Rechnung von 1&1

11. Juli 2005 Thema abonnieren
 Von 
Wolf1
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)
Rechnung von 1&1

Ich habe im Jahre 2002 einen DSL Vertrag gekündigt bei 1&1 gekündigt, da ich meinen technischen Anbieter gewechselt habe und wochenlangen Ausfall hatte. Nun schickte 1&1 erst über ein Inkassobüro Rechnungen. ich verwies auf rechtzeitige Kündigung.
Dann ruhte der Fall bis zum Frühjahr 2005. Nun anderes Inkassounternehmen und später Anwaltsschreiben mit Rechnung und Drohung auf Mahnverfahren. Ich verwies auf Verjährungsfrist von 2 Jahren, der Anwalt redet nun von 3 Jahren, da es um Grundgebühren geht. Außerdem wurde Kündigung fristgerecht verschickt. Danke für Tips, Gruß Wolfgang

Post vom Inkassobüro?

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11 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
nanet
Status:
Schüler
(334 Beiträge, 89x hilfreich)

warum hat denn das alte inkassounternehmen denn nicht weitergemacht mit dem Forderungseinzug ;)

Ich würde hier umgehend die Kommunikation mit dem neuen Inkassounternehmen bzw deren vertragsanwalt beenden !!

Bei MB fristgerecht widerspruch OHNE Begründung und KOMPLETT !

Ich vermute das hier einfach die Forderungen
weitergegeben /verkauft wurde nach dem Motto :" versuch DU´s mal "

Die vermeintliche Forderung dürfte wie schon beim 1 inkassounternehmen auch beim 2 ausgebucht werden -

Stell den Kontakt mit dem RA ein !!
Er will was von Dir - Du willst nichts von ihm !

gruß
nan

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#2
 Von 
Mahnman
Status:
Senior-Partner
(6033 Beiträge, 1338x hilfreich)

Verjährungsfrist beträgt übrigens drei Jahre.

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#3
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6391x hilfreich)

ist aber schon seltsam das hier von inkasso zu inkasso nach einem so langen zeitabschnitt geschoben wird.
würde hier einfach abwarten.

Keine kommunikation mehr mit dem RA !
Falls MB , was ich nicht glaube, widerspruch komplett
den widerspruch aber nicht begründen !!

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#4
 Von 
Wolf1
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

Die Verjährung bei Telekommunikationsgeschäften beträgt zwei Jahre. (§8 TKV) Hat sich da etwas entscheidend geändert?? Und unabhängig davon wurde damals fristgerecht gekündigt !
Also MV abwarten und widerrufen ?

Gruß,

Wolfgang

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#5
 Von 
MichiM
Status:
Lehrling
(1706 Beiträge, 152x hilfreich)

Weis zwar nicht, wann es geändert wurde, aber aktuell heisst es in §8 TKV

Die Verjährung der Ansprüche der Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen für die Öffentlichkeit und ihrer Kunden richtet sich nach den Regelungen über die regelmäßige Verjährung nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch.


Und die beträgt nach BGB nunmal 3 Jahre...

Gruss
MichiM

-----------------
"So dumm wie ich bin,
sehe ich noch lange nicht aus ;) "

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#6
 Von 
luDa
Status:
Lehrling
(1727 Beiträge, 341x hilfreich)

§ 8 TKV wurde zum 14.12.2004 auf drei jahre geändert - für alle forderungen die da noch nicht verjährt waren. das dürfte bei dieser der fall gewesen sein. da verjährung mit ablauf des jahres begann zu laufen in dem der anspruch entstanden war - sprich zwei jahre ab dem 01.01.2003 - vor ablauf der verjährung wurde die gesetzeslage geändert und damit ist nichts verjährt (Art. 229 § 6 Nr. 19 EGBGB).

Es hieß:
"Die vertraglichen Ansprüche der Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen für die Öffentlichkeit und ihrer Kunden aus der Inanspruchnahme dieser Leistungen verjähren in zwei Jahren. § 201 des Bürgerlichen Gesetzbuchs gilt entsprechend."

es bleibt also nur nachzuweisen, dass kein anspruch entstanden ist.

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#7
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6391x hilfreich)

ist doch in diesem fall wirklich nicht von bedeutung !
Die Fakten liegen auf der Hand.

Es wurde gekündigt !
1 Inkasso schreibt !
Pause

Jahre später :
2 Inkasso schreibt !

Das verläuft im Sande !
Lass Dir keine Bestätigungen bzw Erklärungen vom RA"rauskitzeln"

gruß
thehellion

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#8
 Von 
MichiM
Status:
Lehrling
(1706 Beiträge, 152x hilfreich)

Mal eine Frage am Rande:
Wenn die Verjährungsfrist während einer laufenden Frist "verlängert" wird - woraus ergibt sich, dass sich die alte Frist der neuen Rechtssprechung anpasst?

Es gilt doch normalerweise das Recht, welches zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses bzw. der Rechnungsstellung galt, oder?

Gruss
MichiM

-----------------
"So dumm wie ich bin,
sehe ich noch lange nicht aus ;) "

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#9
 Von 
luDa
Status:
Lehrling
(1727 Beiträge, 341x hilfreich)
0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
MichiM
Status:
Lehrling
(1706 Beiträge, 152x hilfreich)

(3) Ist die Verjährungsfrist nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch in der seit dem 1. Januar 2002 geltenden Fassung länger als nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch in der bis zu diesem Tag geltenden Fassung, so ist die Verjährung mit dem Ablauf der im Bürgerlichen Gesetzbuch in der bis zu diesem Tag geltenden Fassung bestimmten Frist vollendet.
Da soll einer durchblicken? Warum können Gesetze und Vorschriften nicht für Otto-Normal-Verbraucher geschrieben werden, ohne dass ein RA kontaktiert werden muss?

Gruss
MichiM

-----------------
"So dumm wie ich bin,
sehe ich noch lange nicht aus ;) "

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#11
 Von 
luDa
Status:
Lehrling
(1727 Beiträge, 341x hilfreich)
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