
Ich würde außerdem noch eine Zweckgebunden Überweisung an Infoscore machen, wo du 15,00 € Inkossgebühr + Auslagen 3,00 € überweist.

Warum? Ich sehe 0,0 Rechtsgrundlage ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16122x hilfreich)

Zitat:
Was kann ich tuhen?

A) Das Inkasso einstweilen ignorieren.
B) Beschwerde beim Aufsichtsgericht, dass sie Forderungen einfordern, die längst bezahlt sind und dass sie deinen Widerspruch einfach ignorieren. So etwas kostet nichts.
C) Negative Feststellungsklage.

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
DStein
Status:
Praktikant
(630 Beiträge, 136x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von DStein):
Ich würde außerdem noch eine Zweckgebunden Überweisung an Infoscore machen, wo du 15,00 € Inkossgebühr + Auslagen 3,00 € überweist.

Warum? Ich sehe 0,0 Rechtsgrundlage ...
Erstmal müsste geklärt werden wie lange der FS schon im Minus bei 1&1 ist. Wenn er erst bezahlt wo das Inkasso längst eingeschaltet ist, gibt es nach meiner Sichtweise durchaus eine Grundlage.

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#6
 Von 
go531825-19
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich habe meine Rechnung 30.10.2019 bezahlt.Der Inkassobrief kamm am 21.11.2019

Mir wird übrigens gedroht das der Auftraggeber bei Nichtzahlung die Leistung einstellt.

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#7
 Von 
DStein
Status:
Praktikant
(630 Beiträge, 136x hilfreich)

Zitat (von go531825-19):
Ich habe meine Rechnung 30.10.2019 bezahlt.Der Inkassobrief kamm am 21.11.2019

Mir wird übrigens gedroht das der Auftraggeber bei Nichtzahlung die Leistung einstellt.
Wann du bezahlt hast ist das eine, wann der 1. Brief gekommen ist, das andere. Wichtig wäre einfach zu wissen WANN der Auftrag an das IB übersendet wurde. Das kann man nachprüfen lassen indem man sich vom IB den Auftrag geben lässt wo ein Datum drauf steht. Das wird aber in 99% der Fälle nie passieren.

Es vergeht ja auch etwas Zeit & eigene Mahnungen von 1&1 bis die das an das IB übergeben. Wenn der Auftrag zb. am 28.10. an das IB gesendet wurde, dann wäre die Forderung an sich korrekt, aber eben in der Höhe nicht. Wann dann das IB den ersten Brief sendet, ist m.M.n. irrelevant da du ja schon länger im Verzug bei 1&1 bist.

Ich würde dem IB einfach schreiben dass man der Forderung vollständig widerspricht, da bereits lange bevor du den 1. Brief von MoneyScore bekommen hast, bezahlt wurde. (wenn die sich Wochenlang zeit lassen bis du das 1. Schreiben bekommst, ist nicht dein Problem) Du wirst keine weiteren Briefe mehr beantworten & sollten die es nochmal wagen dir einen Brief zu schreiben der nichts mit der Erledigung der Forderung zu tun hat, du sofort Beschwerde beim Aufsichtsgericht einreichen wirst & juristische Schritte einleitest.

Mehr nicht. Sollte ein Mahnbescheid kommen, vollständig Widersprechen.

-- Editiert von DStein am 26.11.2019 12:42

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